IGS-Industrielle Gefahrenmeldesysteme GmbH

Technology for life safety and security

Begriffe und Erklärungen zum Thema Videotechnik

AC: Wechselstrom

A/D Wandler: Analoger oder digitaler Wandler. Ein elektronisches Verfahren oder ein Schaltkreis, der analoge Signale in digitale (binäre) Werte umwandelt.

Adresse: Adressen sind ein Mittel, einzelne sich im Netzwerk befindende Objekte zu identifizieren. Im Honeywell Umfeld ist jeder Dome-Kamera eine Adresse zugewiesen, das RS485-Netzwerk basiert auf einer Zweidraht-Verkabelung.

AGC: Dynamische Verstärkungsregelung. Ein elektronischer Schaltkreis, den man gewöhnlich in Kameras vorfindet, der das Videosignal bei schwachem Lichtverhältnissen verstärkt. Bei normalem Betrieb sorgt sie für einen konstanten Verstärkungsfaktor.

Aktivitätserkennung: Als vereinfache Forn der Videobewegungsmeldung erzeugt die Aktivitätserkennung einen Alarm, wenn sich der Bildpunkt ändert. Oftmals wird sie in Verbindung mit Multiplexern eingesetzt, damit die jeweilige Kamera nicht dauernd aufzeichnet, sondern "ereignisgesteuert", d. h. nur dann, wenn sich etwas im Bild ändert.

ALC: Automatische Pegelsteuerung - bei Objektiven mit automatischer Blende eine manuelle Einstellung, der sogenannte Peak/Average (Spitzen-/Mittelwert). Regelung bei der das Objektiv vermehrt auf sehr helle Bereiche (Peak), oder mehr auf dunklere Bereich (Average) reagiert.

Apertur: Ein Verfahren zur Einstellung der Lichtmenge, die durch ein Objektiv fällt. Im CCTV-Umfeld führt die Objektivblende das Apertur-Steuerverfahren aus.

Archiv: Dies ist der löschbare Langzeitspeicher für Informationen, gewöhnlich mit einem digitalen Recorder verbunden. Meist in Form von herausnehmbaren Disks, Bändern, CDs, DVDs usw.

Artefakte: Unerwünschte Bildstörungen, die manchmal bei Bildern mit Datenkompression zu sehen sind. Sie sind ein Nebeneffekt des Kompressionsverfahrens und treten umso häufiger auf, je höher die Kompressionsrate ist.

Asphärische Objektive: Ein Objektiv, das nicht-sphärische Optik verwendet, um den Effekt der geometrischen Verzerrung zu vermindern. Effekte von geometrischer Verzerrung erhöhen sich, je breiter der Objektivwinkel wird. Asphärische Objektive sind eine gute Alternative, wenn ein besonders breiter Blickwinkel erforderlich ist.

Auflösung: Die Fähigkeit einer Kamera oder eines Monitors, feine Details darzustellen, gemessen in Linien.

Automatische Blende: Eine Funktion, die in Objektiven eingebaut wird, um die durch das Objektiv fallende Lichtmenge zu steuern. Die automatische Blende passt sich den unterschiedlichen Lichtverhältnissen an und ermöglicht so ein gleichmäßiges Kamerabild bei wechselnden Lichtverhältnissen.

Automatischer Weißabgleich: Dies ist eine Funktion, die bei den meisten Farbkameras verfügbar ist, um weiße Bereiche im Verhältnis zu anderen Farben ohne Farbstich einzustellen.

Bandbreite: Dieser Wert bezeichnet die Differenz zwischen der oberen und unteren Grenzfrequenz.

Baudrate: Die Geschwindigkeit der Datenübertragung eines Gerätes. 1 Baud = 1 Bit je Sekunde, wobei „Bit" als kleineste binären Informationseinheit oder als „binäre Ziffer" definiert ist.

Bewegtbildübertragung: Eine bei einigen Videoübertragungssystemen angewandte Technik. Wurde das erste Bild vollständig übertragen, wird nur noch der Teil des Bildes, der sich verändert hat, übertragen, wodurch schnelle Updates bei geringfügigen Bewegungen möglich sind. Die Geschwindigkeit reduziert sich jedoch, sobald mehr Bewegung auftritt. MPEG und H261 sind typische Bewegtbildübertragungsstandards.

Binärzahlen: Zahlen in einem zweierbasierten Zählsystem. Eine binäre Zahl kann nur 0 oder 1 sein. Die einzelnen Werte oder „Bits" werden zu Datensträngen verbunden (siehe Byte). Computer arbeiten nur mit Binärzahlen.

BLC: Gegenlichtkompensation. Eine elektronische Funktion moderner CDD-Kameras, die es ermöglicht, in hell erleuchteten Szenen dunkle Objekte, die normalerweise nur als Silhouetten zu erkennen wären, deutlicher darzustellen.

Blickwinkel: Der Blickwinkel einer Kamera oder eines CCD-Bildgebers (Imager) unabhängig vom eingesetzten Objektiv. Je größer das CCD-Bildgeberformat ist, desto breiter ist der Blickwinkel.

Blooming: Ein Effekt, der auftritt, wenn die Blende eines Objektivs ungenau eingestellt ist und zu viel Licht durch das CCD-Bildaufnahmeelement lässt. Helle Bereiche der Szene verlieren an Kontrast und vermischen sich mit der Umgebung.

BNC (Neill-Concelman-Bajonett): Erfunden von und benannt nach dem Amphenol Ingenieur Carl Concelman und dem Bell-Laboratories Ingenieur Paul Neill, entwickelt in den späten 1940er Jahren. Verwendet, um Koaxialkabel zu verbinden; die Hauptsteckverbindung in der CCTV-Industrie.

Byte: 8 Bits einer Dateninformation. Auch bekannt als Oktett. Im Allgemeinen steht ein Datenbyte für ein einzelnes Zeichen.

Cameo: Dies entspricht 1/16 des Gesamtbereichs eines Bildschirms oder Einzelbereichs eines 16-Bereiche-Bildschirms, wie er von einem Video-Multiplexer erstellt wird.

CCD: Charge-Coupled Device. Modernes Halbleiter-Bildaufnahmeelement, das in den meisten Kameras verwendet wird, um Bilder aufzunehmen. Oft als Bildgeber bezeichnet.

CCIR: Comité Consultatif International des Radiocommunications. Europäischer TV-Standard mit 625 Zeiten und 50 Feldern pro Sekunde.

CCTV: Closed Circuit Television, Fernsehüberwachungsanlage.

Chrominanz: Der Farbanteil eines Videosignals.

C-Mount: Objektivbefestigung, verwendet an CCTV-Kameras. Der Abstand zwischen Objektivflansch und CCD beträgt 17,5 mm.

CODEC: Coder/Decoder. Ein elektronisches Verfahren, mit dem digitale Signale komprimiert und dekomprimiert werden (binär). CODECs führen normalerweise Umwandlung von A nach D oder von D nach A durch.

Composite Video: Ein vollständiges Videosignal, in dem die Lumineszenz-(Helligkeit-) und Chrominanz-(Farb-) Information enthalten sind, wobei einer der internationalen Standards wie PAL, NTSC usw. verwendet wird.

CS-Mount: Objektivbefestigung, verwendet an CCTV-Kameras. Der Abstand zwischen Objektivflansch und CCD beträgt 12,5 mm.

CS-Mount-Adapter: Ein 5 mm tiefer Distanzausgleichsring, mit dem ein C-Mount-Objektiv auf eine CS-Mount-Kamera montiert werden kann.

DAT: Digital Audio Tape. Oft fälschlicherweise als Speichermedium für digitale Recorder bezeichnet. Tatsächlich ist DAT ein für die Audioumgebung entworfenes Format und für CCTV Datenspeicherung ungeeignet.

Datenkompression: Eine Reihe von Verfahren, die entwickelt wurden, um die Größe von Daten zu reduzieren und dadurch Speicherplatz oder Übertragungszeit einzusparen.

DC: Gleichstrom

DCT: Discrete Cosine Transformation. Begrenzt den AGC- Bereich in einem Bild und ermöglicht dadurch erhöhte Kompensation bei digitalen Aufnahmen.

DDS: Digitale Datenspeicherung. Geeignet als Langzeit-Archivierungs-Verfahren für kompatible digitale Recorder. Erhältlich in einer Vielzahl von Formaten und Speicherkapazitäten von DDS 2 (4 GB pro Band) über DDS3 (12 GB pro Band) bis DDS 4 (20 GB pro Band).

Digitaler Zoom: Eine Funktion, die auf einigen Video-Multiplexern und CCTV-Kameras verfügbar ist und mit der es möglich ist, in das Bild zu zoomen. Je größer das Zoom-Verhältnis ist, umso gröber kann die Auflösung des Bildes werden.

Dropout: Eine zeitweilige Reduzierung oder ein zeitweiliger Verlust des Videosignals.

DSP: Digital Signal Processing. Ein System, dass von einigen CCTV Kameras unterstützt wird und intelligente Veränderung für Funktionen wie Gegenlichtkompensation ermöglicht.

DTMF: Dualton-Multifrequenz, als analoges Wählverfahren von Telefonen und Modems verwendet. In Telefonen wird es auch als „Ton-Wählart“ bezeichnet und von einigen CCTV-Herstellern ebenso als Telemetrie-Signalverfahren verwendet.

Duplex: Ein elektronischer Ausdruck, der bedeutet, dass 2 Signale simultan gesendet bzw. empfangen werden. Bei CCTV ist dieser Ausdruck mit Video-Multiplexern verbunden, die 2 Frame-Speicher besitzen. Ein Duplex-Multiplexer kann mehrere Live-Bilder zeigen, während die Kameras gleichzeitig auf Band aufzeichnet. Er kann ebenfalls simultan abspielen und aufnehmen, falls zwei VCRs verwendet werden.

DVD: Digital Versatile Disc. Im Aussehen einer CD sehr ähnlich, aber mit größerer Speicherkapazität. Verwendet als wechselbares Speichermedium in einigen DVRs. Erhältlich in einseitiger und beidseitiger Ausführung.

Dwell: Die Zeitspanne, in der ein Videoumschalter an einer Kamera bleibt, ehe zur nächsten umgeschaltet wird. Sie kann auch etwas über den Zeitraum aussagen, die ein Gerät in einer voreingestellten Position verharrt, wenn es sich im Kamerafahrten-Modus befindet.

EI: Elektronische Blendenregelung. Eine Funktion moderner CCD-Kameras. Die Kameraelektronik stellt automatisch den Verschluss ein und imitiert somit ein AI-Objektiv. Objektive mit fester Brennweite oder mit manueller Blende können so bei wechselnden Lichtverhältnissen verwendet werden.

EIA: Electronic Industry Association. Fernsehstandard in den USA, auch bekannt als NTSC (525 Zeilen, 60 Hz).

Erdschleife: Verursacht durch unterschiedliche Erd-Potentiale, die deutlich als Videosignal-Störungen (schwarzer Balken) erkennbar sind.

Ethernet: Ethernet ist die am weitesten verbreitete Netzwerktechnologie. Als IEE 802.3 Standard festgelegt, wurde Ethernet ursprünglich von Xerox entwickelt und dann von Xerox, DEC und Intel weiterentwickelt. Es ist heute die meistgenutzte Art, Daten und/oder Video zu übertragen.

ExWave/ExView: Begriffe, die mit einem erweiterten CCD-Bildgeber (Imager) zusammenhängen. Dieser besitzt verbesserte eine Lichtsammelfunktionstechnik, die eine höhere Empfindlichkeit bei schlechten Lichtverhältnissen ermöglicht, vor allem nahe dem infraroten Bereich des Spektrums.

Feld: Ein Feld ist die Hälfte eines vollständigen Fernsehbildes und kann aus allen ungeraden oder geraden Linien bestehen.

Fiberoptik: Übertragung von Lichtsignalen über Glasfaserkabel. Um die Video- und Telemetriedatensignale umzuwandeln, werden an jedem Ende des Glasfaserkabels besondere Schnittstellen verwendet. Glasfaserschnittstellen sind in 2 Arten erhältlich, und zwar im Einzelmodus, wobei nur 1 Signalart der Weg durch ein Glasfaserkabel möglich ist, sowie im Multimodus, der 2 oder mehrere Signale durch ein Fiberglaskabel hindurch lässt.

Flow Control: Dies ist ein Verfahren, um den Datenfluss auf asynchronen Kommunikationsverbindungen, einschließlich Netzwerken, zu steuern.

Fokuslänge: Dies ist der Abstand vom Zentrum der Linse zu einem Punkt, an dem ein Bild scharf in den Fokus gerät. Der CCD-Bildgeber wird gewöhnlich auf diesen Punkt eingestellt, um Bildschärfe zu gewährleisten. Dieser Wert kennzeichnet den Blickwinkel und die Größe des erzielten Bildes.

Frame: Ein vollständiges Fernsehbild, bestehend aus einem geraden und einem ungeraden Bildteil.

Frame-Integration: Eine Technik, die von einigen CCD-Kameras verwendet wird und besonders niedrige Lichtempfindlichkeit ermöglicht. Auslösezeiten werden verlängert, wenn sich die Lichtverhältnisse verschlechtern. So kann man auch dann noch gute Bilder erhalten, wenn die meisten konventionellen Kameras kein Bild mehr liefern. Sie besitzt den Nebeneffekt, die Videoauffrischungsrate zu reduzieren (Video erscheint verzögert auf dem Bildschirm), während die Integrationsrate sich erhöht.

Frame-Store: Digitaler Speicher, der ein Video-Frame im digitalen Format enthalten kann.

f-Stop: In der Fotografie ein Ausdruck, der die Blendenzahl eines Objektivs und damit den Lichteinfall angibt. Je kleiner die f-Stop-Zahl, desto mehr Licht fällt ein.

Full Frame Refresh/Vollständige Frame-Auffrischung: Eine Technik, die von einigen Videoübertragungssystemen verwendet wird, bei der zu jeder Auffrischung ein volles Bild übertragen wird, unabhängig von der Szenenwechselanzahl. JPEG-Standard zur vollständigen Frame-Erfassung.

Geisterbilder: Ein sichtbares Phänomen, bei dem mehrere Bilder oder Bildumrisse im gleichen Bild erscheinen, im Allgemeinen verursacht durch inkorrekte Videotermination oder Kabelfehler.

Gigabyte: 1.024 Megabyte = 1 Gigabyte.

H.261: Kodierungsstandard, der für Bewegtbildübertragung und Übertragung von digitalen Videobildern verwendet wird. Steht für den Videoteil der technischen Norm H.323 für Videokonferenz-Protokolle.

Halbduplex: Dies bezieht sich auf ein Kommunikationsverfahren, das entweder im Sende- oder Empfangsmodus ist, jedoch nicht in beiden gleichzeitig. Um Halbduplex-Betrieb zu erzielen, wird der Modus der Kommunikationsverbindung, wenn erforderlich zwischen Sende- und Empfangsmodus "umgedreht".

Home-Position: Eine voreingestellte Position, die als "HomeReturn"-Punkt definiert wird. Für gewöhnlich an eine Zeitschaltung oder an Aktivität des Bedienteils gebunden; wenn die Zeitschaltung abläuft, wird die Kamera in die voreingestellte Home-Position gebracht.

IDE: Integrated Drive Electronics. Verbreitete interne Festplatten-Schnittstelle.

Infrarot: Frequenzbereich innerhalb des Lichtspektrums, der für das menschliche Auge unsichtbar ist. CCTV-Beleuchtung ist normalerweise um den Infrarotbereich von 730 bis 815 Nanometer angelegt.

IP Klassifizierung: Klassifizierung, die Aufschluss über die Staub- und Wasserempfindlichkeit eines Gehäuses gibt.

ISDN: Integrated Services Digital Network. Infrastruktur digitaler Telefondienste weltweit. Meist verwendet, um entfernte digitale Videosignale zu übertragen.

JPEG: Joint Photographic Experts Group. Standard, der für Voll-Frame-Erfassung und das Senden von digitalisierten Videobildern verwendet wird.

Kilobyte: 1.024 Bytes = 1 Kilobyte.

Koaxialkabel: Ein Doppelleiterkabel, bei dem der äußere Leiter (Bildschirm/Erde) konzentrisch um einen Isolator gewunden ist, der den Innenleiter enthält. In der CCTV-Umgebung werden Koaxialkabel verwendet, um Videosignale zu übertragen.

Kreuzschienen-Umschalter: Ein Videoschalter, der es ermöglicht, jede Kamera auf jedem Monitor auszuwählen.

LAN: Local Area Network. Lokales Netzwerk, das normalerweise innerhalb des gleichen Gebäudes oder einer Reihe von Gebäuden betrieben wird.

Launch-Amp: Ein Videoverstärker, der das Senden des Videosignals über weite Entfernungen mittels eines normalem Koaxialkabels ermöglicht. Dies wird erreicht, indem die Amplitude des Videosignals in der Kamera und in den meisten Fällen auch der Hochfrequenzinhalt (HF) des Signals erhöht wird.

Leased Line: Eine jederzeit verfügbare analoge oder digitale Telefonleitung, die keinerlei Anrufaufbau-Verfahren benötigt. Diese Verbindungen werden allgemein als Fest-Datenleitungen benutzt. Weit verbreitet als dauerhaft verbundenes Medium für fernübertragenes digitales Video.

Looping: Wird auch als „Durchschleifen“ bezeichnet. Eine Ausstattungsvariante, bei der einem Videosignal die Übertragung ermöglicht wird, indem eine Videoin- sowie eine Video-out-Verbindung für jeden Kameraeingang zur Verfügung stehen. Die Looping-Ausstattung ermöglicht zumeist eine einfache Aus- und Abwahl der Videoaufzeichnung.

Luminanz: Der Helligkeitswert eines Videosignals.

LUX: Maßeinheit, die verwendet wird, um die Lichtintensität auszudrücken.

Megabyte: 1.024 Kilobyte = 1 Megabyte.

Memory: Digitaler Informationsspeicher.

Mirkowellenübertragung: Verbindung im offenen Umfeld, die dann für CCTV angewendet wird, wenn normale Kabel nicht genutzt werden können. Die Frequenzbreite liegt gewöhnlich zwischen 1 und 30 Gigahertz.

Modem: Modulator/Demodulator. Bietet eine Analog-zu-digital-Schnittstelle, die Computern und anderen Geräten ermöglicht, digitale Informationen über analoge Telefonleitungen zu übertragen und zu empfangen.

Monochrom: Schwarzweiß-CCTV-Ausstattungen.

MPEG: Motion Picture Experts Group. Standard, der für die Bewegtbildübertragung und Übertragung von digitalen Videobildern verwendet wird.

Multicast: Netzwerkbegriff, der Datenpakete beschreibt, die von einem einzelnen Benutzer übermittelt und von mehreren Benutzern empfangen werden. Allgemein verwendet für die Videoübertragung in LAN und WAN.

Multiplexer: Ein Gerät, das mehrere Kameraeingänge verarbeitet und Identifizierung, Aufzeichnung und Wiedergabe aller Kameras und des Videobandes steuert. Ermöglicht in den meisten Fällen auch mehrere Kameraanzeigen.

Nadelstich-Objektiv: Ein Objektiv mit sehr kleiner Öffnung, das ideal für verdeckten Einsatz mit versteckter Kamera geeignet ist.

NTSC: National Television System Committee. Das in den USA, Kanada, Japan und Teilen von Südamerika gebräuchliche Farbfernsehsystem mit 525 Zeilen und 60 Hz.

Opto-Isolator: Eine Komponente oder ein Gerät, das eine elektrische Isolierung zwischen Schaltkreisen oder Datenkommunikationsmedien ermöglicht.

PAL: Phase Alternating Line. Das in Deutschland, Europa und einigen anderen Teilen der Welt gebräuchliche Farbfernsehsystem mit 625 Zeilen und 50 Hz.

Pan: Kamerabewegung in der horizontalen Ebene.

Pixel: Ausdruck für einen einzelnen Bildpunkt. Ein Monitor oder Fernsehbildschirm besitzt eine Anzeige, die aus Millionen von Pixeln besteht; jedes Pixel wird mit wechselnder Stärke beleuchtet, um die Bildanzeige zu ermöglichen.

PPP: Punkt-zu-Punkt-Protokoll. Ein TCP/IP-Protokoll, das vorrangig bei seriellen Punkt-zu-Punk-Kommunikationen verwendet wird, wie z. B. Nullmodem, Analog-Wählverfahren und ISDN-Verbindungen.

Presets: Voreinstellung, die von einigen Telemetriegeräten unterstützt wird. Vom Zoom-Objektiv und vom Schwenk-Neigekopf wird eine positionsbezogene Rückmeldung geliefert. Diese Rückmeldung wird vom Telemetrieempfänger oder der Kreuzschiene gespeichert, wenn eine Position als Voreinstellung festgelegt wurde. Der Systembediener kann voreingestellte Positionen sehr schnell mit minimaler Tasteneingabe wiederherstellen.

Privatbereich: Eine Funktion, die bei verschiedenen CCTV-Geräten vorhanden ist, um geltende Datenschutznormen zu erfüllen. Sie ermöglicht es, sensible Bereiche im Blickfeld von PTZ-Kameras (Pan-Tilt-Zoom), zu maskieren, so dass diese nicht beobachtet werden können. Ein guter Schutz der Privatsphäre ist dann gewährleistet, wenn die Privatbereiche im Einklang mit dem Zoom-Verhältnis der Kamera stehen, so dass sie in der Weitwinkelansicht kleiner dargestellt sind und größer werden, wenn der Benutzer versucht, in einen Privatbereich hineinzuzoomen.

Protokoll: Regelwerk, das bestimmt, wie sich Elemente eines Systems untereinander verständigen.

PSTN: Public Switched Telephone Network. Das analoge Standard-Telefonsystem.

Quad: Entweder ein 4-Wege-Videoverarbeitungsgerät oder der 4-Wege Bildschirm, wie er von einem Video-Multiplexer erzeugt wird.

Rack-Mount: Ein anerkanntes Standard-Befestigungssystem. Sämtliche Einschubgeräte sind 19"breit und eine bestimmte Anzahl von Einheiten hoch. Die Höheneinheit HE wird auch mit „U“ benannt, 1 HE entspricht 1,75".

RAID: Redundant Array of Independent Disks. Wird als erweiterter Speicher bei DVDs in der CCTV-Umgebung verwendet. Eine RAID von Festplattenlaufwerken wird Rechnersystem als eine einzige Festplatte erkannt. Dies wird durch den Einbau einer RAID-Kontrollerkarte im Gerät erreicht. RAID-Arrays (Festplatten-Reihen) basieren normalerweise auf SCSI.

RAM: Random Access Memory. Digitaler Speicher, der sowohl beschrieben als auch gelesen werden kann.

Rauschen: Auf dem Bildschirm als Körner oder Schnee sichtbar.

ROM: Read Only Memory. Digitaler Speicher, von dem nur gelesen werden kann.

RS-232: Datenübertragungsprotokoll, das in vielen seriellen Datenübertragungen bei kurzen Distanzen genutzt wird.

RS-422: Symmetrische Vierrahtverbindung mit Multi-Drop-Datenübertragung, die in vielen Telemetrie- und Matrixschaltnetzwerken verwendet wird. Ein Paar wird für die Datenübertragung, das andere für den Datenempfang benutzt.

RS-485: Symetrische Zweidrahtverbindung mit Multi-Drop-Datenübertragung, die in vielen Telemetrie- und Matrixschaltnetzwerken verwendet wird. Kann sowohl im Simplex- als auch im Duplexmodus laufen.

Rückfokus: Die Position des Bildaufnahme-Elements im Verhältnis zum Fokuspunkt des Objektivs, manchmal als „Gerätefokus“ bezeichnet. Beim Einsatz eines Zoom-Objektivs muss der Rückfokus so eingestellt werden, dass ein korrekter Verlauf des Fokus über die gesamte Bandbreite des Zooms gewährleistet ist.

SCSI: Small Computer System Interface. Eine schnelle parallele Datenschnittstelle, die häufig als externe Schnittstelle bei digitalen Recordern zu finden ist.

Simplex: Ein Begriff aus der Elektronik für ein Gerät, das entweder senden oder empfangen kann, jedoch nicht beides gleichzeitig. In der CCTV-Umgebung bezieht sich dies auf einen Video-Multiplexer, der einen Frame-Speicher besitzt, der alle Kameraaufnahmen auf Band speichern oder Multibildschirm-Anzeigen erzeugen kann.

S-Video/S-VHS: Ein Verfahren, Videosignale in ihren 2 Einzelbestandteilen zu übertragen, Chroma und Luma. Es bietet eine höhere Auflösung als das Farbbildsignalgemisch, kann aber nur über sehr kurze Entfernungen eingesetzt werden. Bekannt auch als Y/C.

Sockelwert: Der Bereich eines Videosignals, der zwischen dem oberen Synchronisationsstand und dem unteren schwarzen Pegel liegt.

Spitze/Spitze: Die Messung eines Signals vom niedrigsten negativen Wert bis zum höchsten positiven Wert. Am häufigsten findet man dies bei der Bestimmung der Videosignalstärke als 1 Volt Spitze/Spitze.

Symmetrische Signale: Der Begriff wird gewöhnlich im Zusammenhang mit der Übertragung von Videosignalen über Zweidraht-Kabel verwendet. Eine Übertragung auf 2 Leitungen, die die gleiche Spannung, aber gegensätzliche Polaritäten besitzen.

Sync: Zeitinformationseinheit des Videosignals.

T 1: Digitale Kommunikationsverbindung, die in den USA und Kanada weit verbreitet ist. T1 unterstützt eine Datenrate von 1.544 Megabit pro Sekunde.

TCP/IP: Transmission Control Protocol/Internet Protocol. Der Begriff wird einer Gruppe von Protokollen zugeordnet, die für Computernetzwerke verwendet werden, ohne die das Internet nicht möglich wäre.

Telemetrie: Ein System, das Kamerasteuerung über Codierung ermöglicht. Die Codierung wird entweder zusammen mit dem Videosignal oder in Form von Daten über ein Netzwerk übertragen.

Terabyte: 1.024 Gigabyte = 1 Terabyte.

Terminal Adapter: Eine Vorrichtung, die dem ISDN-Äquivalent eines Modems entspricht. Der Terminal-Adapter liefert eine Schnittstelle zwischen dem Computer (Host) und einem ISDN-Netzwerkgerät und ermöglicht Rufaufbau und Rufbeantwortung.

Terminierung: Ein Verfahren, um elektrische Signale an das Übermittlungsmedium anzugleichen. Korrekte Terminierung hält Signalbereiche innerhalb der Vorgaben und verhindert Reflexionen und stehende Wellen auf der Verbindung. Bei CCTV ist die korrekte Terminierung des Videosignals besonders wichtig, um optimale und störungsfreie Bildqualität zu erzielen. Weiterhin ist sie wichtig für alle Datennetzwerke, die RS485 oder RS422 verwenden.

Time Lapse VCR: Ein VCR, der lange Aufzeichnungsphasen erzielt, indem er die Bandgeschwindigkeit zwischen den Aufnahmeköpfen verlangsamt.

Tour: Eine Eigenschaft einiger CCTV-Steuersysteme, bei der eine PTZ-Kamera oder eine Dome-Kamera auf voreingestellte Kamerafahrten programmiert werden kann. Es ist normalerweise möglich, eine Verweildauer einzugeben, um an jeder Festeinstellung stehen zu bleiben, sowie einen Wert für die Geschwindigkeit, mit der die Kamera zwischen den Festeinstellungen schwenkt.

Twisted Pair (Zweidraht-Kabel): Bezieht sich auf einen Kabelgattungsbegriff, ursprünglich aus der Telekommunikationsindustrie, bei dem innenliegende Kabelstränge gleichmäßig auf der gesamten Kabellänge miteinander verschlungen werden. Diese Kabelart ist ideal für die symmetrische Datenübertragung geeignet.

Umgebungs-Licht-Verhältnis: Der Maßstab der Lichtintensität in einer Umgebung unter einer Reihe von festgelegten Bedingungen, normalerweise gemessen in Lux.

Übersprechen: Unerwünschte Wechselwirkung zwischen Signalen. Typischerweise als Interferenzen auf dem Bildschirm zu beobachten, die die Form von Geräuschen, Mustern oder einer Reihe anderer Effekte annehmen.

Vario-Fokus-Objektiv: Ein Objektiv, das eine einstellbare Fokuslänge besitzt.

VDA: Video Distribution Amplifier. Videoverteilverstärker. Ein Gerät, das von einem Videoeingang mehrere Videoausgänge zur Verfügung stellt. Im Allgemeinen dort eingesetzt, wo ein einziges Videosignal mehrere Geräteversorgen soll. Koaxial-Telemetrie wird nicht über einen VDA weitergegeben.

Verteilverstärker: Ein Verfahren, das entwickelt wurde, um ein einzelnes Video- oder Audiosignal an verschiedene Geräte zu übermitteln. Die Möglichkeit von Verlusten und Übersprechen kann reduziert werden, wenn ein Signal in einem Regelkreis durch mehrere Geräte geschickt wird.

VMD: Video Motion Detection. Ein spezielles Bauteil, welches Änderungen in Videobildern entdecken und daraufhin einen Videoausgang und in einigen Fällen einen Audioausgang schalten kann. Echte VMD-Geräte sind in der Lage, vom Turm oder Pfosten aus Wetter, Lichtveränderungen und selbst Bewegungen zu unterscheiden, ohne einen Alarm auszulösen.

WAN: Wide Area Network. Weitverkehrsnetzwerk.

WORM: Write Once Read Many. Bezieht sich auf digitale Speichermedien, die nur einmal beschrieben werden können.

Zoom-Verhältnis: Ein Wert, der verwendet wird, um die Zoom-Fähigkeit eines Objektivs von einem weiten Winkel bis zu einem schmalen Winkel auszudrücken; sie wird berechnet, indem der Weitwinkelwert in mm durch den Wert des schmalen Winkels in mm geteilt wird. Beispielsweise wird ein Objektiv mit einem 8 mm breiten Winkel und einem 64 mm schmalen Winkel als 8,1 eingestuft.

10BaseT: Ausdruck zur Beschreibung von Netzwerken. In diesem Fall bedeutet es wörtlich 10 Megabit pro Sekunde, Basisband-Übertragung, Zweidraht-Verkabelung.

Quelle: Produktinformationen der Firma Honeywell Security Group.

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