Ackermann Clino Lichtrufanlagen - System 99 - clino opt 99
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Bedienrechner PW-System clino opt 99
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Bedienrechner der Rufanlage für die Anzeige, Bedienung und Protokollierung im
System clino opt 99. Zudem als Schnittstelle zu Fremdsystemen wie PSA, EDV,
ZLT etc. Bestehend aus Rechner mit Tastatur, Maus, HDD, FDD, DVD-CDR/RW,
Schnittstellen (seriell, LAN, USB). Zum Anschluss an die Rufanlage über eine
PC-Schnittstelle (separat).
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Leistungsmerkmale:
- Midi-Towergehäuse
- Mainboard mit Pentium PIV Celeron 2GHz oder gleichwertig
- Arbeitsspeicher min. 512MB
- Diskettenlaufwerk (FDD)
- 1* Festplatte (HDD) min. 40GB
- Laufwerk DVD-CDR/RW (incl. Software)
- VGA-Grafikkarte (min. 32MB)
- Schnittstellen 2* RS232, 1* parallel, USB
- 2* LAN Ethernet (10/100 MBit)
- Maus und Tastatur
- Funkuhr DCF-77
- Serielles Verbindungskabel RS232
- Betriebssystem Windows XP professionell
- Software für System-Backup
- Software für System Ackermann clino opt 99 PW
- Austattung mit Anwendersoftware für folgende Funktionen:
- Konfigurationsmodul clino opt 99 (Grundrisserstellung)
- Zuweisung der Zimmerkonfiguration
- Protokoll-Funktionen
- Datenbank-Management-System zur Datenspeicherung
- Netzwerk-Funktionen für Systemzugriffe
- Grafische und tabellarische Anzeige von Meldungen nach Priorität, Rufart und zeitlichem Eingang geordnet
- Anwesenheitsmeldung AW1 und AW2
- Rufmeldungen (Normal-, WC-, Arzt-, Prioritätsruf etc.)
- Störungsmeldungen (gemäß DIN DVE 0834 Verwendungsbereich II)
- Eingabe und Verwaltung von Patientendaten incl. Verwaltung der Bettenbelegung (manuell)
- Zugriffskontrolle über Benutzerkennung (wenn erforderlich)
- Ausgabe der Daten auf einem angeschlossenen Drucker
- Optional:
- Nachrichtenübertragung an ein drahtloses Meldungssystem (z.B. Personensuchanlage -PSA- oder Tk-Anlage -DECT-)
- Frei konfigurierbare Empfängeradressen für Meldungen aus Gruppen der Rufanlage
- Definition des Anzeigeformates der zu übertragenden Nachrichten
- Einrichtung von unterschiedlichen Diensten (z.B. Tag-, Nachtdienst)
- Zuordnung von Wiederholzeiten, akustischen Ruftönen, etc.
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Allgemeine Systembeschreibung:
Das Patienten Rufsystem clino opt
99 ist ein im Markt etabliertes Patienten Rufsystem mit mehreren Tausend
Installationen im europäischen In- und Ausland. Dabei entspricht es zu 100 %
der DIN VDE 0834 Teil 1 und Teil 2: 2000-04. Der Einsatzbereich von clino opt
99 reicht von Alten- und Pflegeheimen über Rehabilitationszentren bis hin zu
Krankenhäusern und Kliniken.
Funktion
Das System clino
opt 99 ist ein optisches Patienten Rufsystem, das mit Hilfe von Anzeigen an
Zimmersignal- sowie Gruppensingnalleuchten aber auch Informationsdisplays,
Displaymodulen und bei entsprechender Ausstattung per SMS auf PSA- und DECT-
Systemen die Pflegekraft über Patientenrufe, Notrufe und Arztrufe informiert.
Systemkonzept
Das Systemkonzept von clino opt 99 basiert
auf einem strukturierten, hierachischen 3 Ebenenmodell. Die Gruppenebene
(Stationsebene) besteht aus dem sog. Gruppenbus, der die
Kommunikationsplattform für die Gruppenzentralen bildet. Diese Ebene
ermöglicht die gruppen bzw. stationsübergreifende Übertragung von Rufen im
System. Die nächste Ebene ist der Zimmerbus. Diese Ebene dient der
Kommunikation innerhalb der Stationen. Die Komponenten auf dem Zimmerbus
bilden dann den Übergang zum Bettenbus, der die Rufelemente in den Zimmern
versorgt.
Gruppenbus
Der Gruppenbus als oberste Instanz
versorgt bis zu 16 Gruppenzentralen, die sich wiederum in jeweils 3
Untergruppen (Pflegebereiche) segmentieren lassen. Damit bietet das System
clino opt 99 die Möglichkeit für insgesamt 48 Gruppen in einem System.
Gruppenzentralen
Die Gruppenzentralen überwachen und
synchronisieren als zentrale Steuereinheit den gesamten Bus und stellen
gleichzeitig eine übergeordnete Verbindung zu weiteren Gruppenzentralen dar.
Mit der Gruppenzentrale werden die Blinktakte der Zimmer- und
Gruppensignalleuchten sowie die akustische Rufmeldung gesteuert. Dabei werden
Arzt-, Not-, Normal-, Warte- und Telefonrufe unterschieden. Jede
Gruppenzentrale hat entsprechend Ausgänge für Gruppenleuchten, Telefonleuchten
sowie eine gemeinsame Störmeldung. Mit weiteren Eingängen können Personal-,
Essen oder/und Telefonruf aufgeschaltet werden.
Zimmerbus
Der Zimmerbus versorgt die Anzeige- und
Steuereinheiten der Patientenzimmer, Dienstzimmer sowie weiterer überwachter
Räume und Flure. Die Zimmersteuereinheit im System clino opt 99 ist das
Elektronikmodul. Hier findet der Übergang zu den Rufelementen in den Zimmern
statt. Auf dem Zimmerbus werden ebenfalls die Informationsdisplays betrieben.
Auf dem Zimmerbus können bis zu 127 Elektronikmodule, insgesamt jedoch max.
255 adressierbare Module wie z.B. Elektronikmodule, Displaymodule und
Rufmodule versorgt werden. Jeder Busteilnehmer ist adressierbar und kann daher
einzeln identifiziert werden.
Elektronikmodul
Die gesamte
für die Rufidentifikation sowie die Rufmeldung erforderliche Elektronik
befindet sich im Elektronikmodul, das als Klemmstelle für die
Zimmerverdrahtung verwendet wird. Die Elektronikmodule sind im ganzen System
einsetzbar. Dabei gibt es je nach Anforderung des Kunden unterschiedliche
Varianten. So ist das Elektronikmodul ohne und mit integrierter 3fach bzw.
4fach Zimmersignalleuchte verfügbar. Weiterhin gibt es Varianten mit und ohne
ELA-Funktion, mit und ohne Bettenbus sowie mit und ohne 2. Anwesenheit. Die
Konfigurationsdaten sind im Speichermodul des Elektronikmoduls abgelegt und
bleiben somit auch beim Tausch des Elektronikmoduls erhalten. Für Dienstzimmer
werden spezielle Elektronikmodule mit einem zusätzlichen Speicher für die
konfigurierten Zusammenschaltungsdaten eingesetzt.
Bettenbus
Der Bettenbus versorgt die Elemente in den
Zimmern wie z.B. die Rufmodule und Displaymodule. Die Anzahl der Module auf
dem Bettenbus ist auf 10 begrenzt. Der Bettenbus bietet durch die Adressierung
der Rufmodule die Einzelidentifikation der Rufe bis auf Bettenebene. Bei
Elektronikmodulen ohne Bettenbus werden die Rufelemente als
ruhestromüberwachte Ruftaster, Abstelltaster sowie Ruf-/Abstelltaster an das
Elektronikmodul angeschlossen.
Elemente in den Zimmern
In
den Räumen können verschiedene Bedieneinheiten installiert sein, wie z. B.
Rufmodule, Ruftaster, Birntaster, Zugtaster für die Rufauslösung sowie
Abstelltaster für die Rufabstellung. Ebenso besteht die Möglichkeit,
Patientenhandgeräte zu installieren, die neben der Ruffunktion das Hören von
Rundfunkprogrammen erlauben. Ein selbstlösender Stecker an Birn- und
Mehrfachtaster sowie am Patientenhandgerät verhindert das Abreißen von
Gerätekabeln. Die im Patienten-Rufsystem enthaltenen Informationen können bei
Systemen mit Bettenbus über Displaymodule angezeigt werden. Anstehende Rufe
werden entsprechend ihrer Dringlichkeit im Klartext angezeigt. Stehen keine
Rufe an so werden Anwesenheiten angezeigt.
Systemschnittstellen
An das Patienten-Rufsystem "clino
opt 99" läßt sich über die PSA-Schnittstelleneinheit das drahtlose
Nachrichtenübermittlungssystem clino call HL bzw. clino call DECT anschließen.
Dieses leitet anstehende Rufe aus dem Patienten-Rufsystem mit der
Rufartkennung sowie der Zimmer- und eventuellen Bettenkennung an das mit
Taschenempfängern bzw. DECT-Endgeräten ausgerüstete Pflegepersonal weiter.
Zusätzlich können über Schnittstelleneinheiten hausinterne Meldungen, wie z. B.
Brandmeldungen oder technische Alarme, aufgeschaltet werden. Die Anbindung an
eine Instabus EIB (European Instabus) Systeminstallation ist möglich. Die
optionalen Schnittstellen bieten die Möglichkeit weitere Fremdsysteme zu
integrieren. Über die PC-Systemschnittstelle kann ein PC für die
Rufprotokolierung oder ein PC mit grafischer Bedienoberfläche angeschlossen
werden.
Systemsicherheit
Bei Netzausfall erfolgt eine
Rufspeicherung für etwa 24 Stunden. Bei erneutem Einschalten des Netzes werden
Anwesenheiten und Rufe, die vor dem Netzausfall gesetzt waren, angezeigt. Bei
einem Ausfall der Gruppenzentrale arbeitet die Anlage weiterhin in einer
Notfunktion, welche die Funktionen Rufauslösung, Rufabstellung,
Anwesenheitsmarkierung und Rufnachsendung bei markierter Anwesenheit sowie die
optische Anzeige der Zimmersignalleuchte beinhaltet. Die Gruppenzentrale
überwacht alle aktiven Einheiten und meldet anstehende Störungen als
Sammelmeldung, bzw. als Individualmeldung in den Displayanzeigen. Die
Lampenausgänge der Elektronikmodule sind kurzschlussfest. Alle
Elektronikmodule sind mit einer "selbstheilenden" Sicherung ausgestattet.
Hierdurch werden nicht nur das Elektronikmodul, sondern auch die Einheiten im
Zimmer geschützt. Die elektrische Sicherheit und EMV-Anforderung aller
Systemkomponenten ist gemäß der CE-Kennzeichnung erfüllt. Die im Katalog
angegebenen IP Schutzklassen beziehen sich auf das komplett montierte Gerät
inklusive Abdeckplatte und Rahmen.
Wartung und
Service
Über eine Servicebuchse am Elektronikmodul wird das
Konfigurationsmodul angeschlossen. Hierüber werden die Zimmernummern und, je
nach Ausstattung, die Bettenkennungen vergeben. Zusätzlich kann das
Konfigurationsmodul zu Servicezwecken eingesetzt werden. Eine Gruppenzentrale
kann ohne Probleme getauscht werden. So besteht über Servicefunktionen die
Möglichkeit auf die in den Netzwerkteilnehmern abgelegten Daten zuzugreifen,
so dass eine Wiederherstellung der ursprünglichen Konfiguration schnell und
einfach möglich ist. Lediglich spezielle Sonderparameter müssen neu eingegeben
werden. Die Elektronikmodule können beliebig ausgetauscht werden, ohne den
Systembetrieb zu unterbrechen und sind bei einheitlicher Ausstattung im ganzen
System einsetzbar bzw. austauschbar.
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Allgemeine Technische Daten:
- Spannungsversorgung GND, +24V (+/- 10%)
- max. Länge Gruppenbus 2000 m (verdrilltes Adernpaar ø 0,8 mm)
- max. Anzahl Gruppenzentralen 16
- max. Anzahl Gruppe (je Gruppenzentrale) 48 (3)
- max. Anzahl Module Gruppenbus 32 (incl. Datenschnittstellen)
- max. Anzahl je Datenschnittstelle 1 PSA-, 1 PC-, 1 Drucker-, 1 DCFSchnittstelle
- max. Länge Zimmerbus 1000 m (verdrilltes Adernpaar ø 0,8 mm)
- max. Anzahl Module Zimmerbus 127
- max. Anzahl Dienstzimmer Zimmerbus 9
- max. Anzahl Dienstzimmer (je Gruppe) 3
- min. Anzahl Dienstzimmer (je Gruppenzentrale) 1
- max. Länge Bettenbus 200 m (verdrilltes Adernpaar ø 0,6 mm)
- max. Anzahl Module Bettenbus 10
- max. Anzahl Module Zimmer und Bettenbus 255
- max. Anzahl Moduleinheiten je Bettenbus 2 Display-, 2 Sprech-, 8 Rufmodule oder 4 Wandelektroniken
- max. Anzahl Moduleinheiten Dienstzimmer 2 Display-, 2 Sprech-, 2 Dienstselektionsmodule oder 1 Konzentrierte Stationsabfrage
- Einspeisung ELA am Elektronikmodul 7,5V eff., max. 10V eff.
- Eingangswiederstand Elektronikmodul ELA 43KOhm
- Einspeisung TV-Ton Wandelektronik 750mV nominal, max. 5V
- Eingangswiderstand Wandelektronik TV 1O k Ohm
- max. Schaltstrom je Lichttaste 1 A bei 24V-DC
- Temperaturbereich im Betrieb: 10 bis 50°C, rel. Luftfeuchtigkeit 20-80% nicht kondensierend bei Lagerung: 0 bis 60°C, rel. Luftfeuchtigkeit 20-80% nicht kondensierend
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Zubehör:
- LED-Seitendrucker
- USV-Modul 230 V
- Monitore
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Bitte beachten Sie, dass alle Informationen ohne
Gewähr sind und auf Herstellerangaben beruhen. Technische Änderungen
an Geräten und Ausführungen sind natürlich jederzeit möglich und
können unter Umständen in unseren Informationen noch nicht enthalten
sein.
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Die gesamte Gefahrenmelde-
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