Funkeinbruchmeldesystem Telenot
- Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 13. September 2011
Überfall- und Einbruchmelderzentrale complex 216H

Das Hybrid-Gefahrenmeldesystem verbindet alle Vorteile eines verdrahteten Alarmsystems, mit denen eines Funkalarmsystems. Die Komponenten können sowohl via Funk als auch per Draht angeschlossen werden. Die Zentrale complex 216 H verwaltet bis zu 96 Funkteilnehmer und 16 konventionelle Meldergruppen. Die Signale zwischen der Einbruchmelderzentrale und den Funkkomponenten werden durch Funkwellen übertragen. Das besondere Merkmal am Funk ist die uneingeschränkte Ausbreitung der Funkwellen durch Mauern und über Grundstücksgrenzen usw. hinweg. Diese zunächst nützliche Eigenschaft kann aber dann störend wirken, wenn mehrere Funkteilnehmer in räumlicher Nähe die gleichen Funkfrequenzen benutzen. Da diese Zustände ständig wechseln können, ist ein Verfahren notwendig, welches im Bedarfsfall automatisch von belegte auf unbelegte Funkkanäle umschaltet, ohne dass Meldungen verloren gehen. Ein solches Verfahren ist das automatische Frequenzmanagementsystem mcts® von TELENOT (mcts = multi-channel-transceiver-system).
Für das DSS 7700 ist das ISM-Frequenzband (433,05 bis 434,79 MHz) nach einem unregelmäßigen, TELENOT-eigenen Kanalraster in 23 Funkkanäle aufgeteilt. Das mcts-System wählt daraus automatisch zwei ungestörte Kanäle für die Datenübertragung. Sollte es auf einem Kanal während des Betriebes zu Beeinflussungen durch andere Funkaktivitäten kommen, wird automatisch auf den anderen, nicht gestörten Kanal gewechselt.
Jede Funkkomponente enthält ein UTC-Modul (UTC = UHF-TransCeiver). Alle Funkkomponenten sind somit in der Lage, Meldungen zu senden und zu empfangen. Diese Transceivermodule arbeiten mit sehr geringer Sendeleistung. Zudem wird die Aussendung von Meldungen im Unscharfzustand unterbunden. Erst bei der Scharf- oder Unscharfschaltung und natürlich im Alarmfall senden die Funkkomponenten ihre Informationen an die Zentrale. Alle Funkkomponenten schalten periodisch für wenige Millisekunden in den Empfangsmode und können dadurch Steuersignale der Zentrale empfangen. Der Einbau eines Übertragungsgerätes in die Zentrale ist vorgesehen.
- 1 bis 4 Teilbereiche, einzeln intern und/oder extern schärfbar
- Zusätzlicher Zentralenschutz-Bereich (Z-Bereich) per Draht anschließbar
- 16 widerstandsüberwachte konventionelle Meldergruppen
- Verwaltung von max. 96 Funkteilnehmeradressen möglich
- jedem Meldereingang können 16 Alarmierungstypen zugeordnet werden, die auch die Alarmierungsfolge bestimmen
- jedem Alarmierungstyp können 14 Meldungsarten (Einbruch...) zugeordnet werden
- die Melder/Meldereingänge können wahlfrei den Teilbereichen 1 bis 4 zugeordnet werden
- 1 comlock-Schnittstelle zum Anschluss eines beliebigen comlock-Lesers ohnen Auswerteeinheit
- 2 der 4 Sicherungsbereiche per Draht realisierbar (Blockschloss oder Impulsschaltschloss über 4 Meldergruppen anschließbar)
- 12 Transistorausgänge zur freien Programmierung
- Bedienteilbus RS485 für BT 7722
- Fernparametrierung mittels Übertragungsgerät (in Vorbereitung)
- serielle Druckerschnittstelle (Option)
- mit eingebauten Bedien- und Anzeigeelementen
- mit redundanter Energieversorgung 12 V DC/6,5 Ah
Mobiles Bedienteil MBT 7741

Mit dem mobilen Bedienteil MBT 7741 ist eine einfache Bedienung des Funkalarmsystems möglich. Vier Tasten ermöglichen die Bedienung eines einzelnen Sicherungsbereiches. Für jeden Schaltbefehl ist nur ein einziger Tastendruck notwendig. Drei Leuchtdioden informieren klar und eindeutig über die Betriebszustände der Einbruchmeldeanlage. Ein eingebauter Summer quittiert die Schärfung.
- einfache Bedienung mit Einzeltasten
- Taste für AUS / Löschen
- Taste für interne Schärfung
- Taste für externe Schärfung
- Taste für Notruf
- 3 Leuchtdioden zur Anzeige der Betriebszustände
- eingebauter Quittiersummer
Mobiles Bedienteil MBT 7740

Das mobile Bedienteil MBT 7740 besteht aus einer Folientastatur mit 10 Tasten zur Bedienung des Funkalarmsystems und einem Summer sowie 6 LED's zur Darstellung der Betriebszustände. Das MBT kann zum Internscharfschalten, zwangsläufigen externen Scharfschalten, Auslösen von programmierten Technikfunktionen, Sperren von Bereichen für intern scharf und zum Einschalten von Gehtest der Bewegungsmelder verwendet werden.
Funkbedienteile

Das FBT besteht aus einer Folientastatur zur Bedienung des Funkalarmsystems und beleuchtetem Display (LCD) zur Klartextdarstellung von Meldungen. Es bietet die Möglichkeit zum Anschluss von Schalteinrichtungen. Die eingebaute redundante Energieversorgung (Energieversorgungsmodul EVM) dient zur Versorgung der Beleuchtung, des Displays (LCD) , von Blockschlössern und von elektromechanischen Sperreinrichtungen.
Zusätzlich stehen Ausführungen für den reinen Batteriebetrieb zur Verfügung, Schalteinrichtungen und Sperrelemente können mit diesen Komponenten dann nicht betrieben werden.
Ein-/Ausgänge:
- 1 multifunktionaler Eingang zum Anschluss von Magnetkontakten und Glasbruchsensoren
- 1 Riegelkontakt-Eingang
- 1 Deckelkontakteingang
- 1 Eingang zum Anschluss eines ZL-Sensors
- 2 Eingänge "scharf/unscharf" (für Blockschloss/Schaltschloss)
- 2 Ausgänge "Impulstüröffner auf/zu"
- 1 Ausgang für absetzbaren Summer
Funktürmodul

Das Funktürmodul bietet die Möglichkeit zum Anschluss von Schalteinrichtungen. Die redundante Energieversorgung erfolgt mittels 2 Lithiumbatterien 9 V (im Lieferumfang enthalten) oder mittels eingebautem Netzteil.
Ein-/Ausgänge:
- 1 multifunktionaler Eingang zum Anschluss von Magnetkontakten und Glasbruchsensoren
- 1 Riegelkontakt-Eingang
- 1 Deckelkontakteingang
- 1 Eingang zum Anschluss eines ZL-Sensors
- 2 Eingänge "scharf/unscharf" (für Blockschloss/Schaltschloss)
- 2 Ausgänge "Impulstüröffner auf/zu"
- 1 Ausgang für absetzbaren Summer
Zwangsläufigkeitssensor
Der ZL dient zur Erreichung der Zwangsläufigkeit in Verbindung mit dem MBT 7740/41. Er muss an ein Funkbedienteil FBT 7720/Funktürmodul FTM 7721 mit Energieversorgungsmodul angeschlossen werden und verhindert, dass mit den mobilen Bedienteilen eine ungewollte, externe Schärfung der Funk-Einbruchmeldeanlage vorgenommen wird..

Lieferbar in Aufbau- und Einbauausführungen.
Meldersender

Die Meldersender sind mit 2 oder 4 multifunktionalen Eingängen zum Anschluss von Glasbruchsensoren und/oder Magnetkontakten bzw. Riegelkontakten in verschiedenen Farben lieferbar. Die Energieversorgung erfolgt mittels mittels einer oder zwei Lithiumbatterien 9 V (im Lieferumfang enthalten).
Akustischer Glasbruchmelder Funk AKG 7733

Der AKG 7733 detektiert das beim Bersten eines Glasfensters entstehende typische Schallereignis und meldet im scharf geschalteten Zustand diesen Alarm per Funkübertragung zur Einbruchmelderzentrale.
Aufgrund des Detektionsprinzips kann der Montageort für den Melder weitgehend frei im Raum gewählt werden. Mehrere Fenster können auf diese Weise mit einem einzelnen Melder überwacht werden.
- bewährtes Detektionsprinzip Sentrol Shatter Pro
- akustische Detektionsreichweite bis zu 6 m
- für einfach oder mehrfach verglaste Fensterscheiben von 3-7 mm Glasstärke
- Funktionskontrolle über LED
- eingebauter Reedschalter als Abreißkontakt
- zusätzlicher multifunktionaler Eingang z.B. für Magnet- oder Riegelkontakt
- Abmessungen: (B80xH108xT43) mm
- Stromversorgung: 1 x 9V TELENOT-Lithiumbatterie (im Lieferumfang enthalten)
Funk-Bewegungsmelder

Die Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder auf Funkbasis sind in verschiedenen Ausführungen, für räumliche oder streckenförmige Überwachungsbereiche, lieferbar. Die Versorgung erfolgt über eine Lithiumbatterie, welche im Lieferumfang des Geräts enthalten ist.
- Raummelder oder Streckenmelder
- Erfassungsbereich 15m oder 25m
- multifunktionelle Funktionsanzeige durch 2-farbige LED
- Abmessungen: (B66xH140xT55) mm
- Stromversorgung: 1 x 9V TELENOT-Lithiumbatterie (im Lieferumfang enthalten)
Funk-Rauchmelder RM 80

Der Rauchmelder RM 80 F ist eine Zusatzkomponente zum Funkalarmystem DSS 7700. Durch das Detektionsverfahren nach dem Streulichtprinzip erkennt der Melder den Rauch, wie er bei Schwelbränden und offenen Bränden von Kunststoffen und organischen Stoffen, Flüssigkeiten oder Gasen entsteht. Im Alarmfall erfolgt eine akustische Alarmierung über einen eingebauten Signalgeber unabhängig vom Betriebszustand der Zentrale, sowie ggf. eine Fernalarmierung durch die Zentrale. Die Funktion wird durch eine Eigenüberwachung des Melders, sowie eine zyklische Überwachung durch die Zentrale gewährleistet. Energieversorgung mittels 1 Stück Lithiumbatterie 9 V (im Lieferumfang enthalten).
Funk-Anschlusseinheit

Die Funk-Anschlusseinheit dient zum abgesetzten Anschluss externer, örtlicher Signalgeber, wenn diese nicht direkt über Kabel an die Funk-Einbruchmelderzentrale angeschlossen werden können. Folgende Ein- und Ausgänge sind vorhanden:
- 5 Transistorausgänge für:
- 2 akustische extern Signalgeber
- 1 optischer extern Signalgeber
- 1 Internsignalgeber
- 1 frei programmierbaren Ausgang
- 2 multifunktionale Eingänge zum Anschluss von Glasbruchsensoren und/oder Magnetkontakten bzw. Riegelkontakten
- 1 Sabotageeingang zur Überwachung der Signalgeber
- Redundante Energieversorgung 230 V AC / 12 V DC/2,0 Ah (Akku nicht im Lieferumfang enthalten)
Funk-Schaltmodul

Das Funk-Schaltmodul FSM 7762 ist ein universelles Ein-/ Ausgabemodul. Es dient zur Einbeziehung von Garagen oder ähnlichen Objekten mit motorisch angetriebenen Toren in die Zwangsläufigkeit. Das Funk-Schaltmodul besitzt 4 widerstandsüberwachte 12 V-Eingänge, an die auch Glasbruchmelder angeschlossen werden können. Zum Schalten von Netz und Kleinspannungen besitzt es jeweils 2 Relais.
- Funkanbindung an die Zentralen complex 216H
- 4 widerstandsüberwachte 12 V-Meldergruppen
- 2 Logikeingänge
- 2 Relaisausgänge als potentialfreie Schließer (230 V AC / 6 A)
- 2 bistabile Relaisausgänge als potentialfreie Wechsler (60 V / 400 mA)
- 2 Transistorausgänge +12 V schaltend (400 mA)
- 2 Transistorausgänge GND schaltend (400 mA)
- eingebaute Notstromversorgung für Akku 12 V/2 Ah (VdS-gemäß)
- Versorgung externer Verbraucher +12 V/50 mA
- eingebaut im sabotagesicheren Stahlblechgehäuse
Anschlusseinheit für Übertragungsgeräte

Für die stille Alarmierung wird ein Übertragungsgerät (ÜG) benötigt. Meistens wird dieses in der Einbruchmelderzentrale eingebaut. Der Standort einer Funkalarmzentrale wird aber in der Regel nach funktechnisch günstigen Bedingungen festgelegt. Ist an diesem Standort ein Telefonanschluss nicht ohne weiteres realisierbar, kann unter Verwendung des AÜG 7761 das vorgesehene TELENOT-Übertragungsgerät über Funk angesteuert werden. Das Gerät besitzt eine eigene Überwachung der Funkkanäle und kann daher bei Fremdfunkerkennung selbsttätig eine Fremdfunkmeldung absetzen, auch wenn die Funkverbindung zur Funkalarmzentrale total gestört sein sollte.
- Telefonanschlussdose überbaubar
- eingebaute überwachte Energieversorgung 12 V DC (NT 7400/2,2 Ah)
- Einbauplatz für Akku 12 V/2,2 Ah
- Betriebsanzeige-LED für Netzteil und ÜG an der Gehäusetür
- eigener Schutzbereich für das AÜG 7761 realisierbar
- 4 widerstandsüberwachte Meldergruppeneingänge
- 2 Transistorausgänge +12 V schaltend (400 mA)
- eingebaut im sabotagesicheren Stahlblechgehäuse
- Abmessungen mit Antenne: (B310xH430xT110) mm
- Abmessungen ohne Antenne: (B310xH275xT110) mm
- Betriebstemperatur: 0 °C bis +50 °C
- Umweltschutzklasse nach VdS 2110: Klasse II
Abgesetzte Antenne

Durch Absetzen der Zentralenantenne an einen anderen Montageort können günstigere Empfangsbedingungen zu allen Funkkomponenten erzielt werden. Die AFA besteht aus einem Stahlblechgehäuse zur Wandmontage, auf welchem der Antennenstab montiert wird. Die koaxiale Kabelverbindung zur abgesetzten Antenne ist stetig sabotage-überwacht. Es stehen 5 m oder 10 m vorkonfektionierte Antennen-Verlängerungskabel zur Verfügung.
Produktdatenblätter mit weitergehenden Informationen finden Sie hier:
