IGS-Industrielle Gefahrenmeldesysteme GmbH

Technology for life safety and security

Datenblätter Störungsmelder

Störungsmelder S 7008 FS im Gehäusetyp S8 ohne Netzteil Störungsmelder S 7008 FS im Gehäusetyp S8 ohne Netzteil

Störungsmelder S 7008 FS im Gehäuse mit Meldelinien-Zustandsanzeige. Die Spannungsversorgung erfolgt aus einem Anbaunetzteil mit Anschluss für Akku 12V/7,2 Ah (im Lieferumfang nicht enthalten).

Technische Daten:

  • Programmiergerät: eingebaut
  • Abmessungen: (B310xH275xT126) mm
  • Versorgungsspannung 10,2 - 15 V DC
  • Stromaufnahme in Ruhe ca. 40 mA
  • Stromaufnahme in Betrieb ca. 250 mA
  • Farbe RAL 9002 grauweiß

Störungsmelder zur automatischen Übermittlung von technischen Alarmen, Zustandsänderungen, Gefahrenmeldungen usw. in Form von Sprachtexten zu beliebigen Telefonteilnehmern und/oder in Form digitaler Signale über den analogen Telefonanschluss zu Alarm- Empfangseinrichtungen (AE) (z.B. ÜZ 7500, AWUG-Z T 608 DE). Meldungen über Cityruf/Pager (Numerik-Empfänger) sind auch möglich. Die Ansage- und Meldetexte werden mittels ansteckbarem Mikrofon aufgesprochen und digital abgespeichert. Das Gerät kann so parametriert werden, dass bei ordnungsgemäßer Quittung der Meldung der Programmablauf gestoppt wird. Mit Hilfe eines MFV-Codesenders kann der Störungsmelder fernabgefragt und die Fernschaltrelais ferngeschaltet werden.

Das S 7008/16 FS kann über 8/16 Meldelinieneingänge (Analog-/Digital-Wandlereingänge), automatischen Routineanruf und 2 Netzteilstörsignal-Eingänge aktiviert werden. Nach der Aktivierung schaltet sich das S 7008/16 FS an die Telefonleitung und wählt selbständig die erste von maximal 4 zuordenbaren Rufnummern, aus einem möglichen Vorrat von 12 Rufnummern, an. Eine eventuell bestehende Telefonverbindung des zugehörigen Telefonapparates wird dabei unterbrochen (absoluter Betriebsvorrang). Sabotage des Wählgerätes durch Nichtauflegen des Handapparates am zugehörigen Telefonapparat ist somit ausgeschlossen (Sabotagefreischaltung). Wird der Telefonanschluß angerufen, an dem das S 7008/16 FS angeschlossen ist, wird dieser Anruf im Alarmfall durch das S 7008/16 FS abgeworfen. Das gilt sowohl für Orts- als auch für Fernverbindungen (Blockadefreischaltung). Beim Verbindungsaufbau werden die Gleichstromzustände (Schleifenstromüberwachung) sowie die Hörtöne auf der Telefonleitung ausgewertet. Dabei erkennt das S 7008/16 FS ob es an einer Nebenstelle oder an einem Hauptanschluß angeschlossen ist. Diese Funktion wird auch zur Überwachung der Nebenstellenanlage hinsichtlich eines Netzausfalls (Störschaltung) benutzt. Abhängig davon werden amtsholende Funktionen ausgeführt oder unterbunden.

Der Programmablauf wird vorzeitig gestoppt, wenn bei 12 Anrufversuchen hintereinander kein Schleifenstrom detektiert wird. Aktivierungen weiterer Meldelinien werden zwischengespeichert und führen nach dem Programmablauf zu einem erneuten Verbindungsaufbau. Somit ist sichergestellt, daß keine Informationen verloren gehen. Jedes Alarmkriterium führt zu einer eigenen Übermittlung. Bei Aktivierung einer höherpriorisierten Meldelinie während der Abarbeitung einer Meldung, wird der momentane Ablauf zum nächstmöglichen Zeitpunkt unterbrochen. Die höherpriorisierte Meldelinie wird nun vorrangig bearbeitet. Erst wenn diese Meldelinie vollkommen abgearbeitet ist, wird die im Ablauf zuvor unterbrochene Meldelinie weiterbearbeitet.

Nach der Wahl des Teilnehmers wird auf den ersten Freiton gewartet, und erst danach die Spracherkennung aktiviert. Somit können Geräusche, die auf der Telefonleitung bis zum ersten Freiton auftreten, die Spracherkennung nicht beeinflussen. Gleichzeitig wird eine eventuell vorzeitige Textansage verhindert. Wird innerhalb von 90 s kein Freiton erkannt oder der Anschluß ist besetzt, schaltet sich das Gerät von der Telefonleitung und wählt die nächste zugeordnete Rufnummer an. Nach dem Erkennen des Freitones wird 45 s lang auf die Teilnehmermeldung (Sprache) gewartet. Meldet sich der Teilnehmer, wird der Ansagetext gesendet. Darauf folgt sofort der Meldetext des Aktivierungskriteriums.

  • Ist ein Teilnehmer ohne Codesender dem Aktivierungskriterium zugeordnet, trennt das S 7008/16 FS anschließend die Telefonleitung und bearbeitet die restlichen zugeordneten Rufnummern. Im nächsten Zyklus wird dieser Teilnehmer ein zweites Mal angerufen. Meldet er sich wiederum mit "Sprache", gilt dies als Quittierung und wird im weiteren Ablauf nicht mehr angewählt.

  • Teilnehmer mit Codesender können innerhalb 20 s nach dem Meldetext quittieren. Eine gültige Quittierung wird durch einen Ton vom S 7008/16 FS bestätigt. Wurde mit dem Quittungscode quittiert, wird der weitere Zyklenablauf für dieses Meldekriterium gegebenenfalls gestoppt.

    Wurde mit dem Mastercode quittiert, werden die Texte aller "aktivierten ML" wiedergegeben. Eine erneute Quittierung mit dem Mastercode stoppt den Zyklenablauf aller dieser Meldelinien. Wird die erneute Quittierung jedoch mit dem Quittungscode durchgeführt, wird nur der Zyklenablauf der momentan bearbeiteten Meldelinie gegebenenfalls gestoppt.

Nach den oben beschriebenen Quittierungsvorgängen gelangt man in den Fernschaltmodus, wenn die Programmierung "Fernschalten immer möglich" dieses auch beim abgehenden Verbindungsaufbau zuläßt. Der momentane Schaltzustand aller Fernschaltkanäle wird nun im Klartext übermittelt. Mit dem Codesender CS 7000 kann der angerufene Teilnehmer Fernschaltbefehle geben. Ein gültiger Fernschaltbefehl wird durch einen Hinweiston bestätigt. Danach wird der neue Schaltzustand aller Fernschaltkanäle angesagt. Sind Fernschaltvorgänge durch die Programmierung unterbunden ("Fernschalten nur bei Fernabfrage"), wird nach den Quittierungsvorgängen das Wort "ENDE" als Schlußansage übermittelt und der Störungsmelder trennt die Telefonleitung.

Allgemeine Merkmale:

  • digitale Sprachaufzeichnung für Ansage- und Meldetexte
  • Spannungsüberwachung der Telefonanschlussleitung
  • absoluter Betriebsvorrang am Telefonanschluss
  • Sabotage-/Blockadefreischaltung
  • Ereignisspeicher mit Uhrzeit- und Datumsangabe
  • Echtzeituhr mit automatischer Sommer-/Winterzeitumschaltung sowie Berücksichtigung des Schaltjahres
  • jahrelanger Datenerhalt durch Lithiumbatterie
  • fernabfragbar
  • quittierbar mit Codesender CS 7000
  • zeitgesteuerte Routinemeldung zu Alarm-Empfangseinrichtung parametrierbar
  • quittierbar durch Alarm-Empfangseinrichtung
  • Widerstandsüberwachung der Meldelinien parametrierbar
  • freie Zuordnung der Übertragungsart je ML parametrierbar (Sprache und/oder digitale Übertragung zu einer AE)
  • 1 Meldetext je Meldelinie parametrierbar
  • 2 Netzteil-Störsignaleingänge
  • Eingang zur Abschaltung des Anrufkreises (AR-AUS)
  • 2 potenzialfreie Relaisausgänge
  • 1 parametrierbarer Ausgang
  • 1 Transistorausgang für Störungssummer
  • serielle Druckerschnittstelle zum Ausdruck der Ereignisse
  • 12 Rufnummern
  • 4 Rufnummern je Meldelinie frei zuordenbar
  • 4 Rufnummern-Zuordnungstabellen
  • je 2 Identifikationsnummern pro Rufnummer
  • Zyklenzahl parametrierbar
  • Zeit zwischen den Zyklen parametrierbar
  • Wahlverfahren IWV- oder MFV-Wahl parametrierbar
  • Umweltschutzklasse nach VdS 2110: Klasse II

Fernmeldetechnische Daten:

  • Amtsholkriterien in Nebenstellenanlagen Erdtastenimpuls oder Amtskennziffer(n)
  • Anschlußart (Vorrangvariante) Gruppe A [TST]
  • Kodierung des TAE-Steckers N [entfällt]
  • Erdimpulszeit/verlängerte Erdimpulszeit 300/2000 ms*
  • Wahlimpulsverhältnis (Pause/Impuls) 40/60 ms
  • Zwischenwahlzeit 980 ms
  • Mehrfrequenzverfahren CCITT Q 23
  • Pegel der MFV-Wählzeichen - 6 dBm (390 mV)
  • Flashimpulszeit /verlängerte Flashimpulszeit 100 ms/200 ms
  • Auslösezeit zwischen zwei Verbindungen 2,5 s
  • Rufzeit 90 s
  • Frequenz/Pegel des Kenntones 980 Hz/- 8 dB [1300 Hz]
  • Erkennung der Gleichstromzustände auf der
  • Telefonleitung durch Schleifenstromerkennung > 15 mA
  • Spannungsüberwachung der Telefonleitung Ansprechschwelle > 20 V DC/50 MOhm
  • Frequenzbandbreite der Hörtonauswertung 380 - 520 Hz
  • Amtston Auswerte-/Wartezeit 0,6 s / 20 s [0,8 s / 20 s]
  • Empfindlichkeit der Auswertebaugruppen - 47 dB
  • Kapazität des Rufnummernspeichers (E2PROM) max. 12 Rufnummern zu je 18 Stellen
  • Anwahlversuche pro zugeord. Rufnummer programmierbar [max. 10]
  • Anwahlversuche insgesamt programmierbar [max. 10]
  • Cityruf/Pager-ID. 10-stellig (0 bis 9999999999)
  • Ident.Nr. max. 25 je 6stellig (0 bis 999999)
  • Modulationsverfahren FSK (Frequenz Shift Keying)
  • Datenübermittlungsgeschwindigkeit 10 bit/s
  • Sendefrequenzpaar/-pegel 980/1180 Hz /- 8 dB
  • Empfangsfrequenzpaar 1650/1850 Hz
  • Empfangsfrequenz des Antworttones 2100 Hz
  • Datenformat CCITT V.21
  • Hamming-Distanz D = 4
  • Textbesprechung für Ansage-/Meldetexte über zugehöriges Mikrofon
  • Textspeicherung von Ansage-/Meldetexte digital in batteriegepuffertem Speicher
  • Ansagetext 16 s
  • Meldetext pro Meldelinie 5 s
  • Feste Texte im EPROM abgelegt (werkseitig)

Zubehör:

  • Anbaunetzteil NT 512 BNS
  • DC/DC-Wandler NT 524-60
  • DC/DC-Stabilisator NT524

Bitte beachten Sie, dass alle Informationen ohne Gewähr sind und auf Herstellerangaben beruhen. Technische Änderungen an Geräten und Ausführungen sind natürlich jederzeit möglich und können unter Umständen in unseren Informationen noch nicht enthalten sein.

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