IGS-Industrielle Gefahrenmeldesysteme GmbH

Technology for life safety and security

Wissenswertes zum Thema Übertragungsweg über IP-Datennetze - Teil 4: Kleines Netzwerk-ABC

10BaseT – 10Mbit/s BASEband Twisted Pair: Mit der Definition von 10BaseT wird die physikalische Topologie von der logischen getrennt. Die Verkabelung ist, ausgehend von einem Hub als zentraler aktiver Komponente, sternförmig ausgeführt. Es wird ein mindestens zweipaariges Kabel der Kategorie 3 mit 100 Ohm Impedanz verwendet, in dem die Daten getrennt nach Sende- und Empfangsrichtung übertragen werden. Als Steckverbinder werden 8-polige RJ45-Typen eingesetzt, in denen die Paare auf den Pins 1/ und 3/6 aufgelegt sind. Die max. Länge eines Segments (= Verbindung vom Hub zum Endgerät) ist auf 100 m begrenzt. Ihren Ursprung hat die 10BaseT-Topologie in den USA, weil sie ermöglichte, die dort üblichen Telefonverdrahtungen auch für den Netzwerkbetrieb zu nutzen. Für Deutschland entfiel dieser Vorteil, da hier für die Telefonie Stern-4er- Kabel verlegt wurden, die den Anforderungen der Kategorie 3 nicht entsprachen. Kabelunterbrechungen oder abgezogene Stecker, die bei allen physikalischen Busstrukturen einen Stillstand des gesamten Segmentes bedeuten, beschränken sich bei 10BaseT lediglich auf einen Arbeitsplatz.

100BaseT4 – 100Mbit/s BASEband Twisted 4 Pairs: 100BaseT4 spezifiziert eine Ethernet-Übertragung mit 100 Mbit/s. Wie bei 10BaseT handelt es sich um eine physikalische Sternstruktur mit einem Hub als Zentrum. Es wird ebenfalls ein Kabel der Kategorie 3 mit 100 Ohm Impedanz, RJ45 Steckverbindern und einer max. Länge von 100 m eingesetzt. Die zehnfache Übertragungsgeschwindigkeit von 100 Mbit/s bei gleichzeitiger Einhaltung der Kategorie-3-Bandbreite von 5 MHz wird u.a. auch durch die Verwendung aller vier Aderpaare erzielt. Für jede Datenrichtung werden bei 100BaseT4 immer 3 Paare gleichzeitig verwendet.

100BaseTX – 100Mbit/s BASEband Twisted 2 Pairs: 100BaseTX spezifiziert die 100 Mbit/s-Übertragung auf Aderpaaren über eine mit Komponenten der Kategorie 5 realisierte Verkabelung. Kabel, RJ45-Wanddosen, Patchpanel usw. müssen gemäß dieser Kategorie für eine Übertragungsfrequenz von mindestens 100 MHz ausgelegt sein.

Administrator: Systemverwalter, der im lokalen Netzwerk uneingeschränkte Zugriffsrechte hat und für die Verwaltung und Betreuung des Netzwerks zuständig ist. Der Administrator vergibt unter anderem die IP-Adressen in seinem Netzwerk und muss die Einmaligkeit jeder IP-Adresse gewährleisten.

Bridge: Bridges verbinden Teilnetze miteinander und entscheiden anhand der Ethernet-Adresse, welche Pakete die Bridge passieren dürfen und welche nicht. Die dazu notwendigen Informationen entnimmt die Bridge Tabellen, die je nach Modell vom Administrator eingegeben werden müssen oder von der Bridge dynamisch selbst erstellt werden; vgl. a. Router

Broadcast: Als Broadcast bezeichnet man einen Rundruf an alle Netzteilehmer. Broadcast-Meldungen werden nicht über Router oder Bridges weitergegeben.

Browser: Client-Programm mit grafischer Benutzeroberfläche, das dem Anwender die Möglichkeit gibt, Webseiten anzuzeigen und andere Dienste im Internet zu nutzen.

Bus-System: Bei einem Bus-System teilen sich mehrere Endgeräte eine einzige Datenleitung (Busleitung). Da zu einer gegebenen Zeit jeweils nur ein Endgerät die Datenleitung benutzen darf, erfordern Bus-Systeme immer ein Protokoll zur Regelung der Zugriffsrechte.

Client: Computer oder Anwendungen, die Dienste von sogenannten Servern in Anspruch nehmen. Server-Dienste können zum Beispiel die Bereitstellung einer COM- oder Drucker-Schnittstelle im Netzwerk, aber auch Telnet und FTP sein.

Client-Server-Architektur: System der „verteilten Intelligenz“, bei dem der Client Verbindung zu einem Server aufbaut, um vom Server angebotene Dienste in Anspruch zu nehmen. Manche Server-Anwendungen können mehrere Clients gleichzeitig bedienen.

Com-Server: Endgerät in TCP/IP-Ethernet Netzwerken, das Schnittstellen für serielle Geräte über das Netzwerk zur Verfügung stellt.

DHCP – Dynamic Host Configuration Protocol: Dynamische Zuteilung von IP-Adressen aus einem Adressenpool. DHCP wird benutzt, um PCs in einem TCP/IP-Netz automatisch – also ohne manuellen Eingriff – zentral und somit einheitlich zu konfigurieren. Der Systemadministrator bestimmt, wie die IP-Adressen zu vergeben sind und legt fest, über welchen Zeitraum sie vergeben werden.

DDNS – Dynamic Domain Name Service: DNS-Dienst, der auch die Namensauflösung für solche Netzteilnehmer unterstützt, die ihre IP-Adresse dynamisch über DHCP beziehen.

DNS – Domain Name Service: Netzteilnehmer werden im Internet über numerische IP-Adressen angesprochen. Doch weil man sich Namen eben besser merken kann als Nummern, wurde der DNS eingeführt. DNS beruht auf einem hierarchisch aufgebauten System: Jede Namensadresse wird über eine Top-Level-Domain („de“, „com“, „net“ usw.) und innerhalb dieser über eine Sub-Level-Domain identifiziert. Jede Sub-Level-Domain kann (muss aber nicht) nochmals untergeordnete Domains enthalten. Die einzelnen Teile dieser Namenshierarchie sind durch Punkte voneinander getrennt.

Wird vom Anwender zur Adressierung ein Domain-Name angegeben, erfragt der TCP/IP-Stack beim nächsten DNS-Server die zugehörige IP-Adresse. Netzwerkressourcen sollten sinnvollerweise einen Domain-Namen erhalten, der im Kontext zu der angeboten Dienstleistung oder dem Firmennamen des Anbieters steht. So lässt sich z.B. telenot.de in die Top-Level-Domain de (= Deutschland) und die Sub-Level-Domain telenot auflösen.

DNS-Server: DNS-Server stellen im Internet die Dienstleistung zur Verfügung, einen Domain-Namen in eine IP-Adresse aufzulösen.

DSL - Digital Subscriber Line: (deutsch: Digitaler Teilnehmeranschluss) bezeichnet eine Reihe von Übertragungsstandards der Bitübertragungsschicht, mit der Daten mit hohen Übertragungsraten (bis zu 210 Mbit/s) über einfache Kupferleitungen wie die Teilnehmeranschlussleitung gesendet und empfangen werden können. Das ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber Telefon- modem- (bis zu 56 kbit/s) und ISDN-Verbindungen (mit zwei gebündelten Kanälen 128 kbit/s). Der Standard dient zur Kommunikation zwischen DSL-Modem und DSLAM, um in der Regel einen Breitband-Internetzugang über einen Internet-Zugangsserver zur Verfügung zu stellen. Dabei handelt DSL die Verbindungsparameter wie Frequenz und Downstream- sowie Upstream- Übertragungsrate aus. Die tatsächliche Internet-Übertragungsrate hängt allerdings vom Internet-Zugangsserver ab.


DynDNS: Bei den meisten Internetzugängen bekommt das angeschlossene Endgerät zum Zeitpunkt der Einwahl eine IP-Adresse aus dem Adresspool des Internetproviders. Da diese temporäre IP-Adresse nach außen nicht bekannt ist, sind solche Endgeräte normalerweise vom Internet aus nicht adressierbar. Über DynDNS kann einem solchen Internetteilnehmer ein Name gegeben werden. DynDNS aktualisiert die Zuordnung zwischen Namen und temporärer IP-Adresse, sobald der Teilnehmer online geht, so dass eine Erreichbarkeit über den Namen möglich wird.

Embedded System: Als Embedded System bezeichnet man eine mikroprozessorgesteuerte Baugruppe, die als eingebetteter Teil eines Gerätes oder einer Maschine im Hintergrund Daten verarbeitet und ggf. Prozesse steuert.

Ethernet: Ethernet ist die zur Zeit bei lokalen Netzen am häufigsten angewandte Technologie.

Ethernet-Adresse: Die unveränderbare, physikalische Adresse einer Netzwerkkomponente im Ethernet.

Fast-Ethernet: Fast-Ethernet ist quasi ein Upgrade der 10BaseT-Topologie von 10 MBits/s auf 100 Mbit/s.

Firewall: Unter Firewall versteht man Netzwerkkomponenten, die ähnlich einem Router ein internes Netzwerk (Intranet) an ein öffentliches Netzwerk (z.B. Internet) ankoppeln. Hierbei lassen sich die Zugriffe ins jeweils andere Netz abhängig von der Zugriffsrichtung, dem benutzten Dienst sowie der Authentifizierung und Identifikation des Netzteilnehmers begrenzen oder komplett sperren. Ein weiteres Leistungsmerkmal kann die Verschlüsselung von Daten sein, wenn z.B. das öffentliche Netz nur als Transitweg zwischen zwei räumlich getrennten Teilen eines Intranet genutzt wird.

FTP – File Transfer Protocol: FTP ist ein auf TCP/IP aufsetzendes Protokoll, das es ermöglicht, ganze Dateien zwischen zwei Netzwerkteilnehmern zu übertragen.

Gateway: Gateways verbinden – wie auch Bridges und Router – verschiedene Netze miteinander. Während Bridge und Router zwar ggf. die physikalische Art des Netzes umsetzen (z.B. Ethernet/ISDN), das eigentliche Protokoll (z.B. TCP/ IP) aber unberührt lassen, bieten Gateways die Möglichkeit, einen Zugang zu protokollfremden Netzen zu schaffen (z.B. TCP/IP auf Profibus). Ein Gateway hat also unter anderem auch die Aufgabe, unterschiedliche Kommunikationsprotokolle zu übersetzen. Achtung: Bei der Netzwerkkonfiguration in Windows-Betriebssystemen wird auch die Eingabe eines Gateways gefordert. Diese Angabe bezieht sich allerdings auf einen ggf. im Netzwerk vorhandenen Router!

Html – Hypertext-Markup-Language: Auszeichnungssprache, die über Schlüsselwörter vorgibt, wie die Inhalte im Browser angezeigt werden, wo Multimedia-Elemente zu finden sind und welche Elemente wie verlinkt sind.

Http – Hypertext Transfer Protocol: Das HTTP-Protokoll setzt auf TCP auf und regelt die Anforderung und Übertragung von Webinhalten zwischen HTTP-Server und Browser. Damit ist HTTP heute das meistgenutzte Protokoll im Internet.

Hyperlink: Verweis auf andere Webseiten oder Inhalte innerhalb einer Webseite. Durch einfaches Anklicken des verlinkten Elements gelangt der Anwender auf die gewünschte Webseite.

Hub: Ein Hub – oft auch als Sternkoppler bezeichnet – bietet die Möglichkeit, mehrere Netzteilnehmer sternförmig miteinander zu verbinden. Datenpakete, die auf einem Port empfangen werden, werden gleichermaßen auf allen anderen Ports ausgegeben. Neben Hubs für 10BaseT (10Mbit/s) und 100BaseT (100 Mbit/s) gibt es sogenannte Autosensing-Hubs, die automatisch erkennen, ob das angeschlossene Endgerät mit 10 oder 100 Mbit/s arbeitet. Über Autosensing-Hubs können problemlos ältere 10BaseT-Geräte in neue 100BaseT-Netzwerke eingebunden werden.

IAD - Integrated Access Device: (deutsch: Integriertes Zugriffsgerät) IAD ist ein Gerät zum Netzabschluss von NGN-Anschlüssen beim Teilnehmer. Es übernimmt im NGN als beim Teilnehmer installiertes Endgerät die Funktion eines Media Gateway und enthält neben einem DSL-Modem zugleich Telefonieschnittstellen zum Anschluss von herkömmlichen analogen Telefonen oder ISDN-Endgeräten an den auf der Basis von IP-Telefonie realisierten Telefonanschluss Das IAD ersetzt bei NGN-Anschlüssen neben dem DSL-Modem auch den NTBA (bei ISDN). Analoge Telefone/ Endgeräte werden mit dem IAD anstelle mit der TAE-Dose verbunden. Im einfachsten Fall besteht ein IAD aus einem DSL-Modem und einem Analog-Telefon-Adapter (ATA).

Internet: Das Internet ist der derzeit weltweit größte Netzverbund, der den angeschlossenen Netzteilnehmern eine nahezu grenzenlose Kommunikationsinfrastruktur zur Verfügung stellt. Durch Einsatz von TCP/IP können die Netzteilnehmer plattformunabhängig im Internet angebotenen Dienste wie E-Mail, FTP, HTTP usw. in Anspruch nehmen.

Intranet: Ein abgeschlossenes Netzwerk (etwa innerhalb eines Unternehmens), in dessen Grenzen die Netzteilnehmer internettypische Dienste wie E-Mail, FTP, HTTP usw. in Anspruch nehmen können. In aller Regel gibt es von einem Intranet über Router bzw. Firewalls auch Übergänge in das Internet.

IP-Adresse: Die IP-Adresse ist eine 3 -Bit-Zahl, die jeden Netzteilnehmer im Internet bzw. Intranet eindeutig identifiziert. Sie besteht aus einem Netzwerkteil (Net-ID) und einem Benutzerteil (Host-ID).

IP – Internet Protocol: Protokoll, das die Verbindung von Teilnehmern ermöglicht, die in unterschiedlichen Netzwerken positioniert sind.

IPSec - Internet Protocol Security: Der im Moment höchste Stand der Sicherheit liegt in IPSec. VPN beruht auf dieser Securitymethode. Die Begründung, warum IPSec so ziemlich alle bisher dagewesene Sicherheitsmechanismen in den Schatten stellt ist, dass IPSec seine Verschlüsselung direkt im Schichtenmodell, also in den einzelnen Paketen vornimmt und nicht etwa wie bei den meisten alten Verfahren vor dem Schichtenmodell, also im Datenstrom.

LAN – Local Area Network: Lokales Netz innerhalb eines begrenzten Gebiets unter Anwendung eines schnellen Übertragungsmediums wie z.B. Ethernet.

MAC-ID: Die unveränderbare, physikalische Adresse einer Netzwerkkomponente

(MAC = Media Access Control); vgl. a. Ethernet-Adresse.

NAT – Network Address Translation: Durch die explosionsartige Ausweitung des Internets in den letzten Jahren sind freie IP-Adressen knapp geworden und werden nur noch sehr sparsam vergeben. NAT kommt dort zum Einsatz, wo Firmennetze ans Internet angebunden werden. Das Firmennetz ist über einen NAT-fähigen Router mit dem Internet verbunden, arbeitet intern allerdings mit einem eigenen, vom Internet unabhängigen IP-Adressraum. Von außen ist das Netz nur über eine einzige (oder einige wenige) IP-Adresse(n) ansprechbar. Anhand der Portnummer im empfangenen TCP/IPPaket wird dieses an einen bestimmten internen Netzteilnehmer weitergeroutet.

NGN - Next Generation Network: bezeichnet in der Telekommunikation ein Netzwerk, welches traditionelle leitungsvermittelnde Telekommunikationsnetze wie Telefonnetze, Kabelfernsehnetze, Mobilfunknetze usw. durch eine einheitliche paketvermittelnde Netzinfrastrukur und -architektur ersetzt und zu den älteren Telekommunikationsnetzen kompatibel ist.

Der Vorteil ist die Konvergenz (Annäherung / Übereinstimmung). Dabei ist eines der wesentlichen Merkmale von NGN, dass unterschiedliche Netzfunktionen wie Transport, Dienst und die Kontrollfunktion (z. B. Signalisierung) auf unterschiedlichen (logischen) Netzebenen realisiert werden. Die Bezeichnung NGN wird auch (stark vereinfachend) als Schlagwort für die derzeitig erfolgende Umstellung der bestehenden Telekommunikationsnetze auf IP-Technologie benutzt, da das Internet Protokoll die vorherrschende Wahl zur Implementierung von paketvermittelnden Netzen ist.

Kritiker sehen in NGN-Netzen eine Gefährdung der Netzneutralität. Insbesondere auf die geplante Einführung der definierten Ende-zu-Ende-Dienstgüte (QoS) und die damit verbundene Möglichkeit Datenströme gezielt "auszubremsen" oder sogar auszusperren wird dabei hingewiesen.

Ping – Packet Internet Groper: Ping dient in TCP/IP-Netzen zu Diagnosezwecken; mit Hilfe dieser Funktion lässt sich überprüfen, ob ein bestimmter Teilnehmer im Netz existiert und tatsächlich ansprechbar ist. Die von Ping verwendeten ICMPPakete sind im Internet-Standard RFC-79 definiert.

Port: Ports sind Adresskomponenten, die in Netzwerkprotokollen eingesetzt werden, um Datensegmente den richtigen Diensten (Protokollen) zuzuordnen. Die Portnummer von 4915 bis 65535 sind so genannte Dynamic und/oder Private Ports. Diese lassen sich variabel einsetzen, da sie nicht registriert und damit keiner Anwendung zugehörig sind.

POP3 – Post Office Protocol Version 3: Um eingegangene E-Mails aus dem Postfach auf dem Mailserver abzuholen, wird in den meisten Fällen das POP3-Protokoll benutzt. Auch POP3 setzt auf TCP auf.

PPP – Point to Point Protocol: PPP ist ein erweiterter Nachfolger von SLIP und weist u.a. eine verbesserte Fehlerkorrektur auf. Genau wie SLIP bietet PPP die Möglichkeit, TCP/IP-Geräte, die keinen LAN-Anschluss haben, über die serielle Schnittstelle in TCP/IP-Netze einzubinden.

PPTP - Point-to-Point Tunneling Protocol: Bei PPTP wird auf eine Einwahl verzichtet. Was neue Vor- aber auch Nachteile mitbringt. PPTP bedient sich der Tunneltechnologie durch ein öffentliches Netz. Kommunikation durch ein öffentliches Netz, z.B. dem Internet bedeutet aber Sicherheit an höchster Stelle.

Repeater: In lokalen Netzen dient ein Repeater zur Verbindung zweier Ethernet-Segmente, um das Netz über die Ausdehnung eines einzelnen Segmentes hinaus zu erweitern. Repeater geben Datenpakete von einem Netzwerksegment zum anderen weiter, indem sie zwar die elektrischen Signale normgerecht „auffrischen“, den Inhalt der Datenpakete dabei aber unverändert lassen. Erkennt der Repeater auf einem der angeschlossenen Segmente einen physikalischen Fehler, wird die Verbindung zu diesem Segment abgetrennt („partitioniert“). Die Partitionierung wird automatisch aufgehoben, wenn der Fehler nicht mehr vorhanden ist.

Zwischen zwei Stationen dürfen nicht mehr als vier Repeater liegen. Diese Regel betrifft allerdings lediglich „hintereinander“ liegende Repeater – bei der Realisierung baumartiger Netzwerkstrukturen kann also durchaus eine Vielzahl von Repeatern eingesetzt werden.

Router: Router verbinden zwei unterschiedliche Netze, wobei im Gegensatz zu Bridges nicht anhand der Ethernet-Adresse, sondern in Abhängigkeit von der IP-Adresse entschieden wird, welche Datenpakete weiterzuleiten sind.

SLIP – Serial Line Internet Protocol: SLIP bietet eine einfache Möglichkeit zur Übertragung von TCP/IP-Datenpaketen über serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Damit können Endgeräte, die nicht über einen LAN-Anschluss verfügen, auch über die serielle Schnittstelle ins Netzwerk eingebunden werden.

SLIP arbeitet nach einem sehr einfachen Algorithmus ohne eigene Datensicherungsverfahren: Dem eigentlichen IP-Datenpaket wird ein Startzeichen (dezimal 19 ) vorangestellt und ein Endzeichen (ebenfalls dezimal 19 ) angehängt. Um die binäre Transparenz zu erhalten, werden im Datenpaket vorkommende Start- und Endzeichen zuvor durch andere Sequenzen ersetzt.

SMTP – Simple Mail Transfer Protocol: SMTP regelt den Versand von E-Mails vom Mail-Client zum Mailserver (SMTP-Server) und zwischen den Mailservern und setzt auf TCP auf.

STP – Shielded Twisted Pair: Abgeschirmtes Datenkabel, bei dem jeweils Kabeladern miteinander verdrillt sind; vgl. a. Twisted Pair

Subnet-Mask: 3 -Bit-Wert, der festlegt, welcher Teil der IP-Adresse das Netzwerk und welcher den Netzwerkteilnehmer adressiert.

Switch: Ein Switch bietet wie ein Hub die Möglichkeit, mehrere Netzteilnehmer sternförmig miteinander zu verbinden. Switches vereinigen die Funktionalität eines hub mit denen einer Bridge: Ein Switch „lernt“ die Ethernet-Adresse des an einem Port angeschlossenen Netzteilnehmers und leitet dorthin nur noch diejenigen Datenpakete weiter, die an diesen Netzteilnehmer adressiert sind. Eine Ausnahme bilden dabei Broadcast-Meldungen, die an alle Ports weitergegeben werden (hier unterscheidet sich der Switch in seiner Funktion von einer Bridge, die Broadcast-Meldungen generell nicht weitergibt). Neben Switches für 100Base T (100 Mbit/s) gibt es sogenannte Autosensing-Switches, die automatisch erkennen, ob das angeschlossene Endgerät mit 10 oder 100 Mbit/s arbeitet. Über Autosensing-Switches können problemlos ältere 10BaseT-Geräte in neue 100BaseT-Netzwerke eingebunden werden.

TCP – Transmission Control Protocol: TCP setzt auf IP auf und sorgt nicht nur für die Verbindung der Teilnehmer während der Datenübertragung, sondern stellt auch die Korrektheit der Daten und die richtige Abfolge der Datenpakete sicher.

TCP/IP-Stack: Teil des Betriebssystems oder ein auf das Betriebssystem aufgesetzter Treiber, der alle für die Unterstützung des IP-Protokolls benötigten Funktionen und Treiber zur Verfügung stellt.

Telnet – Terminal over Network: In der Vergangenheit kam Telnet vor allem für den Fernzugriff über das Netzwerk auf UNIX-Server zum Einsatz. Über eine Telnet-Anwendung (Telnet-Client) kann von einem beliebigen Rechner im Netz ein Fernzugriff auf einen anderen Rechner (Telnet-Server) erfolgen. Heute wird Telnet auch zur Konfiguration von Netzwerkkomponenten wie z.B. Com-Servern benutzt. Telnet wird unter TCP/IP normalerweise über Portnummer 3 angesprochen; für spezielle Anwendungen können aber auch andere Portnummern verwendet werden. Telnet setzt auf TCP/IP als Übertragungs- und Sicherungsprotokoll auf.

Transceiver: Das Wort Transceiver ist eine Zusammensetzung aus Transmitter (Sender) und Receiver (Empfänger). Der Transceiver realisiert den physikalischen Netzzugang einer Station an das Ethernet und ist bei den modernen Ethernet-Topologien 10Base und 10BaseT auf der Netzwerkkarte integriert.

Twisted Pair: Datenkabel, bei dem jeweils zwei Kabeladern miteinander verdrillt sind. Durch die paarige Verseilung einzelner Doppeladern wird ein deutlich reduziertes Übersprechverhalten zwischen den Doppeladern in einem Kabel erreicht. Man unterscheidet bei Twisted-Pair-Kabeln zwischen ungeschirmten UTP-Kabeln (Unshielded Twisted Pair) und geschirmten STP-Kabeln (Shielded Twisted Pair).

TP-Kabel werden vor allem in der Netzwerktechnik eingesetzt und sind nach ihren maximalen Übertragungsfrequenzen kategorisiert; in der Praxis kommen heute meist zwei Typen zum Einsatz:

- Kategorie-3-Kabel erlauben eine maximale Übertragungsfrequenz von 5 MHz, ausreichend für den Einsatz in 10BaseT-, aber auch 100BaseT4-Netzen.
- Kategorie-5-Kabel erlauben eine maximale Übertragungsfrequenz von 100 MHz und reichen da mit für alle heutigen Netzwerktopologien aus.

UDP – User Datagram Protocol: UDP ist ein Protokoll, das wie TCP auf IP aufsetzt, im Gegensatz dazu aber verbindungslos arbeitet und über keine Sicherheitsmechanismen verfügt. Der Vorteil von UDP gegenüber IP ist die höhere Übertragungsgeschwindigkeit.

URL – Uniform Resource Locator: Adress- und Protokollinformation für den Browser. Über den URL gibt der Anwender dem Browser vor, welches Protokoll genutzt wird, auf welchem Webserver die Seite liegt, und wo diese auf dem Webserver zu finden ist.

UTP – Unshielded Twisted Pair: Im Gegensatz zu Twisted Pair ein nicht abgeschirmtes Datenkabel, bei dem jeweils zwei Kabeladern miteinander verdrillt sind.

VPN - Virtual Privat Network: VPN ist eigentlich eine weiterentwickelte Art von PPTP. Mit allen Vorteilen die PPTP nicht zu bieten hat. Sind Sie auf mobile Datenkommunikation angewiesen ist VPN die beste und sicherste Lösung. VPN - Virtual Private Network soll ein möglichst transparentes, mit höchster Sicherheit versehenes Übertragungsmedium sein.

Was ist VPN? Eine Frage die eigentlich sehr schwer und doch sehr einfach erklärt werden kann. VPN ist kein Gerät zum Anfassen. VPN ist auch kein Übertragungsmedium. VPN ist ein Schmarotzer. Es bedient sich vorhandener Technologien, um in der Gesamtheit einzelner Komponenten arbeiten zu können. Alleine der Name VPN weist bereits darauf hin. Das Rezept von VPN: Bestehende(s) Netzwerk(e) + Sicherheitsmechanismen (z.B. IPSec) = VPN Die Mischung dieser beiden Komponenten macht das VPN aus.

Web-Based Management: Unter Web-Based Management versteht man die Möglichkeit, ohne spezielle Software Endgeräte übers Netzwerk direkt im Browserfenster zu konfigurieren.

WWW – World Wide Web: WWW wird häufig mit dem Internet gleichgesetzt. Das stimmt nicht ganz: Während das Internet die physikalischen Verbindungswege beschreibt, definiert das WWW einen Standard, der dem Anwender über eine grafische Benutzeroberfläche durch einfachste Bedienung Zugang zu den gängigsten Internetdiensten verschafft. Per Mausklick lassen sich Webseiten anfordern, E-Mails verschicken und Dateien downloaden.

Quelle: Produktinformation der Firma Telenot, Auszüge aus "TCP/IP-Ethernet bis Web-IO" von Frank Thiel (http://www.wut.de)

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