IGS-Industrielle Gefahrenmeldesysteme GmbH

Technology for life safety and security

Datenblätter Funkeinbruchmeldesystem Telenot

Anschlusseinheit Übertragungsgerät AÜG 7761 Anschlusseinheit Übertragungsgerät AÜG 7761

Für die stille Alarmierung wird ein Übertragungsgerät (ÜG) benötigt. Meistens wird dieses in der Einbruchmelderzentrale eingebaut. Der Standort einer Funkalarmzentrale wird aber in der Regel nach funktechnisch günstigen Bedingungen festgelegt. Ist an diesem Standort ein Telefonanschluss nicht ohne weiteres realisierbar, kann unter Verwendung des AÜG 7761 das vorgesehene TELENOT-Übertragungsgerät über Funk angesteuert werden. Das Gerät besitzt eine eigene Überwachung der Funkkanäle und kann daher bei Fremdfunkerkennung selbsttätig eine Fremdfunkmeldung absetzen, auch wenn die Funkverbindung zur Funkalarmzentrale total gestört sein sollte.

Technische Daten:

  • Telefonanschlussdose überbaubar
  • eingebaute überwachte Energieversorgung 12 V DC (NT 7400/2,2 Ah)
  • Einbauplatz für Akku 12 V/2,2 Ah
  • Betriebsanzeige-LED für Netzteil und ÜG an der Gehäusetür
  • eigener Schutzbereich für das AÜG 7761 realisierbar
  • 4 widerstandsüberwachte Meldergruppeneingänge
  • 2 Transistorausgänge +12 V schaltend (400 mA)
  • eingebaut im sabotagesicheren Stahlblechgehäuse
  • Abmessungen mit Antenne: (B310xH430xT110) mm
  • Abmessungen ohne Antenne: (B310xH275xT110) mm
  • Betriebstemperatur: 0 °C bis +50 °C
  • Umweltschutzklasse nach VdS 2110: Klasse II
  • Versorgungsspannung 230 V AC

Das Funksystem DSS 7700 von Telenot wird nicht mehr produziert und wurde durch das System DSS2 abgelöst. Aufgrund der Vielzahl der installierten Systeme belassen wir diese Seiten und Dokumente jedoch zunächst weiterhin zu Ihrer Information auf unserem Server. Die Folgeprodukte des Systems DSS2 finden Sie hier!

Das Hybrid-Gefahrenmeldesystem verbindet alle Vorteile eines verdrahteten Alarmsystems mit denen eines Funkalarmsystems. Die Komponenten können sowohl via Funk als auch per Draht angeschlossen werden. Die Zentrale complex 216 H verwaltet bis zu 96 Funkteilnehmer und 16 konventionelle Meldergruppen. Die Signale zwischen der Einbruchmelderzentrale und den Funkkomponenten werden durch Funkwellen übertragen. Das besondere Merkmal am Funk ist die uneingeschränkte Ausbreitung der Funkwellen durch Mauern und über Grundstücksgrenzen usw. hinweg. Diese zunächst nützliche Eigenschaft kann aber dann störend wirken, wenn mehrere Funkteilnehmer in räumlicher Nähe die gleichen Funkfrequenzen benutzen. Da diese Zustände ständig wechseln können, ist ein Verfahren notwendig, welches im Bedarfsfall automatisch von belegte auf unbelegte Funkkanäle umschaltet, ohne dass Meldungen verloren gehen.

Ein solches Verfahren ist das automatische Frequenzmanagementsystem mcts® von TELENOT (mcts = multi-channel-transceiver- system).

Für das DSS 7700 ist das ISM-Frequenzband (433,05 bis 434,79 MHz) nach einem unregelmäßigen, TELENOT-eigenen Kanalraster in 23 Funkkanäle aufgeteilt. Das mcts-System wählt daraus automatisch zwei ungestörte Kanäle für die Datenübertragung. Sollte es auf einem Kanal während des Betriebes zu Beeinflussungen durch andere Funkaktivitäten automatisch auf den anderen, nicht gestörten Kanal gewechselt.

Jede Funkkomponente enthält ein UTC-Modul (UTC = UHFTransceiver). Alle Funkkomponenten sind somit in der Lage, Meldungen zu senden und zu empfangen

Diese Transceivermodule arbeiten mit sehr geringer Sendeleistung. Zudem wird die Aussendung von Meldungen im Unscharfzustand unterbunden. Erst bei der Scharf- oder Unscharfschaltung und natürlich im Alarmfall senden die Funkkomponenten ihre Informationen an die Zentrale. Alle Funkkomponenten schalten periodisch für wenige Millisekunden in den Empfangsmode und können dadurch Steuersignale der Zentrale empfangen. Der Einbau eines Übertragungsgerätes in die Zentrale ist vorgesehen.

Die freie menügeführte Parametrierung mittels Programmiergerät PR 7000 oder der PC-Parametriersoftware "compas" ermöglicht eine schnelle und benutzerfreundliche Parametrierung sämtlicher Systemkomponenten direkt über die Zentrale.

Merkmale Funkübertragungssystem mcts:

  • automatisches Frequenzmanagementsystem
  • Systemspezifisches Kanalraster aus 23 Kanälen
  • Feldstärke- u. Blockingindikator zur Kontrolle der Kanalqualität
  • Fremdfunk-Anzeige und Meldung
  • statistische Kanalbewertung
  • permanenter Zweikanalbetrieb auf den besten Kanälen
  • schnelle Umschaltung auf Ersatzkanäle
  • Werkscodierung aller Systemkomponenten
  • über 1.000.000 Codierungen je Komponententyp
  • automatisches Einlernen der Systemkomponenten
  • stetiger Selbsttest der Systemkomponenten
  • Wechselcode des sicherheitsrelevanten Datenverkehrs
  • Überwachung der per Draht angeschlossenen Komponenten
  • redundante Spannungsversorgung aller wichtigen Systemkomponenten
  • optische u. akustische Scharfschalte-Rückmeldung am Bedienteil
  • Anlagenzustände an den Bedienteilen abfragbar

Lieferbare Farben:

  • RAL 9016 verkehrsweiß

Bitte beachten Sie, dass alle Informationen ohne Gewähr sind und auf Herstellerangaben beruhen. Technische Änderungen an Geräten und Ausführungen sind natürlich jederzeit möglich und können unter Umständen in unseren Informationen noch nicht enthalten sein.

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