Videoüberwachungstechnik - Objektive
- Zuletzt aktualisiert am Montag, 08. August 2011
| Festobjektiv
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Variofokalobjektiv
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Tag-/Nachtobjektiv
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| Hochlichtstarkes Objektiv
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Motorzoomobjektiv
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IR-Sperrfilterobjektiv
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Nennformat: Mit Nennformat ist die Auslegung des Objektivs für ein bestimmtes Sensorformat gemeint (1/4“, 1/3“, 1/2“, 2/3“ bzw. 1“). Das Nennformat muss mindestens gleich, bzw. größer als das Sensorformat der Kamera sein.
C-MOUNT: Standardgewinde zur Objektiv-Befestigung (Außen-Durchmesser: 1“, Auflagemaß: 17,52mm). C-Mount-Objektive können in Kombination mit einem 5mm-Adapterring auch an CS-Mount Kameras verwendet werden.
Steuerung des Objektivs (DC) per Spannung: Bei DC Objektiven wird die Blende über einen in der Kamera enthaltenen Signal-Vergleichsverstärker gesteuert. Vorteil: Der Anschlussstecker ist bereits fertig konfektioniert, da alle Kamerahersteller die gleiche Steckerbelegung für DC-Objektive verwenden.
Varifokal-Objektiv: Ein so genanntes Varifokal-Objektiv ermöglicht es, die Brennweite bei der Projektierung nur grob festzulegen. Die genaue Brennweiteneinstellung erfolgt vor Ort. So kann z.B. ein Objektivtyp für alle Kameras eines System verwendet werden.
Manuelles Objektiv: Alle Objektivfunktionen wie Blende, Fokus und ggf. Zoom können manuell eingestellt werden. Es eignet sich vornehmlich für den Einsatz in Innenbereichen, in denen die Lichtverhältnisse relativ konstant sind, bzw. kann an Kameras mit elektronischem Shutter betrieben werden.
Steuerung des Objektivs (AI) per Videosignal: Die Objektive enthalten einen eingebauten Videosignal- Vergleichsverstärker, der die Nutzung des Videosignals der Kamera zur Blendensteuerung ermöglicht.
Pre-Set Zoom Objektive: Die Objektive verfügen über integrierte Potentiometer, die der Zoom und Fokusbewegung folgen. Das ermöglicht ein reversibles, automatisches Wiederfinden einer einmal abgespeicherten Zoom- und Fokuseinstellung (Position). Jedes unserer Zoom-Objektive kann mit und ohne Pre-Set Funktion geliefert werden.
Zoom-Objektiv: Zoom-Objektive verfügen über eine variable Brennweite, die manuell oder mittels Motor variiert werden kann. Der erste Wert gibt die minimale, der zweite die maximale Brennweite an. Im Gegensatz zu Varifokal-Objektiven bleibt, bei richtiger Einstellung, die Schärfe über den ganzen Zoombereich konstant.
Warum Tag/Nacht Objektive? Standard-Objektive sind in der Regel für den sichtbaren Wellenlängenbereich von ca. 450 bis 700nm optimiert. Sollen Objektive sowohl bei Tageslicht als auch Infrarotbeleuchtung eingesetzt werden, verändert sich der Fokuspunkt. Tag/ Nacht Objektive gleichen diesen Umstand weitgehend aus, indem die Fokus-Veränderung („Focus shift“) durch eine spezielle Vergütung weitestgehend ausgeglichen ist.
Die Objektive mit integriertem IR-Sperrfilter sind ideal zur Anwendung mit Tag/Nacht Kameras ohne Einschwenk-IR-Sperrhilfe und S/W IR-Kameras geeignet. Aber auch für alle Standard S/W Kameras sind diese Objektive sehr zu empfehlen.
Verzeichnung/Distortion: Als Verzeichnung bezeichnet man die Abweichung zwischen der geometrischen Figur des Objektes und der Abbildung auf dem lichtempfindlichen CCD-Sensor. Werden Objekte verzerrt wiedergegeben, z.B. als kissen- oder tonnenförmiges Gebilde, spricht man in der Optik von einer Verzeichnung. Die Verzeichnung wird als prozentuale Abweichung des verzeichneten Bildpunktes von der geometrisch korrekten Lage angegeben. Unsere Objektive für die industrielle Bildverarbeitung minimieren diesen Effekt.
ND-Filter: In Objektiven mit steuerbarer Blende sind üblicherweise so genannte ND- (Neutral Density) Filter, als Spot- oder Einschwenktyp, enthalten. Sie reduzieren bei kleiner Öffnung die eintretende Lichtmenge und vergrößern damit die Einsatzbandbreite der Kamera.
Beim Einsatz eines Extenders zur Verlängerung der Brennweite muss beachtet werden, dass sich die Blendenzahl des Objektivs in gleicher Weise verändert. Ein Extender mit Faktor 2 verdoppelt also die Blendenzahl des Objektivs. Daher ist wesentlich mehr Licht in der zu beobachtenden Szene notwendig.
Makrotuben (Zwischenringe) verlängern die Distanz zwischen Objektiv und Kamerachip. Sie werden verwendet, um sehr große Abbildungsmaßstäbe zu erreichen. Allerdings muss hierbei der Einfluss durch Lichtverlust sowie die Verstärkung chromatischer und geometrischer Fehler auf die Abbildungsqualität berücksichtigt werden.






