Begriffe und Erklärungen zum Thema Videotechnik:
Einführung
Steigende Kriminalität fordert ständig steigende
Sicherheitsmaßnahmen. Durch den Einsatz einer Videoüberwachungsanlage
ist eine Erkennung von Gefahrensituationen und somit die unterstützende
Einleitung von entsprechenden Gegenmaßnahmen möglich. Um die vom
Kunden geschilderten Probleme mit einem Videosystem lösen zu können
ist eine exakte Planung im Vorwege die Grundvoraussetzung. Was immer bei
einem Videogerät verkehrt geplant oder montiert wird, kann später bei
einem anderen Gerät innerhalb des Systems nicht mehr korrigiert werden,
sondern kann bestenfalls in der angebotenen Signalqualität aufrecht
erhalten werden. Deshalb ist es wichtig, bereits in der Planungsphase
bei jedem Standort / Gerät auf optimale Bedingungen zu achten. Eine
gute Qualität ist am Anfang einer Übertragungsstrecke am wichtigsten,
da hierauf alle nachfolgenden Signale aufbauen müssen.
Somit ist folgender Grundsatz bei allen Planungs- und
Projektierungsüberlegungen zu berücksichtigen:
Das Videosystem in seiner Ganzheit kann nur so gut sein wie das
schwächste Glied in seiner Kette.
Der Wert eines Videosystems, und damit die Zufriedenheit des späteren
Betreibers, hängt im wesentlichen davon ab, inwieweit das System sich
auf die Bedürfnisse des Kunden einstellt. Nur eine gezielte, im
richtigen Augenblick zur richtigen Person übertragene Bildinformation
ist eine zweckmäßige Information. Zuviel Informationen sind nicht mehr
informativ, da diese in ihrer Fülle kaum noch nachzuvollziehen sind.
Daraus ergibt sich ein weiterer Grundsatz:
Ein Videosystem darf in seiner Funktionsweise und mit seinen
angebotenen Informationen Personal nicht belasten, sondern muss Personal
entlasten.
Das Zusammenwirken und die Verknüpfungen aller wichtigen Meldungen mit
einem Videosystem stellt für den Betreiber ein Optimum dar, denn nur
ein Videobild kann die ganze Situation sofort zeigen und sagt mehr als
1000 Worte. Ein richtig projektiertes Videosystem reduziert somit die
Reaktionszeit durch bessere Effizienz und damit die Kosten in einem
möglichen Schadensfall.
Kameratechnik
Das folgende Blockschaltbild soll Ihnen die grundsätzliche
Funktionsweise einer CCD – Kamera vermitteln:

CCD-Aufnahmesensor
Der CCD – Sensor (CCD = charge-coupled-devices) wandelt das durch das
Objektiv einfallende Licht in elektrische Ladungen um, die anschließend
über eine Signalaufbereitung und Verstärkerstufen aufbereitet werden
und dem Videosignalausgang (BNC-Buchse) als Bildsignal zur Verfügung
gestellt werden. Das Bildsignal (BAS bei s/w; FBAS bei Farbe) ist auf
einem Pegel von 1 Vss (+/- 15 %) an 75 W genormt.
Die Ausleseimpulse zur Signalerzeugung im CCD-Chip werden im Timing –
Generator erzeugt und anschließend über eine Treiberstufe an das
CCD-Chip weitergeleitet. Eine evtl. angeschlossene externe
Synchronisation (Linelock) kann ggf. direkten Einfluss auf den Timing
– Generator ausüben, so dass die Synchronisationssignale mehrerer im
System angeschlossenen Kameras das gleiche zeitliche Verhalten
aufweisen.
CCD – Bildaufnahmesensoren der CCD-Kameras werden in verschiedenen
Größen hergestellt, wobei die Größe des CCD - Chips (Diagonale) in
den technischen Daten als Kameraformat in Zoll angegeben wird. Der CCD
– Bildaufnahmesensor hat die Aufgabe, das durch das Objektiv
einfallende Licht in elektrische Ladungen zu wandeln. Aus den gewonnenen
elektrischen Ladungen wird später in der Kameraelektronik das
Videosignal zusammengesetzt. Auf dem CCD-Chip sind die
lichtempfindlichen Bildpunkte (Pixel) untergebracht, die zum Bildaufbau
erforderlich sind. Je mehr Pixel zum Bildaufbau zur Verfügung stehen,
desto höher ist die Detailerkennbarkeit (Auflösung) der Kamera. Da die
Auflösung der Kameraeinheit auch durch das verwendete Objektiv
beeinflusst wird, ist der Einsatz eines größeren CCD-Chips
grundsätzlich vorteilhafter. Hier kann annähernd mit 60 Linien
Objektauflösung je mm Chipbreite kalkuliert werden.

Auflösung der Kamera
Die Auflösung der Kamera ist, neben der Angabe der
Lichtempfindlichkeit, sicherlich die wichtigste Angabe zur qualitativen
Bewertung einer CCD – Kamera. Die erzielbare Auflösung einer Kamera
ist der Maßstab für die mögliche Detailerkennung. Mit steigender
Auflösung wächst auch die Detailerkennbarkeit. Die Auswahl für eine
standardauflösende oder für eine hochauflösende CCD-Kamera hängt in
erster Linie von der Situation ab, die mittels der Kamera darzustellen
ist. Für eine Situation, die eine hohe Detailerkennung erfordert, ist
eine hochauflösende CCD – Kamera einzusetzen. Die Auflösung einer
Kamera wird in erster Linie durch die Anzahl der lichtempfindlichen
Bildpunkte (Pixel) bestimmt, die auf dem CCD – Bildaufnahmesensor
untergebracht sind. Mit steigender Pixelanzahl nimmt auch die
horizontale Auflösung zu.
Zur Ermittlung der Auflösung einer Kamera ist ein Auflösungstestbild
(Resolution Chart) formatfüllend auf dem Monitor darzustellen. Hierbei
empfielt sich der Einsatz einer Lichtbox, da die Ermittlung der
Kameraauflösung mit einer fest definierten Beleuchtungsstärke erfolgen
sollte. Die horizontale Auflösung ist in horizontalen Linien anzugeben
und ist ein Maßstab für die horizontale Detailerkennbarkeit, die mit
dieser Kamera gerade noch erzielt werden kann. Die Ermittlung erfolgt
anhand der noch erkennbaren senkrechten Linien, die am Testbild
abgelesen werden können. Die vertikale Auflösung kann außer Acht
gelassen werden, da das Monitorbild grundsätzlich aus 625 Zeilen
aufgebaut ist. Die vertikale Auflösung ist somit durch die Fernsehnorm
begrenzt und soll hier nicht weiter erläutert werden.

Synchronisation von Kameras
Da die Ablenkung des Elektronenstrahls in der Bildröhre des Monitor
mittels Synchronisationssignalen gesteuert wird, muss das Videosignal
der Kamera zusätzlich mit horizontalen und vertikalen
Synchronisationsimpulsen versehen und gemeinsam mit dem Bildinhalt zum
Monitor übertragen werden. Diese Synchronisationssignale steuern somit
direkt die Ablenkung im Monitor, so dass das Bild auf die Bildröhre
geschrieben werden kann. Wenn zwei oder mehrere Kamerasignale über
einen Kameraumschalter auf einen Monitor geschaltet werden, muss sich
der Monitor jeweils nach der Umschaltung zum nächsten Kanal auf das
neue Synchronisationssignal einstellen. Dies löst ein einmaliges
vertikales Durchlaufen des Bildes auf dem Monitor aus, sofern die
angeschlossenen Kameras untereinander nicht im Gleichtakt (synchron)
arbeiten. Die Synchronisation von Kameras ist jedoch zwingend
erforderlich, sofern im System mit mehreren Kameras ein
Aufzeichnungssystem eingebunden ist. Hierdurch ist sichergestellt, dass
keinerlei Bildinformationen verloren gehen bzw. keine Verzerrungen bei
der Wiedergabe entstehen. Auch ist eine Weiterverarbeitung in der
Bildauswertung gewährleistet.
Grundsätzlich lassen sich die folgenden drei Synchronisationsarten
unterscheiden:
- Linelocksynchronisation
- HD/VD-Synchronisation
- (F)BAS-Synchronisation
Die HD/VD-Synchronisation sowie die (F)BAS-Synchronisation werden,
aufgrund des erhöhten Verkabelungsaufwandes, in der Regel nicht mehr
verwendet, so dass hier ausschließlich die Funktion der
Linelock-Synchronisation erläutert wird.
Um eine möglichst einfache externe Synchronisation, ohne erhöhten
Verkabelungsaufwand, zu erreichen werden die Kameras über die 50 Hz
Netzfrequenz synchronisiert. Sie beginnt jeweils beim gleichen
Spannungsabfall (Nulldurchgang) der 50 Hz Wechselspannung mit dem
Taktimpuls. Somit ist sichergestellt, dass alle im System
angeschlossenen Kameras zum gleichen Zeitpunkt ein neues Bild auf den
Monitor schreiben. Der Monitor muss sich so nicht mehr auf sich ständig
ändernde Synchronisationssignale verschiedener Kamerasignale einstellen
und das vertikale Durchlaufen der Kamerabilder im Umschaltvorgang eines
evtl. angeschlossenen Matrixsystems wird vermieden. Bei Einsatz einer 12
V DC Kamera ist hierzu ein separates Linelock – Signal (50 Hz) aus dem
Netzteil an die Kamera anzuschließen. Bei einer 24 V AC oder 230 V AC
Kamera wird das 50 Hz Signal zur Kamerasynchronisation direkt aus der
Betriebsspannung gewonnen.

Im Auslieferungszustand sollten Kameras so abgeglichen sein, daß die
Synchronisation stets im Nulldurchgang der Wechselspannung erfolgt. Eine
Phasenjustierung durch den Kunden ist dann nicht erforderlich, sofern
alle im System befindlichen Kameras an der gleichen Netzphase
angeschlossen werden. Befinden sich die Kameras an unterschiedlichen
Phasen (Phasenversatz +/- 120°), so muß eine kundenseitige
Phasenanpassung durch das an der Kamera vorhandene Einstellpotentiometer
„V-Phase“ erfolgen.

Backlight / Gegenlichtaustastung
Bei einer starken Hintergrundbeleuchtung regelt die Kamerastation die
Lichtverhältnisse automatisch über den gesamten Bildbereich. Das
Ergebnis ist insgesamt eine Abdunklung des Bildes, so dass keine Details
im Vordergrund mehr zu erkennen sind. Hierzu sind hochwertige Kameras
mit einer Backlight – Funktion (BLC) ausgestattet, die eine Aufhellung
des Bildes um ca. eine Blendenstufe hervorruft. Somit können die
Details im Vordergrund wieder erkannt werden. Die zusätzliche
Aufhellung des Hintergrundes wirkt sich in der Regel nicht störend aus,
da aus diesem Bildbereich meist keine Informationen von Bedeutung sind.
Den Effekt der Backlight – Funktion können Sie an den folgenden
Videobildern erkennen:

Sollte die Backlight – Funktion nicht das gewünschte Ergebnis
erzielen, so ist oftmals der Einsatz einer Gegenlichtaustastung
vorteilhaft. Bei diesem Verfahren werden die hellen Bildbereiche (z. B.
Autoscheinwerfer) dunkelgetastet (invertiert), so dass die Regelung der
Kameraeinheit nicht mehr störend durch den starken Gegenlichteinfluss
beeinträchtigt wird.
Lichtempfindlichkeit von Kameras
Die Lichtempfindlichkeit einer Kamera ist neben der Angabe der
Kameraauflösung, sicherlich die wichtigste Angabe zur qualitativen
Bewertung einer CCD-Kamera. Sie gibt die Beleuchtungsstärke in Lux an,
die erforderlich ist, um ein entsprechendes Ausgangssignal zur
Verfügung zu stellen. Das Verfahren zur Ermittlung der
Mindestbeleuchtungsstärke einer Kamera ist zur Zeit jedoch nicht
genormt, so dass sich die Angaben verschiedener Hersteller nur bedingt
miteinander vergleichen lassen. Folgende Ermittlungsmethoden für die
Mindestbeleuchtungsstärke sind beispielsweise verbreitet:
- Mindestbeleuchtungsstärke bei 100 % Signalpegel am
Videoausgang
- Mindestbeleuchtungsstärke bei 30 % Signalpegel am
Videoausgang
- Mindestbeleuchtungsstärke bei 10 % Signalpegel am
Videoausgang
Auch finden wir häufig die Angabe der Mindestbeleuchtungsstärke am
CCD-Chip. Hierbei ist die Empfindlichkeit um den Faktor 10 höher
angegeben, da bei einem Objektiv mit einer Blendenöffnung F 1,4 nur
1/10 der Beleuchtungsstärke auf den CCD-Chip der Kamera gelangt.
Shutter-Steuerung
Über die Shuttersteuerung wird die Belichtungszeit des CCD –
Bildaufnahmesensor geregelt. Wie beim Fotoapparat kann somit die
einfallende Lichtintensität beeinflusst werden. Da die Objektivblende
jedoch nicht ständig auf- und zugesteuert werden kann (der mechanische
Verschleiß wäre nicht akzeptabel) wird die Belichtungszeit, und somit
die Lichtintensität, auf elektronischem Wege über die Shutterregelung
gesteuert.
Manuelle Shuttersteuerung: Bei der manuellen Shuttersteuerung
wird über die Einstellung der Kamera eine feste Shutterzeit
ausgewählt, um bewegliche Objekte stehend wiedergeben zu können. Bei
ausgeschalteter Shutterfunktion (1/50 Sekunde) würde ein bewegliches
Objekt nicht scharf auf dem Monitor dargestellt werden können. Je nach
Geschwindigkeit des beweglichen Objektes (im Verhältnis zum
Blickwinkel) können unterschiedliche Shutterzeiten gewählt werden. Je
kleiner die manuelle Shutterzeit, um so eher werden bewegliche Objekte
auf dem Monitor scharf dargestellt. Durch die Verringerung der
Shutterzeit wird aber auch die Belichtungszeit der Kamerastation immer
weiter herab gesetzt, so dass eine größere Beleuchtungsstärke
benötigt wird.
Automatische Shuttersteuerung: Da die unterschiedlichen
Shutterstufen direkten Einfluß auf die Beleuchtungsstärke haben, kann
die gesamte Lichtregelung der Kamera über diese Funktion gesteuert
werden. Hierzu ist in den meisten Kameras eine automatische
Shutterregelung integriert, die einen gesamten Regelumfang von 1/50
Sekunde bis ca. 1/100000 Sekunde aufweisen sollte, um auch bei großer
Lichtintensität entsprechend abregeln zu können. Die Lichtregelung
über den automatischen Shutter sollte nur erfolgen, sofern man
Objektive ohne automatische Blendensteuerung einsetzt. Die automatische
Shutterregelung ist zu aktivieren, sofern aus Preisgründen Objektive
ohne Blende zum Einsatz kommen

Day- / Night-Kameras (Multispektral)
Day-/Night-Kameras (Multispektral) sind in der Lage Farb- und
S/W-Signale zur Verfügung zu stellen. Hierzu schaltet die Kamera bei
Reduzierung der Beleuchtungsverhältnisse von Farb- auf S/W-Betrieb um
und kann dann als "lichtstarke S/W-Kamera" mit zusätzlicher
Infrarot-Beleuchtung (IR) betrieben werden. Der Einsatz von diskreter
(nicht sichtbarer) Infrarot-Beleuchtung ist nur mit S/W-Kameras bzw. mit
dieser Spezialkamera (Multispektral) möglich. Damit der störende
Infrarotlicht – Anteil bei einer Farbkamera nicht auf das CCD – Chip
der Kamera gelangt, wird ein IR – Cutfilter eingesetzt, der die
Wellenlänge des Lichtes auf einen Bereich von ca. 380 – 660 nm
begrenzt. Der Bereich der Infrarotbeleuchtung beginnt bei ca. 760 nm.
Sie sehen hier die Spektralkurven des neuen HQ Interline Transfer CCD
Chips (Sensor) und des neuen Overlay Low Pass Filter , der sich vor dem
CCD Chip befindet:;

Sie sehen hier die Spektralkurven des HQ Interline Transfer CCD Chips
(Sensor) und des neuen Overlay Low Pass Filter , der sich vor dem CCD
Chip befindet. Die relative Empfindlichkeit (vertikale Achse) wird in
Prozent und die Wellenlänge (horizontale Achse) wird in nm angegeben.
Der OLPF erreicht im Bereich von 380 – 680 nm, also den für das
menschliche Auge sichtbaren Bereich, eine optimale relative
Empfindlichkeit und sorgt so für eine sehr farbgetreue Bildwiedergabe.
Bei etwa 680 nm setzt ein sogenannter Cut ein. Dieser Cut ist für einen
störungsfreien Übergang von Normallicht zu I. R. Beleuchtung
erforderlich und hat eine Wellenbreite von etwa 100 nm. Der OLPF setzt
dann bei etwa 780 nm wieder ein und erreicht bereits bei ca. 820 nm
seine maximale relative Empfindlichkeit. Durch sehr hohe relative
Empfindlichkeit des CCD Chips über den gesamten Spektralbereich,
können bei kürzeren bis mittleren Distanzen auch I. R. Strahler ab z.
B. 730 nm (glossy red) Wellenlänge eingesetzt werden. Um die maximale
Empfindlichkeit (Durchlässigkeit) des Filters (OLPF) optimal ausnutzen
zu können, empfehlen wir den Einsatz von I. R. Strahlern, die im
Bereich von 830 nm bis 880 nm arbeiten. Um die mögliche Unschärfe beim
Wechsel von Normallicht auf I. R. Licht zu eliminieren, empfehlen wir
den Einsatz von I. R. korrigierten Objektiven auf den
Multispektralkameras. Da die Multispektralkamera auch am Tage einen
gewissen Infrarotanteil durch den Spezialfilter hindurchlässt, kann es
ggf. zu einer leichten Farbverfälschung kommen. Dieser Effekt ist nicht
als Fehlfunktion sondern als Kompromisslösung anzusehen.
Modulationstiefe
Die Modulationstiefe bestimmt aus den Parametern Auflösung und
Kontrastwidergabe die Fähigkeit Helldunkelkontraste entsprechend ihrer
räumlichen Verteilung abzubilden. Hierzu wird der Kontrast des Signals
bei zunehmender Ortfrequenz bewertet. Die Ermittlung der
Modulationstiefe erfolgt über ein Testbild, das aus hellen und dunklen
Linien mit zunehmender Frequenz besteht. Optimal wäre eine
Modulationsübertragung von 100%, wobei der Bildkontrast dem
Originalkontrast entsprechen würde. In der Praxis nimmt jedoch die
Modulationstiefe mit zunehmender Frequenz (Details!) ab. Dies ist
gleichzusetzen mit einer Abnahme des Kontrastes bis zu einem
einheitlichem grau. Die Modulationstiefe verringert sich somit zunehmend
gegen null, so dass das Auflösungsvermögen begrenzt ist.
Blooming
Der Blooming – Effekt entsteht durch eine „Überdosis“ Licht ,
welches durch das Objektiv auf die Pixel des CCD – Sensors einwirken
und die maximale Spannung erzeugen. Diese max. Spannung wird bei der A/D
– Wandlung in weiß umgesetzt, so dass helle Flächen ohne Inhalt
dargestellt werden. Die entstehende Überladung schwappt auf benachbarte
Pixel des CCD – Sensor über, so dass auch diese überfüllt werden
und der eigentliche Bildinhalt dieses Motivs nicht mehr dargestellt
werden kann. Besonders anfällig für Blooming – Effekte sind
beispielsweise stark reflektierende Objekte wie Glas, Chrom oder
verspiegelte Gegenstände.
AGC (Automatische Verstärkungsregelung)
Die AGC ist ein Schaltkreis innerhalb Kamera, der bei schlechten
Beleuchtungsverhältnissen versucht den Ausgangspegel von 1 V / 75 Ohm
am Ausgang der Kamera aufrecht zu erhalten. Je geringer die
Beleuchtungsverhältnisse, desto größer die Verstärkungsregelung der
AGC. Allerdings nimmt mit zunehmender Verstärkung auch das Rauschen der
Kamera zu, da dieses um den gleichen Faktor mitverstärkt wird, wie das
eigentliche Bildsignal.

Objektivtechnik
Der richtige Bildausschnitt
Um das richtige Objektiv auszuwählen, sind zunächst nähere Angaben
über die örtlichen Gegebenheiten in einem Planungsgespräch ausfindig
zu machen. Hierzu sind die gewünschten Bildausschnitte (Blickwinkel)
der Kamerastationen möglichst in die vorliegenden Grundrisspläne des
Kunden einzuzeichnen, denn nur der Betreiber weiß, welche Bereiche für
ihn wichtig sind. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die
Bildausschnitte nicht größer als notwendig gewählt werden, da die
Detailerkennung mit steigendem Bildausschnitt geringer wird. Der
gewählte Bildausschnitt sollte so klein wie möglich sein, denn um so
besser sind die Einzelheiten im Bild zu erkennen.

Neben dem Bildausschnitt ist die Auflösung der Kamera der zweite
wichtige Faktor über die Detailerkenntlichkeit.
Objektivarten
Objektive mit fester Brennweite und fixierter Blende: Diese Art
Objektiv besitzt grundsätzlich eine fest definierte Brennweite
(Blickwinkel) und arbeitet in der Regel ohne Blendensteuerung. Da der
Blendenwert (F - Wert) des Objektives nicht verstellt werden kann,
bedeutet das, dass die Blende im Objektiv entfällt und die
Lichtintensitätsregelung durch die Kamera erfolgen muss. Es gelangt
somit stets der max. Lichtanteil durch das Objektiv auf den
Aufnahmesensor der Kamera. Bei Einsatz eines solchen Objektives auf
einer CCD - Kamera muss es somit zunächst einmal, in Abhängigkeit der
Lichtintensität, zu einer totalen Überhellung des Bildes kommen.
Die Regelung der Lichtintensität erfolgt in der CCD - Kamera über die
automatische Shuttersteuerung. Bei diesem Verfahren wird die
Belichtungszeit der lichtempfindlichen Bildpunkte des CCD - Chip über
eine elektronische Regelung gesteuert. Durch Verkürzen der eigentliche
Belichtungsdauer von 1/50 Sekunde wird somit auch der Lichtanteil
automatisch reduziert. Dieses Verfahren kann direkt mit dem Fotoapparat
verglichen werden, an dem die Belichtungszeit über die mechanische
Verschlußzeit der Blende gesteuert wird. In der Praxis hat sich eine
Belichtungszeit (automatische Shutterregelung) von 1/50 - 1/100.000
Sekunde bewährt, um auch bei viel Licht (Mittagszeit im Hochsommer)
brauchbare Videobilder zu erhalten. Nachteil bei Kamerastationen mit
automatischer Shutterregelung ist der Smear - Effekt, der mit steigenden
Lichtverhältnissen zunimmt. Vorteil bei Kamerastationen mit
automatischer Shutterregelung ist der niedrigere Preis sowie die geringe
Störanfälligkeit dieser Objektive, da eine aufwendige mechanische
Blendensteuerung entfällt.
DC - Objektive mit fester Brennweite und automatischer Blendensteuerung:
Auch bei diesen Objektiven handelt es sich um Objektive mit fest
definierter Brennweite (Blickwinkel), jedoch mit automatischer
Blendeneinstellung in Abhängigkeit der Beleuchtungsverhältnisse.
Hierzu wird die Blende im Objektiv mittels einer Gleichspannung
gesteuert, die in einem Vergleichsverstärker innerhalb der Kamera
gewonnen wird. DC - Objektive haben somit immer einen elektrischen
Anschluss an die Kamera. Nehmen die Beleuchtungsverhältnisse ab, so
reduziert sich auch die Ausgangsspannung im Vergleichsverstärker und
die Blende des Objektives kann entsprechend weiter aufgeregelt werden,
um entsprechend entgegenzuwirken.
Die elektrische Anpassung zwischen Objektiv und Kamera erfolgt mittels
eines Potentiometers (Level) an der Kamera. Beachten Sie hierzu bitte
auch die Hinweise im Abschnitt „Einstellungen“. Vorteil dieser
Objektive ist die automatische Blendensteuerung, so dass eine
Aktivierung des automatischen Shutter nicht erforderlich ist. Der Smear
- Effekt, wie er bei Objektiven mit fixierter Blende auftreten kann,
tritt fast nicht auf, da der Shutter mit einer Zeit von 1/50 Sekunde
fest eingestellt bleibt.
ES - Objektive mit fester Brennweite und automatischer Blendensteuerung:
Auch bei diesen Objektiven handelt es sich um Objektive mit fest
definierter Brennweite (Blickwinkel), jedoch mit automatischer
Blendeneinstellung in Abhängigkeit der Beleuchtungsverhältnisse.
Hierzu wird die Blende im Objektiv mittels eines Vergleichssignal -
Verstärkers gesteuert. ES - Objektive haben somit immer einen
elektrischen Anschluss an die Kamera, um das Vergleichssignal an das
Objektiv zu führen. Nehmen die Beleuchtungsverhältnisse ab, so
reduziert sich auch die Amplitude des Vergleichssignals, welches aus der
Kamera gewonnen wird, und die Blende des 7Objektives kann entsprechend
weiter aufgeregelt werden, um entsprechend entgegenzuwirken.
Die elektrische Anpassung zwischen Objektiv und Kamera erfolgt mittels
eines Potentiometers (Level) an dem Objektiv. Beachten Sie hierzu bitte
auch die Hinweise im Abschnitt „Einstellungen“. Vorteil dieser
Objektive ist die automatische Blendensteuerung, so dass eine
Aktivierung des automatischen Shutter nicht erforderlich ist. Der Smear
- Effekt, wie er bei Objektiven mit fixierter Blende auftreten kann,
tritt fast nicht auf, da der Shutter mit einer Zeit von 1/50 Sekunde
fest eingestellt bleibt.
Handzoom - Objektive. Handzoom - Objektive haben, im Vergleich zu
Objektiven mit fester Brennweite, die Möglichkeit die Brennweite und
somit den Blickwinkel über einen Einstellring am Objektiv zu
verändern. Der Brennweitenbereich wird entsprechend mit dem kleinsten
und größten Bildausschnitt angegeben, der mit diesem Objektiv erzielt
werden kann (z. B. 4 - 8 mm). Dies bedeutet in jedem Fall, dass die
Veränderung der Brennweite (und somit des Blickwinkels) ausschließlich
manuell am Objektiv erfolgen kann. Eine Fernsteuerung ist nicht
möglich. Die Blendensteuerung eines solchen Objektives kann entweder
entfallen (Automatischer Shutterbetrieb) oder als DC bzw. ES ausgelegt
sein.
Motorzoom - Objektive: Motorzoom - Objektive haben, im Vergleich
zu Handzoom - Objektiven, die Möglichkeit die Brennweite und die
Fokusposition über elektrisch betrieben Motoren zu verändern. Der
Brennweitenbereich wird entsprechend mit dem kleinsten und größten
Bildausschnitt angegeben, der mit diesem Objektiv erzielt werden kann
(z. B. 4 - 8 mm). Die Ansteuerung der Motoren erfolgt in der Regel über
einen separaten Anschlußverteiler, da an diesen Kamerastationen meist
auch ein Schwenk- Neige - Kopf zum Einsatz kommt. Die Fernbedienung wird
beispielsweise über eine serielle Schnittstelle (z. B. RS - 485) zum
Anschaltkasten der Kamerastation übertragen. Die Blendensteuerung eines
solchen Objektives kann entweder entfallen (Automatischer
Shutterbetrieb) oder als DC bzw. ES ausgelegt sein.

Lichtstärke und Blendenzahl von Objektiven
Neben der Brennweite (f in mm) ist die Lichtstärke das wichtigste
Auswahlkriterium für ein Objektiv. Hierzu wird grundsätzlich die
maximale Blendenöffnung (kleinster F - Wert) in den technischen Daten
des Objektives angegeben. Je kleiner der F-Wert desto lichtempfindlicher
ist das Objektiv. Rechnerisch kann die Lichtstärke über folgende
Formel ermittelt werden:

Die Blendenwerte (F - Werte) der Objektive sind genormt und ergeben
durch Multiplikation mit Ö2 den nächst höheren Blendenwert (1; 1,4;
2; 2,8; 4; 5,6 usw.). Die Öffnungsfläche der Blende halbiert sich bei
jeden Sprung auf den nächsthöheren Blendenwert.
Brennweite (f)
Über den ermittelten Bildausschnitt kann die erforderliche Brennweite
aus einer Tabelle abgelesen werden. Der Bildausschnitt ergibt hierbei
die direkte Information über den erforderlichen horizontalen
Blickwinkel. Dieser wiederum gibt Aufschluss über die Bildbreite des
Objektes, die später auf dem Monitor zu sehen ist. Beachten Sie hierbei
jedoch, dass der horizontale Blickwinkel in Abhängigkeit zu der
eingesetzten CCD-Chipgröße steht. Die Brennweite (f) eines Objektives
wird grundsätzlich in mm angegeben.
Objektive sind für ein bestimmtes Bildformat (1/3“, 1/2“, ...,)
konstruiert. Sie können zusammen mit Kameras mit einem kleinerem oder
gleichem Bildformat eingesetzt werden, jedoch nicht auf einem größeren
Bildformat. In diesem Fall würden Abschattungen in den Eckbereichen des
Bildschirms sichtbar.
- 1/3“ Objektiv: Einsatz auf 1/3“ und ¼“
Kameras
- 1/2“ Objektiv: Einsatz auf ½“, 1/3“ und ¼“
Kameras usw.
Vorteilhaft ist der Einsatz einer Kamera mit einem Objektiv eines
größeren Formates. da nur das Zentrum des Objektives verwendet wird,
wo die Optik schärfere Bilder liefern kann. Die Auflösung und somit
die Bildqualität kann somit gesteigert werden.
Auflagemaßeinstellung zwischen Kamera und Objektiv
Das Auflagemaß ist der genormte Abstand zwischen Abbildungsebene des
CCD – Sensors und der optischen Ebene des Objektives. Grundsätzliche
bestimmt dieser Abstand die Bildschärfe der Kamerastation, da bei einer
Abweichung von diesem genormten Abstand der Fokus aus dem Brennpunkt
abweicht. Es muss zwischen folgenden beiden Normen unterschieden werden:
- C-Mount Abstand 17,526 mm
- CS-Mount Abstand 12,5 mm.
Über einen Adapterring kann eine Kamera, die ein CS-Mount-Gewinde
besitzt, auch mit C-Mount-Objektiven betrieben werden.

Die Auflagemaßeinstellung sollte nur dann erfolgen, wenn ein Objekt im
Nah- oder Fernbereich durch Einstellen des Fokusringes am Objektives
nicht optimal scharf gestellt werden kann. In diesen Fällen ist wie
folgt zu verfahren: Verwenden Sie zur Auflagemaßeinstellung bei
ES/DC-Objektiven stets einen ND-Filter, um die Blende ganz zu öffnen.
Hierdurch erhalten Sie zur Auflagemaßeinstellung immer den kleinsten
Schärfentiefebereich, um die Justierung so genau wie möglich
durchführen zu können.
Fokussieren des Kameraobjektives
Nachdem der richtige Bildausschnitt eingestellt und die Kamera fixiert
wurde, ist der Fokus einzustellen. Die Fokuseinstellung muss bei völlig
geöffneter Blende (Objektiv) erfolgen, da das Objektiv dann den
kleinsten Schärfentiefebereich hat. Würden Sie die Fokussierung bei
nicht völlig geöffneter Blende durchführen, so würde das Bild bei
späterer Verringerung der Beleuchtungsverhältnisse unscharf werden
(Effekt: Bild am Tag scharf, abends unscharf). Hierzu muss bei der
Fokussierung zwingend eine Graufilterscheibe (ND-Filter) vor das
Objektiv gehalten werden, sofern es sich um ein Objektiv mit
automatischer Blendensteuerung (ES - oder DC – Objektiv) handelt. Bei
voll geöffneter Blende verändert man nun den Fokus durch Drehen am
Fokusring des Objektives. Stellen Sie den Fokus mit Hilfe eines Service
– Monitors so ein, dass der wichtigste Bereich im Bild scharf
erscheint. Ist eine Scharfstellung nicht möglich, so muss das
Auflagemaß korrigiert werden.
Soll die Kamera später auch mit diskreter (nicht sichtbarer) Infrarot
– Beleuchtung (IR) eingesetzt werden, so muss für die Zeit der
Fokussierung zusätzlich zur Graufilterscheibe auch ein IR –
Durchlassfilter eingesetzt werden. Dadurch wird erreicht, dass
ausschließlich IR – Licht zum Aufnahmesensor der Kamera durchgelassen
wird und die Fokussierung nur auf dieses Licht erfolgt. Hierbei ist zu
beachten, dass sich der Schärfebereich, aufgrund der unterschiedlichen
Spektralbereiche der Lichtquellen sehr stark verschieben kann. IR –
Beleuchtung kann grundsätzlich nur mit S/W – Kameras und sogenannten
Tag / Nacht – Kameras eingesetzt werden.
Die Schärfentiefe
Die Fokussierung des Objektives auf ein Objekt kann nur auf einen
bestimmten Abstand erfolgen. Der Abstand, der zusätzlich vor und hinter
dem fokussierten Objekt scharf dargestellt werden kann, nennt man
Schärfentiefebereich. Der Schärfentiefebereich entspricht dem Abstand
zwischen dem kürzesten und weitentferntesten Motivteil, in dem noch
alles scharf abgebildet wird. Der Schärfentiefebereich wird jedoch von
zwei Faktoren beeinträchtigt:
1. Je kleiner die Blendeneinstellung des
Objektives, desto größer ist der Schärfentiefebereich.
2. Je größer die verwendete Objektiv -
Brennweite, desto geringer ist der Schärfentiefebereich.
3. Je weiter sich die Kamera vom Objekt
entfernt, desto größer wird der Schärfentiefebereich.

Potentialunterschiede
Potentialunterschiede entstehen durch unterschiedliche Potentiale auf
dem Erdleiter, der mit dem Gehäuse von 230 V AC betriebenen
Videokomponenten (z. B. Monitor) verbunden ist. In diesem Fall fließt
ein Potentialausgleichsstrom über die Abschirmung (Masse) des
Koaxialkabels.

Es kommt zu einer Verbrummung (Brummschleife) die sich störend auf dem
Bildschirm darstellt (siehe Abbildung). Um festzustellen, ob es sich
tatsächlich um einen Potentialunterschied handelt, trennen Sie
kurzzeitig das betroffene Gerät vom Erdungsanschluss. Ein evtl.
Potentialausgleichsstrom kann durch Trennen vom Erdungsanschluss nicht
mehr fließen, die Störung auf dem Monitor scheint beseitigt. Abhilfe
ist durch Einsatz eines Optokopplers oder eines Videotrenntrafos in die
betroffene Videoleitung zu schaffen, wodurch eine galvanische Trennung
der unterschiedlichen Potentiale geschaffen wird. Der Erdungsanschluss
ist auf jeden Fall wieder herzustellen (VDE!)
Die Video – Norm (CCIR)
Das Auslesen eines CCD – Sensors wird durch die CCIR – Norm
festgelegt, die das zeitliche Verhalten und die Signalamplituden zur
Übertragung vorschreibt. Um eine flimmerfreie Bildwiedergabe zu
erhalten, arbeitet diese Norm nach dem Interlaced – Verfahren
(Zeilensprungverfahren). Dies bedeutet, dass ein Videovollbild (Frame)
in zwei Halbbilder (Fields) aufgeteilt und zeilenversetzt ausgegeben
wird. Damit verdoppelt sich die Bildwechselfrequenz und die
Bildwiedergabe ist nahezu flimmerfrei. Da für den Rücklauf des
Elektronenstrahls im Monitor (Bildwechsel) einige Zeilen verwendet
werden, sind in der CCIR – Norm von den 625 Zeilen nur 576 (Frame)
bzw. von 312,5 Zeilen nur 288 (Field) sichtbar. Die 312,5 Zeilen von
Field 1 und Field 2 werden mit jeweils 50 Hz (20 ms) bei der
Videoausgabe am Monitor dargestellt. Die Ausgabe der beiden Halbbilder
erfolgt immer zeilenversetzt (interlaced)
Begriffserläuterungen
AGC Automatic Gain Control: Automatische Verstärkungsregelung
zur Signalanhebung bei unzureichender Beleuchtung.
ALC Automatic Light Control: Automatische
Lichtintensitätsregelung.
BAS-Signal Bild- / Austast- / Synchron - Signal: Bezeichnung für
ein Videosignal (S/W).
CCD - Chip „Charge Coupled Device“: Chip ist eine
Umschreibung für eine bestimmte Anzahl lichtempfindlicher
Halbleiterelemente, die eine interne Wandlung des durch das Objektiv
einfallende Licht in elektrische Ladung vornimmt.
CCIR - Norm (comite consultativ international radiocommunications):
Die CCIR – Norm beschreibt den gültigen Standard (Europa, Afrika,
Australien, ...) für die Videosignale (S/W). Zum Beispiel sind in
dieser Norm die Bildfrequenz, die Anzahl der Zeilen / Bild und das Bild-
Seitenverhältnis festgelegt.
CCTV (Closed circuit television): Bezeichnung für
Videoüberwachungsanlagen
DSP-Kamera (Digital Signal Processing): Kameras besitzen eine
digitale Signalverarbeitung.
EIA-Norm (electronic industries association): Die EIA – Norm
beschreibt den gültigen Standard (Nord-, Zentralamerika, teilweise
Südamerika, Japan, ...) für die
Videosignale (S/W). Zum Beispiel sind in dieser Norm die Bildfrequenz,
die Anzahl der Zeilen / Bild und das Bild- Seitenverhältnis festgelegt.
FBAS – Signal (Farb- / Bild- / Austast - / Synchron-Signal):
Bezeichnung für ein Videosignal (Farbsignal)
ND-Filter (Neutral Density): Lichtreduzierung durch Einsatz eines
ND – Filters zum Abgleich des Fokus bei Objektiven.
NTSC-Norm (national television system comittee): Die NTSC –
Norm beschreibt den gültigen Standard (Nord-, Zentralamerika, teilweise
Südamerika, Japan, ...) für die Videosignale (Farbe). Zum Beispiel
sind in dieser Norm die Bildfrequenz, die Anzahl der Zeilen / Bild und
das Bild- Seitenverhältnis festgelegt.
PAL-Norm (Phase Alternation Line):Die PAL – Norm beschreibt den
gültigen Standard (Europa, Afrika, Australien, ...) für die
Videosignale (Farbe). Zum Beispiel sind in dieser Norm die Bildfrequenz,
die Anzahl der Zeilen / Bild und das Bild- Seitenverhältnis festgelegt.
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