Begriffe in der Einbruchmeldetechnik:
Voraussetzung für die Anerkennung einer EMA
der Klasse A, B oder C durch VdS ist, dass die Anlage nach diesen Richtlinien geplant und unter
ausschließlicher Verwendung VdS - anerkannter Anlageteile, die auf funktionsmäßiges Zusammenwirken als
System abgestimmt sind (VdS -
anerkanntes Einbruchmeldesystem der Klasse A, B oder C) oder keiner
Systembindung unterliegen, von einer
VdS-anerkannten Errichterfirma unter Beachtung der anerkannten Regeln der Technik errichtet worden ist.
Insbesondere gelten DIN VDE 0100, DIN VDE 0800, DIN EN 50131 ff. sowie DIN VDE 0833-1 und DIN VDE
0833-3 in der jeweils gültigen Fassung. Bei EMA mit Anschluss an die Polizei gelten zusätzlich die
entsprechenden Bestimmungen der Polizei
(Richtlinie für Überfall- und Einbruchmeldeanlagen mit Anschluss an
die Polizei - ÜEA).
24-h-Selbstbedienungs-Mietfachanlagen: siehe Mietfachanlagen
Abgesetzter Sicherungsbereich: Teil
eines Sicherungsbereiches, der keine räumliche Verbindung zum eigentlichen Sicherungsbereich hat und deshalb
gesondert in die Zwangsläufigkeit der
EMA einbezogen werden muss.
Abreißmelder: Melder, der das Entfernen eines
Gegenstandes (z.B. Wertschutzschrank) frühzeitig meldet, bevor ein definierter mechanischer
Widerstand einer vorhandenen mechanischen Sicherungseinrichtung überwunden ist.
Abschlusselement: Bauelement,
z.B. Endwiderstand, das üblicherweise am Ende eines überwachten
Übertragungsweges angeordnet ist und für
die Überwachung dieser Leitungen benötigt wird.
ADSL: siehe DSL
Ändern: Maßnahmen, die durch
betriebliche Nutzung und sicherungstechnische Erkenntnisse bedingt sind, aber keine Erweiterung darstellen.
Aktivierung eines
Nebelgerätes: Ist nur bei einem
betriebsbereiten Nebelgerät durchführbar und erfolgt automatisch bei der externen Scharfschaltung der
EMA; der EMA wird es hiermit ermöglicht,
im Alarmfall das Nebelgerät zur Auslösung zu bringen.
Alarm: Signalisieren eines in einer Gefahrenmeldeanlage
eingetretenen Zustands, der die Einleitung gefahrenabwehrender Maßnahmen (Intervention) erforderlich
macht.
Alarmplan: Plan, der die einzuleitenden Maßnahmen für
eingehende Meldungen enthält.
Alarmdrahteinlage: Im Glas liegender Draht, der bei Unterbrechung zu
einer Meldung führt.

Alarmempfangseinrichtung
(AE): Empfangseinrichtung in
Alarmübertragungsanlagen, die Meldungen
aus Gefahrenmeldeanlagen empfängt, quittiert, auswertet, anzeigt und
Steuersignale an die
Übertragungseinrichtung (ÜE) überträgt. Alarmempfangseinrichtungen
bestehen aus mindestens einer
Übertragungszentrale (ÜZ) und einer Bedieneinrichtung (BE).
Alarmübertragungsanlage
(AÜA): Einrichtungen und Netze,
die Informationen über den Zustand einer
oder mehrerer Gefahrenmeldeanlagen zu einer oder mehreren
Alarmempfangsstellen übertragen.
Alarmempfangsstelle: Ständig besetzte, abgesetzte Stelle, an die
Informationen über den Zustand einer
oder mehrerer Gefahrenmeldeanlagen weitergeleitet werden können (z.B.
Polizei oder Wach- und
Sicherheitsunternehmen) und die gefahrenabwehrende Maßnahmen
(Intervention) einleitet.
Alarmglas: Glas mit integrierten Überwachungsmaßnahmen.
Alarmierungseinrichtung: Einrichtung, die dem Herbeirufen von Hilfe zur
Gefahrenabwehr oder der Warnung von
Personen dient. Sie kann Teil oder Zusatzeinrichtung einer
Gefahrenmeldeanlage (GMA) sein.
Alarmschleife: Stromkreis, der bei Unterbrechung oder einer
definierten Widerstandsänderung zu
einer Meldung führt.
Anlagenanschluss: ISDN-Basisanschluss für den Anschluss einer
einzigen Telekommunikationseinrichtung, in der Regel einer TK-Anlage mit der Möglichkeit der Durchwahl
zur Nebenstelle.
Anlagenklasse: Klassifizierung einer Anlage entsprechend ihrer
Leistungsmerkmale.
Anlagenspannung: Spannung, welche die Energieversorgung für den
Betrieb der Gefahrenmeldeanlage liefert.
Anlageteil: Teil einer Einbruchmeldeanlage, z.B. Zentrale,
Melder, Alarmierungseinrichtung, Installationszubehör,
Leitungsnetz.
Atypischer (Raub-)Überfall: Ein Überfall auf Geldinstitute ist als atypisch
anzusehen, wenn Täter, um z.B. an
Bargeld zu gelangen,
-
außerhalb der für Kunden vorgesehenen
Öffnungszeiten (Geschäftszeiten) Bankangestellte innerhalb des Geldinstitutes bedrohen,
-
außerhalb der Räume des Geldinstitutes
Bankangestellte, deren Angehörige oder andere Personen in ihre Gewalt bringen und bedrohen.
Aufbruchmelder: Melder, der einen Aufbruchversuch von Türen,
Toren, Fenstern, u.ä. frühzeitig meldet,
bevor der mechanische Widerstand einer vorhandenen mechanischen
Sicherungseinrichtung überwunden
ist.

Aufnahmeschrank für
Tag-/Nacht-Tresoranlagen (Kassettenaufnahmebehältnis): Behältnis mit
systembezogenen Durchbrüchen, das erst bei der Installation vor Ort
durch Montage einer zugehörigen
Einwurf- und Transporteinrichtung sowie durch begleitende
Sicherungsmaßnahmen seine
Gebrauchseigenschaften erhält.
Auslösung eines
Nebelgerätes: Das Nebelgerät
setzt den Nebel frei; hierzu muss das Nebelgerät aktiviert sein und im Alarmfall von der EMA
angesteuert werden.
Außenhautüberwachung: Überwachung aller Zugänge, Fenster und sonstiger
Öffnungen sowie Wände, Decken und
Böden.
Außenwand eines
Sicherungsbereiches: Wand, die
einen Sicherungsbereich gegenüber anderen
Räumlichkeiten oder der Umgebung abgrenzt. Sie kann sowohl Außenwand
als auch Innenwand eines Gebäudes
sein.
Auswerteeinrichtung (AWE): Gerät oder Bestandteil eines Gerätes, das die
Berechtigung prüft und das Ergebnis
an die Einbruchmelderzentrale weiterleitet.
Automatisches Wähl- und
Ansagegerät (AWAG): Telefonwählgerät,
bei dem die Informationen durch
Sprache übertragen werden.
Hinweis: Begriff ist
veraltet, siehe Übertragungseinrichtung
(ÜE)
Automatisches Wähl-
und Übertragungsgerät (AWUG): Übertragungseinrichtung
(ÜE) zum Anschluss an
Telefonwählnetze (Telefonwählgerät). Die Informationen werden durch
codierte Signale übertragen. Das
Teilnehmergerät wird als AWUG-T, das Zentralgerät bei der
Alarmempfangsstelle als AWUG-Z
bezeichnet.
Hinweis: Begriff ist
veraltet, siehe Übertragungseinrichtung
(ÜE)
AWAG: siehe Automatisches
Wähl- und Ansagegerät
Hinweis: Begriff ist
veraltet, siehe Übertragungseinrichtung
(ÜE)
AWUG: siehe Automatisches
Wähl- und Übertragungsgerät
Hinweis: Begriff ist
veraltet, siehe Übertragungseinrichtung
(ÜE)
Banktresor: Wertschutzraum, in dem ausschließlich
geldinstitutseigene Werte gelagert werden.
Basisanschluss: Oberbegriff für
ISDN-Mehrgeräteanschluss und ISDN-Anlagenanschluss. Stellt je zwei ISDN-Nutzkanäle (B-Kanäle) und
einen Steuerkanal (D-Kanal) zur Verfügung.
B-Kanal: Nutzkanal eines ISDN-Anschlusses mit einer
Übertragungsrate von 64 kBit/s.
Batterie: Wiederaufladbare elektrische Energiequelle
(Sekundärbatterie bzw. Akkumulator).
Bauliche Zwangsläufigkeit: siehe Zwangsläufigkeit
Bauteil, einbruchhemmendes: Einzelkomponente
(z.B. Schloss, Band, Verglasung) eines Fassadenelementes, welches nicht nur die üblichen Funktionen
erfüllt, sondern auch Einbruchsversuchen einen definierten Widerstand entgegensetzt.

Bedarfsgesteuerte
Verbindung (Wählverbindung): Physikalische
oder logische Verbindung, die vor
einer Übertragung von Meldungen oder zur Überwachung der Verbindung
erst aufgebaut werden muss und nach
der Übertragung bzw. Überwachung wieder abgebaut wird.
BBA: siehe Beschäftigtenbedienter
Banknotenautomat (BBA)
Beauftragte Stelle: Vom Betreiber
beauftragte eingewiesene Person, die Meldungen annimmt und notwendige Maßnahmen veranlasst.
Bedieneinrichtung (BE): Anlageteil einer EMA, das für die Bedienung der
Anlage notwendig ist, z.B.
Schalteinrichtung.
Bedrohungsalarm: Spezielle Art eines Überfallalarmes, siehe Bedrohungsmeldung
Bedrohungsmeldung: Spezielle Art
einer Überfallmeldung, die von Personen im aktuellen Fall einer Bedrohung z.B. im Zusammenhang mit der
Betätigung einer Schalteinrichtung ausgelöst werden kann und unabhängig vom Schaltzustand der EMA zu einem
Fernalarm führt.
Behältnis: Dient der Aufbewahrung von Bargeld,
Wertgegenständen und Datenträgern.
Hinweis: siehe auch Wertbehältnis
Behältnis,
einfaches: siehe Einfaches Behältnis
Behältnis mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen: siehe Wertbehältnis
Beschäftigtenbedienter Banknotenautomat (BBA): In den Geschäftsräumen einer Bank aufgestellter Geldautomat, welcher ausschließlich
Bankbeschäftigten ermöglicht, nach einer vorgenommenen Buchung einen Geldbetrag aus einem Behältnis zu
entnehmen. Die Höhe des Geldbetrages
und die Häufigkeit von Auszahlungen sind begrenzt.
Frühere Bezeichnung:
Automatischer Kassentresor (AKT)
Betätigungselement: Vorrichtung zum Betätigen des Riegelwerkes eines
Wertbehältnisses.
Betreiber: Der für den Betrieb der Gefahrenmeldeanlage
Verantwortliche.
Bewegungsmelder: Einbruchmelder, der Bewegungen innerhalb seines
Überwachungsbereiches erkennt und
meldet.
Blockadefreischaltung: Unbedingter Vorrang der ÜE/ÜZ/SÜZ vor anderen
Geräten, die das gleiche
Kommunikationsgerät (KG)/den gleichen Netzabschluss (NA) benutzen.
Dieses bedeutet u.a. auch die
zwangsweise Unterbrechung einer in Aufbau befindlichen bzw. schon
stehenden und die
Meldungsübertragung störenden Verbindung.

Blockschloss: Als Schloss ausgebildete Schalteinrichtung, in der
die Eingabeeinrichtung für den
Identifikationsmerkmalträger zur Scharf-/Unscharfschaltung, die
zugehörige Auswerteeinrichtung und
die Sperreinrichtung für die Zugänge zum Sicherungsbereich in einer
Funktionseinheit zusammengefasst
sind.
BUS: Sammelleitungssystem, bei dem der Austausch von
Daten und/oder Nachrichten sequenziell erfolgt.
Call-by-Call-Verbindungen: Bei „Call-by-Call“-Verbindungen entscheidet
man sich vor jedem Telefongespräch
für eine der zahlreichen Telefonfirmen durch Wählen einer speziellen
Netzvorwahl.
Containertresor: siehe Wertschutzraum
D-Kanal: Steuerkanal im ISDN für
die Übertragung von Steuerungs- und Verwaltungsinformationen der Verbindung.
Datensicherungsraum: Raum (einschließlich Tür), der Datenträger und
Wertgegenstände gegen Brand
schützen soll.
Hinweis:
Datensicherungsräume und die zugehörigen Türen werden nur in Bezug
auf den Schutz gegen Brände geprüft und zertifiziert, nicht aber gegen
Einbruchdiebstahl.
Datensicherungsschrank: Mehrwandiger Stahlschrank, der primär zur
Aufbewahrung von Datenträgern dient.
Datensicherungsschränke können ebenfalls den Anforderungen an
Wertschutzschränken genügen.
Datex-P: Datex-P ist ein Dienst der Telekom, der auf der
X.25 Festlegung der CCITT basiert.
Deckelkontakt: Kontakt für die Überwachung von Deckeln oder
beweglichen Gehäuseteilen der
Anlageteile.
Depositsystem: Anlage, in die Beschäftigte eines Unternehmens
(z.B. Geldinstitut) jederzeit Bargeld
und bargeldähnliche Werte in einem Wertbehältnis deponieren können,
ohne dass hierfür die Tür des
Behältnis geöffnet werden muss. Das deponierte Bargeld u.ä. kann sich
dabei in speziellen Behältern (z.B.
Deposits, Kassetten) befinden.
Detektion: Erfassen einer Abweichung von einem definierten
Zustand.
DSL (Digital Subscriber
Line): Digitale
Telefon-Teilnehmer-Anschlussleitung. ADSL ist eine Variante von DSL und bedeutet Asymmetric Digital
Subscriber Line.

DSL-Splitter: Die Aufgabe des DSL-Splitters ist die Trennung der
beiden unterschiedlichen Frequenzbänder von ISDN (bis 120 kHz) und
A-DSL (ab 138 kHz). Er trennt quasi die Telefonfrequenzen von den hochfrequenteren ADSL-Frequenzen und
leitet diese an die entsprechenden Geräte
(Telefon und DSL-Modem) weiter.
Duplexschrank: Bezeichnung für Wertschutzschränke, die
gleichzeitig Schutz gegen Feuer und
Einbruchdiebstahl bieten.
Durchbruchhemmung: Ein Bauteil ist dann durchbruchhemmend (ein- oder
ausbruchhemmend), wenn es das
Herstellen einer Öffnung zeitlich verzögert.
Durchbruchüberwachung: Überwachung von Flächen (z.B. Wänden) auf
Durchstieg oder Durchgriff.
Durchgang: Öffnung in der Begrenzung eines
Sicherungsbereiches (z.B. Tür in einer Wand) für den bestimmungsgemäßen Zutritt.
Durchgriff: Durchgreifen durch eine Öffnung in der Fassade
oder im Fassadenelement mit der Hand
oder mit Hilfswerkzeugen.
Durchstiegüberwachung: Überwachung einer Fläche auf Durchsteigen durch
eine Person, z.B. Durchstieg durch
eine Wandöffnung.
Durchgriffüberwachung: Überwachung einer Fläche auf Durchgreifen. Es
wird unterschieden zwischen
-
Durchgriff mit einer Hand, z.B. durch
eine Öffnung in einer Verglasung und
-
Durchgriff mit Hilfswerkzeugen, z.B.
durch eine kleine Öffnung in einer Verglasung mit einem Drahthaken.
Durchschusshemmende
Verglasung: Eine Verglasung ist
durchschusshemmend, wenn sie das Durchdringen von Geschossen behindert
(Prüfung nach DIN 52 290-2).
Durchstiegsfähige
Öffnung: Öffnung, die
mindesten die folgenden lichten Maße aufweist: Rechteck von 400 mm x 250 mm oder Ellipse von
400 mm x 300 mm oder ein Kreis mit Durchmesser 350 mm.
EH-Element
(Einbruchhemmendes Element): Komplettes
funktionsfähiges Fassadenelement wie
z.B. Tür, Fenster, Rollladen, bei dem die einbruchhemmenden
Eigenschaften aller Komponenten aufeinander
abgestimmt sind und das Einbruchsversuchen einen definierten
Widerstand entgegensetzt.
Einbau-Wertschutzschrank: Wertschutzschrank, dessen
Einbruchdiebstahlschutz teilweise auf
Materialien und deren Bauart zurückzuführen ist, die beim Aufbau
eingebaut oder hinzugefügt werden.
Anmerkung:
Bodenbau-Wertschutzschränke u.ä. sind Beispiele für Sonderformen
des Einbau-Wertschutzschrankes.
Einbruchhemmung: Eigenschaft eines Bauteils, dem Versuch einer
Beschädigung oder Zerstörung mit
dem Ziel des Eindringens in den durch das Bauteil zu schützenden
Bereich Widerstand zu leisten.
Einbruchmeldeanlage (EMA): Anlage für die automatische Überwachung von
Sicherungsbereichen auf unbefugtes
Eindringen.
Einbruchmelder: Anlageteil einer Einbruchmeldeanlage, der eine
geeignete physikalische Kenngröße
zur Erkennung eines Einbruchversuchs/Einbruchs in dem zu
überwachenden Bereich ständig
oder in aufeinander folgenden Zeitintervallen beobachtet.

Einbruchmelderzentrale
(EMZ): Einrichtung für die
Aufnahme, Auswertung, Anzeige und Weiterleitung von Meldungen und Informationen (z.B. Einbruch-,
Sabotage- und Störungsmeldungen).
Einbruchmeldesystem (EMS): Gesamtheit der Anlageteile, die auf
funktionsmäßiges Zusammenwirken abgestimmt
sind (z.B. Einbruchmelderzentrale, Schalteinrichtungen,
Einbruchmelder).
Einbruchmeldung: Meldung des Ansprechens von Einbruchmeldern.
Einfaches Behältnis: Behältnis, welches keine zusätzlichen Sicherheitsmerkmale aufweist, z.B.
-
einwandiger Stahlschrank,
-
eiserner Büroschrank,
-
Schreibtisch,
-
sonstige Möbelstücke,
-
Wertschrank, Einsatzschrank,
mehrwandiger Stahlschrank, Geldschrankeinheit mit weniger als 300 kg (in Haushalten mit weniger als 200
kg) Masse,
-
Einmauerschrank mit einwandiger Tür
oder mit einer nicht mindestens 100 mm dicken, allseitigen Betonummantelung,
-
Beschäftigten- und Kundenbedienter
Banknotenautomat (BBA, KBA) sowie
-
Geldwechselautomaten, deren
Bargeldbestand und Steuerungselektronik nicht in einer Geldschrankeinheit
untergebracht sind.
Eingabeeinrichtung (EE): Gerät oder Bestandteil eines Gerätes, welches
die im zugehörigen Identifikationsmerkmalträger
enthaltenen Informationen aufnimmt, ggf. umwandelt (z.B. in elektrische
Signale) und an die Auswerteeinrichtung
weiterleitet.
Einmauerschrank: Einwandiges Stahlbehältnis, dessen mehrwandige
Tür mindestens der Sicherheitsstufe
B nach VDMA 24 992 entspricht. Das Behältnis muss im Mauerwerk oder
Boden fest verankert und nicht
überstehend eingebaut sein. Alle Seitenwände sowie die Rückwand
müssen von einem mindestens 100 mm dicken
Betonmantel umgeben sein.
Hinweis: VDMA 24 992 wurde
zum 31.12.2003 ersatzlos zurückgezogen.
Einwandiger Stahlschrank:
Einfaches Behältnis, das den
Mindestanforderungen nach VDMA 24 992
(Sicherheitsstufe A) entspricht.
Hinweis: VDMA 24 992 wurde
zum 31.12.2003 ersatzlos zurückgezogen.
Einwurfvorrichtung: Teil einer Tag-/Nacht-Tresoranlage (TNT), in die
Kassetten, die Bargeld, Schecks oder
sonstige Sachen enthalten, eingeworfen werden können. Die
Einwurfvorrichtung ist über einen
Fallschacht mit einem Kassettenaufnahmebehältnis verbunden.
Elektrische
Zwangsläufigkeit: siehe Zwangsläufigkeit
Elektromagnetische Verträglichkeit: Die Fähigkeit einer elektrischen Einrichtung, in ihrer elektromagnetischen Umgebung zufrieden stellend zu
funktionieren und dabei diese Umgebung, zu der auch andere Einrichtungen gehören können, nicht
unzulässig zu beeinflussen.
Elektromechanische
Schalteinrichtung: siehe Schalteinrichtung mit materiellem
Identifikationsmerkmal
Elektromechanisches Sperrelement (SpE): Anlageteil, welches bei scharfgeschalteter EMA das Öffnen von Zugängen verhindert (z.B.
Sperrschloss, elektromechanischer Türöffner).

EMA: siehe Einbruchmeldeanlage
siehe Einbruchmeldesystem
EMA-Ausrüstung: Bei
ausgerüsteten Anlageteilen (z.B. einbruchhemmende Fenster und Türen,
Wertschutzschränke) werden diese vom
Hersteller komplett mit EMA-Anlageteilen ausgerüstet, d.h. es werden alle VdS-anerkannten
EMA-Anlageteile eingebaut, verkabelt, eingestellt, auf Funktion geprüft und dokumentiert.
EMA-Vorrüstung: Bei vorgerüsteten Anlageteilen (z.B.
einbruchhemmende Fenster und Türen, Wertschutzschränke)
werden diese vom Hersteller für die Aufnahme von EMA-Anlageteilen
sachgerecht vorgerüstet. Bei einer
Vorrüstung werden im Behältnis keine EMA-Anlageteile eingebaut, sondern z.B. nur Bohrungen für die
Befestigung vorgesehen.
Energieversorgung: Anlageteil für die Versorgung von
Gefahrenmeldeanlagen oder Teilen davon
mit elektrischer Energie.
Energieversorgungsgerät: Gerätetechnische Realisierung der
Energieversorgung, welche als Einzelgerät
oder als Bestandteil eines Anlageteiles (z.B. Einschub einer
Gefahrenmelderzentrale) ausgeführt
sein kann.
Ersatzstromanlage: Anlage, die bei Netzausfall elektrische Energie
liefert.
Ersatzweg: Übertragungsweg, der für die Übertragung von
Meldungen genutzt wird, wenn der primäre
Übertragungsweg z.B. wegen Störungen oder aufgrund eines
Sabotageangriffes nicht zur
Verfügung steht.
Erschütterungsmelder: Einbruchmelder, der die bei einem Durchbruch oder
Durchbruchversuch einer überwachten
Fläche auftretenden Erschütterungen erkennt und meldet.
Erweiterung: Maßnahmen, die aufgrund eines vergrößerten
Überwachungsumfanges, einer veränderten
Betriebsart oder neuen Täterverhaltens bedingt sind.
Euro-ISDN: ISDN, bei dem im D-Kanal das Protokoll DSS1
verwendet wird.
EX-Schutz: Schutz, den Wertbehältnisse gegen einem
definierten Angriff mit Sprengstoffen aufweisen.
Die Prüfung des EX-Schutzes umfasst mindestens einen Angriff, durch den
ein vollständiger Durchbruch oder
ein Teildurchbruch erzielt wird.
Hinweis: Definition nicht
zu verwechseln mit „EX-Schutz“ für explosionsgefährdete Bereiche.
Exklusiver
Übertragungsweg: Übertragungsweg,
bei dem die Verantwortung für den Übertragungsweg in einer Zuständigkeit liegt (z.B. eigenes
Leitungsnetz einer GMA).

Externalarm: Alarm vor Ort zur Gefahrenabwehr (z.B. mit
akustischen und optischen Signalgebern oder Sprachdurchsagen).
Fallenmäßige Überwachung: Überwachung von Bereichen (z.B. mit
Bewegungsmeldern), die Täter mit
hoher Wahrscheinlichkeit betreten.
Fallschacht: Verbindung zwischen Einwurfvorrichtung und
Kassettenaufnahmebehältnis einer Tag-/
Nacht-Tresoranlage (TNT).
Falschalarm: Alarm, dem keine Gefahr zugrunde liegt.
Falschmeldung: Meldung, der keine Gefahr zugrunde liegt, die sich
aber wie eine Gefahrenmeldung auswirkt.
Fenstertür: Ein bis zum Boden (zur Standfläche) reichendes
begehbares Fenster.
Hinweis: Eine Fenstertür
ist im Gegensatz zu einer Tür von außen nicht abschließbar.
Fernabfrage: Technische Möglichkeit, Zustände, Messwerte, u.
ä. einer Einbruchmeldeanlage durch
eine nicht vor Ort befindliche Stelle (z. B. über eine
Alarmübertragungsanlage) abfragen zu
können.
Hinweis: Die Fernabfrage
wird in der Literatur teilweise auch Ferndiagnose genannt.
Fernalarm: Anzeigen eines Alarmzustandes an eine nicht vor
Ort befindliche beauftragte hilfeleistende Stelle (z.B.
Alarmempfangsstelle der Polizei oder eines Wach- und
Sicherheitsunternehmens).
Ferndiagnose: siehe Fernabfrage
Fernparametrierung: Technische
Möglichkeit, die Parametrierung einer Einbruchmeldeanlage aus der Ferne vornehmen zu können (z. B. über
eine Alarmübertragungsanlage).
Fest installierte
Anlageteile: Anlageteile, die
fest installiert sind oder Anlageteile, die über keine Trageeinrichtung verfügen oder so groß
sind, dass sie nicht leicht bewegt werden können.
Feuerwehrschlüsselkasten
(FSK): Von der Feuerwehr im
Brandfall zu öffnendes Behältnis zur
Entnahme von Gebäudeschlüsseln.
Hinweis: Begriff ist
veraltet, siehe Schlüsseldepot
(SD)
Flächenförmige
Überwachungscharakteristik: Eigenschaft
eines Einbruchmelders, bei dem die
Änderung physikalischer Größen beim Durchdringen einer Fläche, z. B.
einer Wand, erkannt und bewertet wird
(z. B. Körperschallmelder).

Flächenmäßige
Überwachung: Überwachung von
Flächen (z.B. Wänden) auf Durchbruch und/oder Durchgriff.
Flucht- und Rettungsweg: siehe Rettungsweg
Freischaltelement (FSE): Einrichtung
für eine hilfeleistende Stelle zur manuellen Auslösung einer Brandmeldung von außerhalb des
Objekts/Sicherungsbereiches.
Hinweis: FSE sind
Bestandteil einer Brandmeldeanlage (BMA).
Freistehender
Wertschutzschrank: Wertschutzschrank,
dessen Einbruchdiebstahlschutz nur auf
der bei der Vorfertigung verwendeten Materialien und Konstruktion beruht
und nicht auf Materialien, die beim
Aufbau eingebaut oder hinzugefügt werden.
Fremdsignal: Signale, die nicht anlageneigen sind.
Fremdsignalerkennung: Funktion einer EMA, die das Vorhandensein von
Fremdsignalen auf Übertragungswegen
erkennt und meldet.
FSK: siehe Feuerwehrschlüsselkasten
(FSK)
Hinweis: Begriff ist
veraltet, siehe Schlüsseldepot
(SD)
GAA: siehe Geldautomat
Gefährdungsgrad: Grad der
Gefährdung eines Risikos, bestimmt durch die Zugänglichkeit (z.B. oberes Stockwerk), die Nachbarschaft (z.B.
angrenzende Fremdgrundstücke, Fremdräume), die örtliche Lage (z.B. Wohngegend, Industriegebiet,
Autobahnauffahrt) und die Begehrlichkeit der vorhandenen Sachen.
Gefahrenmeldeanlage (GMA): Fernmeldeanlagen zum sicheren Melden von Gefahren
für Personen und Sachen. Sie bilden
aus selbsttätig erfassten oder von Personen veranlassten Informationen Gefahrenmeldungen, geben diese aus
und erfassen Störungen (z.B. Einbruchmeldeanlagen, Brandmeldeanlagen).
Gefahrenmelder: Melder einer Gefahrenmeldeanlage, die zur
Erkennung von Bränden, Überfällen und
Einbrüchen dienen.
Gefahrenmeldung: Meldung aufgrund einer Gefahr, z.B. eines
Einbruchs.
Geistige Schalteinrichtung: siehe Schalteinrichtung
mit geistigem Identifikationsmerkmal
Geistiges Identifikationsmerkmal: Identifikationsmerkmal
(IM), welches im Gedächtnis des Benutzers
vorhanden ist (z.B. als Zahlen-, Zeichen- oder Buchstabenfolge).
Geldausgabeautomat: siehe Geldautomat
Geldautomat: Automat zur Aus-
sowie ggf. Einzahlung von Geld und/oder Werten. Ein Geldautomat kann mit einer Geldschrankeinheit als mechanischer
Schutz gegen Einbruchdiebstahl ausgerüstet
werden.
Anmerkung: Als
Geldautomaten gelten auch Geldwechselautomaten sowie Einrichtungen und
Geräte, die zur ausschließlichen
Nutzung durch Mitarbeiter von Geldinstituten vorgesehen sind (z.B. Beschäftigtenbediente
Banknotenautomaten).

Geldautomatensysteme: Komplett ausgestattete und überwachte
Geldautomaten, in denen zusätzlich zum
Wertbehältnis auch der Ein- und Auszahlungsteil sicherungstechnisch
geregelt ist.
Geldschrank: siehe Wertschutzschrank
Geldschrankeinheit: Wertschutzschrank,
der wesentlicher Bestandteil eines Geldautomaten ist, welcher über vorgefertigte Öffnungen
verfügt, die für die Funktion erforderlich sind und der in verschlossenem und versperrten Zustand Schutz
gegen Einbruchangriffe bietet.
Geldschrankeinheit für
Geldautomaten: siehe Wertschutzschrank für Geldautomaten
Gepanzerter Geldschrank: Mehrwandiges
Behältnis, das nicht nach den Gütebedingungen der Forschungs- und Prüfgemeinschaft
Geldschränke und Tresoranlagen e.V. (FuP) gebaut und nicht nach Prüfvorschriften der FuP geprüft
ist. Er muss ein Mindestgewicht von 300 kg haben, nach 1950 gebaut und vom Hersteller als feuer-, sturz-,
einbruch-, spreng-, schmelz- und schneidbrennsicher
bezeichnet sein.
GSM (Global System für
Mobile Communication): Digitales
Mobiltelefonnetz.
Anmerkung: Beispiel D-Netz
Halbautomatische
Mietfachanlage: siehe Mietfachanlagen
Handbereich: Der Bereich, der
sich bis 3 m oberhalb einer frei zugänglichen Fläche befindet.
Hinterhaken: Hinterhaken sind an der Bänderseite
(Scharnierseite) von Türen in der Schmalseite des Türblattes befestigte und in geschlossenem Zustand in
Bohrungen der Ankerplatte an der
Zarge (Türrahmen) eingreifende Metallbolzen. Hinterhaken verhindern,
dass Türen an der Bänderseite mit
Gewalt aufgedrückt oder aus den Türbändern (Angeln) gehoben werden
können (so genannte
Aushebesicherung).
IAE: Abkürzung für ISDN-Steckverbindung (ISDN-Anschlusseinheit).
IAE-Anschlussdosen sind für den
Anschluss von ISDN-Geräten vorgesehen, die über einen
RJ45-Westernstecker verfügen.
Identifikationsmerkmal (IM): In geistiger, körperlicher oder biologischer Form
bestehende Informationen, die eine
eindeutige Identifizierung erlauben (z.B. im Gedächtnis einer Person
vorhandene Ziffern- oder Buchstabenfolge, in
einer Magnet- oder Chipkarte enthaltene Informationen, die Codierung eines Schlüssels, die Bewertung
eines Fingerabdrucks oder des Augenbildes).
Identifikationsmerkmalträger
zur Unscharfschaltung: Träger
von z.B. in geistiger, materieller oder
biologischer Form bestehenden Informationen.
-
Geistiger
Identifikationsmerkmalträger: Bei einem geistigen Identifikationsmerkmalträger sind die zur Identifikation notwendigen
Informationen (z.B. als Zahlen-, Zeichen- oder Buchstabenfolge)
im Gedächniss des Benutzers vorhanden.
-
Materieller
Identifikationsmerkmalträger: Physikalisch ausgeführter Identifikationsmerkmalträger,
in dem die zur Identifikation
notwendigen Informationen enthalten sind (z.B. Schlüssel, Chipkarte).
-
Biologischer
Identifikationsmerkmalträger: Identifikationsmerkmalträger, bei dem die zur Identifikation notwendigen Informationen beim
Benutzer selbst vorhanden sind (z.B. personenbezogene Merkmale wie z.B. Körpermerkmalen –
Fingerabdruck, Augenhintergrund – oder anderen personenbezogenen Merkmalen, z.B. Stimme).
Inspektion: Maßnahmen zur
Feststellung und Beurteilung des Istzustandes von technischen Mitteln eines Systems.
Installationsattest: Zertifikat,
welches von einer Errichterfirma ausgestellt wird, um die
Richtlinienkonformität einer
installierten Anlage (z.B. Einbruchmeldeanlage) zu bescheinigen (siehe
VdS 2170). Das Installationsattest kann einem Versicherer
zur Risikobewertung dienen.
Instandhaltung: Maßnahmen zur Bewahrung und Wiederherstellung des
Sollzustandes sowie zur Feststellung
und Beurteilung des Istzustandes von technischen Mitteln eines Systems.

Instandsetzung: Maßnahmen zur Wiederherstellung des Sollzustandes
von technischen Mitteln eines
Systems.
Internalarm: Meldung der Auslösung der ganz oder teilweise
intern scharfgeschalteten EMA sowie
Sprachdurchsagen an Personen im überwachten Objekt mit dem Ziel der
eigenen Hilfeleistung.
Interventionsattest: Zertifikat, welches von einem Wach- und
Sicherheitsunternehmen ausgestellt wird,
um die vereinbarten Interventionsmaßnahmen für eine installierte
EMA/ÜMA zu bescheinigen (siehe VdS 2529). Das Interventionsattest kann einem Versicherer zur
Risikobewertung dienen.
Interventionsmaßnahmen: Interventionsmaßnahmen sind gefahrenabwehrende
Maßnahmen, die von einer
Interventionsstelle (Wach- und Sicherheitsunternehmen) durchgeführt
werden.
Interventionsstelle: Stelle, welche nach direkt oder indirekt
entgegengenommenen Meldungen die vor
Ort erforderlichen, spezifischen Abwehrmaßnahmen selbst durchführt
(z.B. Polizei).
IP (Abkürzung für „Internet Protocol“): Im
Internet ermöglicht das IP den Datenaustausch zwischen den Rechnern.
ISDN (Integrated Services Digital
Network):
Diensteintegriertes digitales
Kommunikationsnetz.
Kassettenaufnahmebehältnis: Behältnis, das die in Tag-Nacht-Tresoranlagen
eingeworfenen Kassetten aufnimmt. Es
ist dazu über einen Fallschacht mit einer Einwurfvorrichtung verbunden.
KB-Schutz: Schutz, den Wertbehältnisse gegen einem
definierten Angriff mit Diamantwerkzeugen aufweisen. Die Prüfung des KB-Schutzes umfasst mindestens
einen Angriff, durch den ein
vollständiger Durchbruch oder ein Teildurchbruch erzielt wird.
Hinweis: Der KB-Schutz wird
heute mit CD-Schutz bezeichnet (Abkürzung von Core Drill Protection).
KBA: siehe Kundenbedienter
Banknotenautomat (KBA)
Kleintresorraum: Ein gegen
Einbruch geschützter Raum, der in Massivbauweise nach den Empfehlungen der Forschungs- und Prüfgemeinschaft
Geldschränke und Tresoranlagen e.V. (FuP)
für den Bau von Tresorräumen vor Ort errichtet und mit einer
Tresortür nach RAL-RG 622
(Sicherheitsstufe LT0) verschlossen wird.
Kombination: Zahlen-, Ziffern- bzw. Zeichenfolge, die bei
korrekter Eingabe eine Zugangsberechtigung ermöglicht.
Kommunikationsgeräte (KG): Einrichtungen innerhalb der Übertragungswege in
Alarmübertragungsanlagen, die nicht
zu Netzen gehören. Dazu gehören z.B. Multiplexer, Konzentratoren,
Verarbeitungsknoten, Diensteübergänge. KG
können sich im Besitz des Netzbetreibers, des Betreibers der Alarmübertragungsanlage, des Betreibers der GMA
oder Dritten befinden.
Kontaktüberwachung: Punktuelle Überwachung von Gegenständen und
Bauteilen durch Kontakte, z.B.
Magnetkontakte.
Kundenbedienter
Banknotenautomat (KBA): Meistens
an der Außenfassade oder im Windfang eines
Bankgebäudes eingebauter für den Bankkunden zugänglicher Geldautomat,
welcher vom Kreditinstitut mit Geld
gefüllt wird (Behältnis). Kunden, die dazu berechtigt sind, können
mit einer Berechtigungskarte und
einer zusätzlichen Identifizierung (z.B. einer Code-Eingabe) einen
bestimmten Betrag entnehmen.
Frühere Bezeichnungen: GAA, Geldausgabeautomat, Bancomat
Kundenmietfach: siehe Mietfachanlage

Ladeausgang: Ausgang der Energieversorgung, an den die
Batterien angeschaltet werden.
Ladeschlussspannung: Spannung einer Batterie während der Ladung mit
vorgegebener konstanter Stromstärke,
wenn die Batterie den Vollladezustand erreicht hat.
Ladespannung: Spannung, welche die Energieversorgung für das
Aufladen und die Ladeerhaltung der
Batterien liefert.
Least-cost-router: „Least-cost-router“ sind Geräte, die vor ein
Telefon oder eine Telefonanlage geschaltet
werden (Vorschaltgerät), um vollautomatisch Telefongebühren zu sparen.
Materielles
Identifikationsmerkmal: Identifikationsmerkmal
(IM), welches in physikalisch ausgeführten Identifikationsmerkmalträgern enthalten ist (z.B. Schlüssel,
Chipkarte).
Mechanische Mietfachanlage: siehe Mietfachanlagen
Mechanische Widerstandsfähigkeit: Grad der Erschwerung, ein Bauteil oder eine Einrichtung gewaltsam zu überwinden.
Mehrgeräteanschluss: Bei einem ISDN-Mehrgeräteanschluss können an
einen ISDN-Anschluss bis zu 12
Kommunikationssteckdosen mit bis zu 8 unterschiedlichen Geräten
parallel angeschaltet werden. Es
können jeweils zwei Geräte parallel betrieben werden, da in ISDN
zwei Nutzkanäle (B-Kanäle) zur Verfügung
stehen.
Mehrwandiger Stahlschrank: Zwei- oder dreiwandiges Behältnis mit einem
Mindestgewicht von 300 kg (in
Haushalten mit einem Mindestgewicht von 200 kg), das
-
den Mindestanforderungen nach VDMA 24
992 (Sicherheitsstufe B) entspricht,
-
den Mindestanforderungen nach VDMA 24
992 (Sicherheitsstufe B) nicht entspricht, aber weit gehenden oder leichten Schutz gegen
Angriffe mit einfachen Einbruchswerkzeugen sowie gegen Brand bietet,
-
den Anforderungen nach RAL-RG 626/2
(Sicherheitsstufe C) entspricht.
Hinweis: VDMA 24 992 wurde zum
31.12.2003 ersatzlos zurückgezogen.
Meldebereich: Abschnitte von
Gebäuden (z.B. Räume), die der eindeutigen Kennzeichnung der Herkunft von Meldungen dienen.
Meldebereit: Meldebereit sind Gefahrenmeldeanlagen (GMA) und
deren Teile, wenn Informationen bzw.
Meldungen ausgewertet werden können.
Meldelinie: Zusammenfassung aller Melder einer Primärleitung
zu einer Meldergruppe.
Hinweis: Begriff ist
veraltet, siehe Meldergruppe
Melder für Gefahren-
und Notzustände: An eine
Gefahrenmeldeanlage anschließbare Melder, die zur Früherkennung von Wasser- und Gaseinbrüchen,
gefährlichen Temperaturüber- sowie -unterschreitungen,
u.ä. dienen.
Meldergruppe: Zusammenfassung von Meldern eines Meldebereiches,
für die eine eigene Anzeige für
Meldungen in der Gefahrenmelderzentrale vorhanden ist, mit dem Ziel, den
Meldungsort zu kennzeichnen.

Meldung: Die durch ein Anlageteil abgegebene Information.
Es wird unterschieden zwischen Gefahrenmeldungen,
Störungsmeldungen und Zustandsmeldungen.
Meldungsübertragung: Übertragung einer Meldung im ungestörten Zustand
der Alarmübertragungsanlage von der
Schnittstelle S2 zur Schnittstelle S3.
Hinweis: Die Quittung des
Empfangs einer Meldung auf der Anwenderebene (OSI-Schicht-7) ist
nicht Bestandteil der
Meldungsübertragung.
Mietfachanlage: Mit verschließbaren Fächern ausgerüstete Anlage
in Geldinstituten, bei denen Kunden
Fächer mieten können, um dort Sachen deponieren zu können. Die
Fächer befinden sich üblicherweise
in einem Wertschutzraum oder -schrank. Mietfachanlagen werden in den
vier folgenden Ausführungsarten errichtet:
-
Mechanische Mietfachanlage: Hier kann das Kundenmietfach vor Ort vom
Bankkunden nur gemeinsam mit
einem Bankangestellten geöffnet werden.
-
Halbautomatische
Mietfachanlagen: Hier wird
ein Verschluss des Kundenmietfaches nach entsprechender Legitimation des Bankkunden von einem
Bankangestellten ferngesteuert freigegeben;
der Bankkunde öffnet danach seinen Verschluss.
-
Selbstbedienungs-Mietfachanlagen
(SB- Mietfachanlagen): Hier
wird ein Verschluss des Kundenmietfaches
während der Geschäftszeiten des Geldinstitutes nach entsprechender
Legitimation des Bankkunden
ferngesteuert freigegeben; der Bankkunde öffnet danach seinen
Verschluss.
-
24-Std.-Selbstbedienungs-Mietfachanlagen
(24 Std.-SB- Mietfachanlagen): Hier hat der Bankkunde
nach entsprechender Legitimation jederzeit allein Zugriff auf sein
Mietfach.
Modem: (Kunstwort für Modulator/Demodulator) Gerät, welches digitale
Informationen aus Computern für die
Übertragung z.B. über Telefonleitungen in analoge Signale umsetzt und
umgekehrt.
Nacht-Tresoranlage: siehe Tag-Nacht-Tresoranlage
Nebelgerät: Von einer
Einbruchmeldeanlage anzusteuernde Zusatzeinrichtung, die durch den
Ausstoß von Aerosolen die Sicht behindert,
um Täter abzuschrecken.
Negativquittung: Information der ÜE an die GMA, dass eine
Gefahrenmeldung über die Schnittstelle
S2 nicht
abgesetzt werden konnte.
Netz: Netze übertragen Informationen von A nach B ohne
Veränderung; ggf. werden dabei netzspezifische
Informationen hinzugefügt bzw. weggelassen.
Netzabschluss (NA): Elektrische (Schnittstelle) und mechanische
Verbindung (z.B. Steckverbindung), die
der Netzbetreiber zur Verfügung stellt und als Endpunkt seines
Verantwortungsbereiches gilt.
Hinweis: Der NA kann auch
Elektronik und/oder eine Energieversorgung enthalten.
Netzterminator (NT): Bezeichnung für den Netzabschluss (NA) des ISDN
der Telekom.
Netzterminator-Basis-Anschluss
(NTBA): siehe Netzterminator (NT)
Nicht-Exklusiver Übertragungsweg: Übertragungsweg, auf den auch Dritte Zugriff haben (z.B. Funk, bestimmte Bus-Systeme).
Notausgang: siehe Rettungswege
Notrufzentrale: Mechanisch
gesicherter, ständig besetzter Bereich mit Empfangseinrichtungen
für Gefahrenmeldungen.
Hinweis: Begriff ist
veraltet, siehe Notruf-
und Serviceleitstelle (NSL)

Notruf- und
Service-Leitstelle (NSL): Gesicherter,
ständig besetzter Bereich eines Wach- und Sicherheitsunternehmens, in dem Alarmempfangseinrichtungen (AE)
für Gefahrenmeldungen betrieben
werden und von dem aus Interventionen eingeleitet, überwacht und
dokumentiert werden.
Notstromversorgung: Einrichtung (z.B. Batterie), die in der Lage ist,
eine Gefahrenmeldeanlage (GMA) für
einen bestimmten Zeitraum mit Energie zu versorgen, falls die
Netzstromversorgung nicht verfügbar
ist.
NSL: siehe Notruf-
und Service-Leitstelle
Objektüberwachung: Überwachung
einzelner Objekte (z.B. Geldschrank, Kunstgegenstand).
Optische
Raumüberwachungsanlagen (ORÜA): Kamerasysteme
(z. B. Fotokameras, Videoüberwachungssysteme), die bei einem Raubüberfall von Beschäftigten
ausgelöst, die wesentlichen Phasen
des Raubüberfalls im Aufnahmebereich festhalten. Bei verdächtigem
Verhalten von Personen können die
Beschäftigten vorsorglich Verdachtsaufnahmen auslösen.
Organisatorische
Zwangsläufigkeit: siehe Zwangsläufigkeit
Örtlicher Alarm: siehe Externalarm
ORÜA: siehe Optische Raumüberwachungsanlagen
Mehrwandiges Behältnis mit einem
Mindestgewicht von 300 kg, das den Anforderungen
nach
-
RAL-RG 626/10 (Sicherheitsstufe D10),
-
RAL-RG 626/1 (Sicherheitsstufe D1),
-
RAL-RG 626/20 (Sicherheitsstufe D20),
-
RAL-RG 621 (Sicherheitsstufe D2),
-
RAL-RG 621/10 (Sicherheitsstufe E10),
-
RAL-RG 621 (Sicherheitsstufe E),
entspricht.
Parametrierung: Einstellen anlagenspezifischer Eigenschaften
(hardware- und/oder softwaremäßig) einer installierten
Gefahrenmeldeanlage.
Persönliche
Identifikationsnummer (PIN): Z.B.
Nummer auf Ausweiskarten von Zutrittskontrollsystemen oder Zahlenkombination, die bei Verwendung von
Scheckkarten (bei Geldausgabeautomaten) zusätzlich über eine Codetastatur eingegeben werden muss.
Preselect-Verbindungen: Bei „Preselect“-Verbindungen wird die
gewünschte „Call-by-Call“-Vorwahl fest in den Vermittlungscomputer
des vorhandenen Netzbetreibers (z.B. Telekom) einprogrammiert. Das normale „Call-by-Call“ bleibt in
diesem Fall ohne Einschränkungen weiterhin verfügbar.
Primärbatterie: Galvanische Zelle, in der chemische Energie in
elektrische Energie umgewandelt wird.
Durch diese Energieumwandlung wird die Zelle entladen; eine
Primärbatterie ist nicht wiederaufladbar.
Primärleitung: Überwachte äußere Verbindung zwischen
Anlageteilen, die dem Übertragen von
Meldungen und Informationen dient und auch zur Energieversorgung von
Anlageteilen genutzt werden kann.
Hinweis: Begriff ist
veraltet, siehe Überwachter
Übertragungsweg

Punkt-zu-Multipunkt-Verbindung
(PTM): Anschlussart im ISDN, der
den Anschluss mehrerer Endgeräte
(Telefon, Fax, PC) ermöglicht.
Hinweis: Die
Punkt-zu-Mulitpunkt-Verbindung wird auch „Mehrgeräteanschluss“
genannt.
Punkt-zu-Punkt-Verbindung
(PTP): Anschlussart im ISDN, der
den Anschluss eines Endgerätes (üblicherweise
TK-Anlage) ermöglicht.
Hinweis: Die
Punkt-zu-Punkt-Verbindung wird auch „Anlagenanschluss“ genannt.
PVC (Permanent Virtual
Circuit): Verbindung, die vom
Netzbetreiber hergestellt wird und dann
bestehen bleibt.
RAL: heute: Deutsches Institut für Gütesicherung und
Kennzeichnung e.V., frühere Bezeichnung: Reichsausschuss für Lieferbedingungen und Gütesicherung.
Räumliche Überwachung: Dreidimensionale vollständige oder teilweise
Überwachung eines Sicherungsbereiches,
z.B. mit Bewegungsmeldern.
Redundanz: Vorhandensein technischer Komponenten, die für
den Betrieb eines Systems oder eines
Gerätes nur dann notwendig werden, wenn eine Störung oder ein Ausfall
vorliegt. Redundanz ist ein wichtiges
Element zur Erhöhung der Zuverlässigkeit. Man wendet sie dort an,
wo ein Störungsfall größere Folgen nach
sich ziehen kann.
Registriereinrichtung: Einrichtung zur automatischen Aufzeichnung von
Betriebsereignissen der
Einbruchmeldeanlage.
Rettungsweg : Ausgewiesener Weg in Gebäuden, der so ausgebildet
sein muss, dass im Gefahrenfall, z.B.
im Brandfall, die Benutzung ausreichend lange möglich ist
(Musterbauordnung).
Riegel: Teil eines Schlosses, der z.B. durch
Schlüsseldrehung bewegt und in das Schließblech eingeschoben bzw. aus dem Schließblech
zurückgezogen wird.
Riegelschaltschloss: Schloss für das Scharf-/Unscharfschalten von EMA
mit gleichzeitiger mechanischer
Ver-/Entriegelung, jedoch ohne Sperrung des Zu-/Aufschließvorgangs.
Riegelwerk: Vorrichtung zur Sicherung einer Tür im
geschlossenen Zustand, sodass die Tür ohne Betätigen dieser Vorrichtung nicht geöffnet werden kann.
S0: Technische Bezeichnung der Schnittstelle am
Netzabschluss NT eines ISDN-Standardanschlusses. Die Bezeichnung der Telekom lautet „Basisanschluss“.
Der Anschluss S0 verfügt über zwei B-Kanäle zur eigentlichen
Kommunikation und einen D-Kanal zum Auf- und Abbau und Steuerung der Verbindungen. Die S0-Schnittstelle
kann genutzt werden
-
als BUS (S0-BUS) zum Anschluss von
mehreren Geräten, z.B. Telefon, Faxgeräte; über die beiden B-Kanäle können maximal zwei Geräte
unabhängig voneinander über das Netz kommunizieren (Mehrgeräte- oder
Punkt-zu-Mehrpunktanschluss),
-
als Schnittstelle zu einer TK-Anlage
(Anlagen- oder Punkt-zu-Punkt-Anschluss).
S0-Schnittstelle: Vierdrahtige Anschaltmöglichkeit von
ISDN-Endgeräten (ISDN-Telefonen, ISDN-PC-Karte
etc.) am ISDN-Basisanschluss.
Sabotagefreischaltung: Im Gegensatz zur Blockadefreischaltung, die einer
internen Belegung des
Teilnehmeranschluss entgegenwirkt, erzwingt eine Sabotagefreischaltung
eine Meldungsübertragung trotz
Sabotageversuche von außen, wie das dauernde Anwählen des Anschlusses.
Sabotagemeldung: Meldung des Ansprechens von
Überwachungselementen, z.B. Öffnen oder
Durchdringen von Gehäusen.

Sabotagesicherheit: Gesamtheit aller erforderlichen Maßnahmen gegen
eine mögliche vorsätzliche Beeinflussung
der ordnungsgemäßen Funktion der EMA.
Schalteinrichtung: Bedieneinrichtung für die
Scharf-/Unscharfschaltung von EMA (z.B. Schalteinrichtung mit materiellem Identifikationsmerkmal - IM).
Schalteinrichtung mit
biologischem Identifikationsmerkmal (IM): Schalteinrichtung, bei der die Scharf-/Unscharfschaltung der
EMA durch die Identifikation beim Benutzer selbst vorhandener notwendigen Informationen wie z.B. Fingerabdruck,
Augenhintergrund, Stimme erfolgt.
Schalteinrichtung mit
geistigem Identifikationsmerkmal (IM): Schalteinrichtung, bei der die Scharf-/Unscharfschaltung der EMA durch die Eingabe einer im
Gedächtnis des Benutzers vorhandenen
Information (z.B. als Zahlen-, Zeichen- oder Buchstabenfolge) erfolgt.
Schalteinrichtung mit
materiellem Identifikationsmerkmal (IM): Schalteinrichtung, bei der die
Scharf-/Unscharfschaltung der EMA durch die Identifizierung von
physikalisch ausgeführter Identifikationsmerkmalträger
erfolgt (z.B. Schlüssel, Chipkarte).
Schalteinrichtung mit
Zeitsteuerung: Schalteinrichtung,
bei der die Scharf-/ Unscharfschaltung der EMA in Verbindung mit einer zweiten Schalteinrichtung erst
nach Ablauf einer eingestellten Zeit
bzw. in einem bestimmten Zeitfenster möglich ist.
SB (24h)-Mietfachanlagen: siehe Mietfachanlage
Scharfschalten, extern: Durchschalten
der Einbruchmeldeanlage oder von Teilen der Anlage zu den Extern- und Fern-Alarmierungseinrichtungen.
Scharfschalten, intern: Durchschalten der Anlage oder von Teilen der
Anlage zu den Intern-Alarmierungseinrichtungen.
Schicht-1-Überwachung: Überwachung der physikalischen Schicht eines
Übertragungssystems im
OSI-Referenzmodell, z.B. Leitungswege, Funkfrequenzen.
Schleusen-Wertschutzschrank: Wertschutzschrank mit zwei Türen, welcher zur
kontrollierten Übergabe von Werten
zwischen zwei Bereichen dient (z.B. Be- und Entsorgung eines
Geldinstitutes durch ein
Werttransportunternehmen). Die Werte müssen aus organisatorischen
und/oder sicherungstechnischen
Gründen in zusätzlichen Behältnissen (Deposits) enthalten sein.
Schließblechkontakt (SK): Am Schließblech angeordnete Einrichtung, z.B.
Kontakt oder Sensor, die bei der Verriegelung des Schlosses durch den
Riegel betätigt wird.
Schlüsseldepot (SD): Von der Feuerwehr im Brandfall zu öffnendes
Behältnis zur Entnahme von
Gebäudeschlüsseln.
Alte Bezeichnung:
Feuerwehrschlüsselkasten (FSK)
Schnittstelle: Gedachter oder tatsächlicher Übergang an der
Grenze zwischen zwei Funktionseinheiten mit vereinbarten Regeln für die Übergabe von Daten und
Signalen.
Schnittstelle S1: Schnittstelle zwischen der Gefahrenmeldeanlage
(GMA) und der Übertragungseinrichtung (ÜE).
Schnittstelle S2: Schnittstelle zwischen der
Übertragungseinrichtung (ÜE) und dem Netzabschluss (NA) oder einem vorhandenen Kommunikationsgerät
(KG).
Schwerpunktmäßige
Überwachung: Überwachung von
Teilen eines Sicherungsbereiches (z.B.
mit Bewegungsmeldern), in denen gefährdete (hoch begehrliche)
Gegenstände konzentriert sind.
Sekundärbatterie: (Akkumulator) Galvanische Zelle, in der chemische
Energie in elektrische Energie
umgewandelt wird. Durch diese Energieumwandlung wird die Zelle entladen;
eine Sekundärbatterie ist
wiederaufladbar.

Sekundärleitung: Nicht überwachter Übertragungsweg.
Separate Stromkreise für die
Verschlussüberwachung: Übertragungsweg,
welcher der Übertragung von
Informationen bzw. Meldungen von Meldern der Verschlussüberwachung
(z.B. Schließblechkontakten) dient.
Separate Trasse: siehe Unterschiedliche
Trasse
Sicherungsbereich: Abgeschlossene
Gebäude, abgeschlossene Teilbereiche von Gebäuden und abgegrenzte Räume, die jeweils vollständig
umschlossen sind und in denen sich die zu überwachenden Sachen befinden.
Signalgeber: Alarmierungseinrichtung, die optische und/oder
akustische Signale erzeugt.
Sperreinrichtung: siehe Elektromechanisches
Sperrelement
Sperrelement: siehe Elektromechanisches Sperrelement
siehe Einwandiger, Mehrwandiger Stahlschrank
Steuerleitung: Leitung für die
Steuerung von Anlageteilen (z.B. Ein- bzw. Ausschalten von Anzeigen).
Stehende Verbindung
(Festverbindung): Physikalische
oder logische Verbindung, die nach dem
Einrichten oder Aufbau für die Übertragung von Meldungen oder zur
Überwachung der Verbindung ständig
zur Verfügung steht.
Stille Alarmierung: siehe Fernalarm
Störung (Zustand): Das
Überschreiten der definierten Abweichung des Sollzustandes und dessen Anzeige.
Störungsmeldung: Die durch ein Anlageteil oder die
Einbruchmeldeanlage abgegebene Meldung über eine erkannte oder vorliegende Störung.
Streckenüberwachung: Linienförmige Überwachung, z.B. mit dem
Lichtstrahl einer Lichtschranke.
SVC (Switched Virtual Call): Verbindung (Wählverbindung), die bei Bedarf
aufgebaut und anschließend, sofern
kein weiterer Bedarf mehr besteht, wieder abgebaut wird.
SVC-P (Switched Virtual
Call-Permanent): Verbindung
(Wählverbindung), die bei Bedarf aufgebaut und anschließend bestehen bleibt.
Systeminhaber: Der Systeminhaber ist der Inhaber einer
Anerkennung für ein Einbruchmeldesystem (EMS); er muss nicht zwangsläufig auch der Hersteller der
Anlageteile des EMS sein.
TAE
(Telekommunikations-Anschlusseinheit): In Deutschland heute noch übliche Steckdosen zum Anschluss von analogen Endgeräten an das
herkömmliche (analoge) Telefonnetz.

Tag-/Nacht-Tresoranlage
(TNT): Anlage, mit der jederzeit
Kassetten, die Bargeld, Schecks oder
sonstige Wertsachen enthalten, in einem Wertschutzraum oder -schrank
deponiert werden können. Diese
Anlagen bestehen aus einer Einwurfvorrichtung, einem
Kassettenaufnahmebehältnis und dem
Fallschacht zwischen Einwurfvorrichtung und dem
Kassettenaufnahmebehältnis.
Tagesgittertür: siehe Tagestür
Tagestresor: Einwandiger
Stahlschrank, z.B. ähnlich einem einwandigen Stahlschrank der Sicherheitsklasse A nach VDMA-Einheitsblatt 24
992.
Hinweis: VDMA 24 992 wurde
zum 31.12.2003 ersatzlos zurückgezogen.
Tagestür: Zusätzlicher, hinter einer Wertschutzraumtür
angeordneter Abschluss für die Zutrittsbeschränkung zu einem Wertschutzraum bei geöffneter
Wertschutzraumtür.
Tag-Nacht-Tresoranlage (TNT):
Anlage, mit der jederzeit
Kassetten, die Bargeld, Schecks oder
sonstige Wertsachen enthalten, in einem Raum oder in einem Behältnis
mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen
deponiert werden können. Tag-Nacht-Tresoranlagen bestehen aus einer
verschließbaren Einwurfvorrichtung mit
Rückholsperre, die über einen Fallschacht mit einem Kassettenaufnahmebehältnis fest verbunden ist
(siehe auch Depositsystem)
T-DSL: siehe DSL
(Abkürzung für „Transmission Control Protocol/Internet
Protocol“): Das
grundlegende Verbindungsprotokoll
für den Datenaustausch zwischen Internet-Rechnern. Es kann mit unterschiedlicher Hardware benutzt werden und wird
von nahezu allen Betriebssystemen unterstützt. TCP/IP wurde ursprünglich vom U.S.
Verteidigungsministerium entwickelt.
Technische Melder: An eine Gefahrenmeldeanlage anschließbare Melder,
die zur Früherkennung von Zuständen
wie z.B. Temperaturüber- oder -unterschreitungen, Abweichungen von
Sollwerten bei Maschinen u.ä. dienen.
Teil-Sicherungsbereich: Teil eines Sicherungsbereiches, der zu dem
Sicherungsbereich benachbart oder
aber auch abgesetzt angeordnet sein kann.
Telekommunikationsanlage
(TK-Anlage): Telekommunikationsanlagen
sind private Vermittlungssysteme, die
unterschiedliche Kommunikationsdienste unterstützen. Digitale
TK-Anlagen sind in der Lage, neben
dem Dienst "Fernsprechen" noch die anderen ISDN-Dienste wie
Daten, Bildübertragung usw.
vermitteln zu können.
Terminaladapter: Kommunikationsgerät (KG), welches Einrichtungen,
die mit anderen Übertragungsverfahren arbeiten, an einen Basisanschluss So des ISDN adaptiert, z.B.:
-
TA a/b zur Adaption von Geräten des
analogen Telefondienstes
-
TA V.24 zur Adaption von Geräten mit
V.24-Schnittstelle
-
TA X.25 zur Adaption von Geräten, die
paketorientiert Daten gemäß X.25 verarbeiten
-
TA X.30 zur Adaption von Geräten mit
V.110-Schnittstelle
-
TA X.75 zur Adaption von Geräten mit
HDLC-Prozedur
TK-Anlage: siehe Telekommunikationsanlage
Testmeldung: Meldung, der keine
Nutzinformationen (z.B. Gefahrenmeldung) zugrunde liegt und die zur Überprüfung des Übertragungsweges
und der Verfügbarkeit dient.
Transportschacht: Verbindung zwischen der Eingabeeinrichtung eines
Geldautomaten oder einer
Kundenmietfachanlage und dem zugehörigen Wertbehältnis.
Tresorraum: siehe Wertschutzraum
Typischer (Raub-)Überfall: Ein
Überfall auf Geldinstitute ist als typisch anzusehen, wenn Täter
während der für Kunden vorgesehenen
Öffnungszeiten der Geldinstitute in den Räumen des Geldinstitutes Bankangestellte oder Kunden
bedrohen, um z.B. an Bargeld zu gelangen.
Überfallmeldeanlage (ÜMA): Anlage, die Personen zum direkten Hilferuf bei
Überfällen dient.

Überfallmeldung: Meldung des Ansprechens eines Überfallmelders,
die unabhängig vom Schaltzustand der
EMA zu einem Fernalarm führt.
Übertragungsanlage für
Gefahrenmeldungen (ÜAG): Anlage,
die Meldungen aus GMA aufnimmt, über
überwachte Übertragungswege weiterleitet und bei einer
Alarmempfangsstelle anzeigt.
Übertragungseinrichtung
(ÜE): ÜE nehmen Meldungen aus
Gefahrenmeldeanlagen auf, bereiten sie
für die Übertragung über Übertragungswege vor und dienen als
Schnittstelle zu diesen Übertragungswegen. Weiterhin bereiten sie die
in der Alarmempfangseinrichtung gegebenen Steuerbefehle auf und leiten diese an die angeschlossene
Gefahrenmeldeanlage weiter.
Hinweis: Bisheriger Begriff
war „Übertragungsgerät (ÜG)“.
Übertragungsweg: Übertragungswege sind die äußeren Verbindungen
von Anlageteilen einer EMA. Sie
dienen der Übertragung von Informationen bzw. Meldungen in einer
Gefahrenmeldeanlage.
Anmerkung: Es wird
unterschieden zwischen exklusiven Übertragungswegen, bei denen die
Verantwortung für den
Übertragungsweg in einer Zuständigkeit liegt und nicht exklusiven
Übertragungswegen, auf
die auch Dritte Zugriff haben.
Übertragungszentrale
(ÜZ): Empfangseinrichtung in
Alarmübertragungsanlagen, die Meldungen aus Gefahrenmeldeanlagen empfängt, auswertet, ggf. speichert
und Steuersignale an die Übertragungseinrichtung
(ÜE) weiterleitet.
Überwachter
Übertragungsweg: Übertragungswege,
die entsprechend ihrer Verwendung z.B. auf ausreichende Verfügbarkeit überwacht werden.
Überwachte Verbindungen: Verbindungen zwischen Einbruchmelderzentrale und
Anlageteilen, die direkt oder
indirekt (z.B. durch Mitführen einer Primärleitung) überwacht werden.
Hinweis: Begriff ist
veraltet, siehe Übertragungsweg
Überwachung: Der Begriff Überwachung wird für die folgenden
Eigenschaften einer EMA verwendet:
-
Überwachung eines Raumes auf Begehung,
eines Fensters oder einer Tür auf Öffnen, eines Gegenstandes auf
Wegnahme u.ä.
-
Überwachung einer Funktion auf
Vorhandensein und ggf. richtige Ausführung
-
Überwachung von Anlageteilen auf
Vorhandensein
-
Überwachung eines Übertragungsweges
auf Vorhandensein und ggf. Übertragungsfähigkeit
Überwachung auf Wegnahme: Überwachungsmaßnahme einer Einbruchmeldeanlage,
die die Wegnahme eines Gegenstandes
(z.B. Bild, Wertbehältnis) erkennt und meldet.
Überwachungsbereich: Bereich, der durch einen Einbruchmelder erfasst
wird.
Umweltklasse: Je nach Standort sind Anlageteile von
Gefahrenmeldeanlagen unterschiedlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. An diese Anlagenteile werden
entsprechend unterschiedlich hohe
Anforderungen bezüglich des Umweltverhaltens gestellt. Es gibt vier
verschiedene Umweltklassen.
Umweltverträglichkeit: Eigenschaft einer EMA, innerhalb bestimmter
Grenzen Umwelteinflüssen zu
widerstehen und bestimmungsgemäß zu funktionieren.
Unscharf (Zustand): Zustand der Einbruchmeldeanlage, in dem Einbruch-
und Sabotagemeldungen nicht
zu Extern- und/oder Fernalarm
führen.
Unscharfschalten, extern: Rücknahme der Durchschaltung der
Einbruchmeldeanlage oder von Teilen
der Anlage zu Extern- und Fern-Alarmierungseinrichtungen.
Unscharfschalten, intern: Rücknahme der Durchschaltung der
Einbruchmeldeanlage oder von Teilen
der Anlage zu den Intern-Alarmierungseinrichtungen.
Unterschiedliche Trassen: Unterschiedliche Trassen sind gegeben, wenn
Übertragungswege im Bereich der
Übertragungseinrichtung (ÜE) und Übertragungszentrale (ÜZ/SÜZ) so
ausgeführt sind, dass Angriffe auf
eine Trasse (z.B. Angriff auf ein Fernmeldekabel) die andere Trasse
nicht negativ beeinflusst.
Beispiel: Unterschiedliche
Zuführung von zwei Fernmeldeleitungen in ein Gebäude, Übertragung
über Fernmeldeleitung und über
Funknetz.

Verschlussüberwachung: Überwachung des verschlossenen Zustandes von
Türen, Fenstern usw. zur Erreichung
der Zwangsläufigkeit (z.B. mit Schließblechkontakten).
Wach- und
Sicherheitsunternehmen: Unternehmen,
die Wach- und Sicherungstätigkeiten zum
Schutze von Personen und Sachwerten durchführen.
Wände in besonders fester
Bauweise: Wände aus folgenden
Materialien, die z.B. durch ihre Festigkeit
und Dicke erhöhten Widerstand gegen gewaltsames Eindringen bieten:
Wände in fester Bauweise: Wände aus folgenden Materialien, die z.B. durch
ihre Festigkeit und Dicke
ausreichenden Widerstand gegen gewaltsames Eindringen bieten:
-
Steine (z.B. Ziegel-, Kalksand-,
Hohlblocksteine), auch im Fachwerk, über 120 mm Dicke,
-
Beton über 100 mm Dicke.
Wände in Leichtbauweise: Wände aus folgenden Materialien, die z.B. durch
ihre Festigkeit und Dicke keinen
ausreichenden Widerstand gegen gewaltsames Eindringen bieten:
-
Leichtbauplatten, z.B. aus Gipskarton,
-
Holzwerkstoffe, Holz (Bretter, Platten),
-
Sandwichbauplatten,
-
Kunststoffe,
-
Profilbleche, Wellbleche,
-
Lehm (im Fachwerk),
-
Glasbausteine, Profilbaugläser,
-
Gasbeton,
-
Steine (z.B. Ziegel-, Kalksand-,
Hohlblocksteine), auch im Fachwerk, bis zu 120 mm Dicke,
-
Beton bis zu 100 mm Dicke.
Warnmeldung: Meldung, dass ein vorgegebener Grenzwert bei EMA
mit alternativen Übertragungswegen (z.B.
Funk) über- oder unterschritten wurde.
Wartung: Maßnahmen zur Bewahrung des Sollzustandes von
technischen Mitteln eines Systems.
Wertbehältnis: Wertschutzräume und Wertschutzschränke zum
Schutz gegen Einbruchdiebstahl.
Wertsachen: Wertsachen sind z.B.:
-
a) Bargeld
-
b) Urkunden einschl. Sparbücher und sonstige Wertpapiere
-
c) Schmucksachen, Edelsteine, Perlen, Briefmarken, Telefonkarten,
Münzen und Medaillen sowie alle
Sachen aus Gold oder Platin
-
d) Pelze, handgeknüpfte Teppiche und Gobelins, Kunstgegenstände
(z.B. Gemälde, Collagen, Zeichnungen,
Grafiken, und Plastiken) sowie nicht in c) genannte Sachen aus
Silber
-
e) sonstige Sachen, die über 100 Jahre alt sind, jedoch mit
Ausnahme von Möbelstücken
Wertschutzraum: Wertbehältnis, das seinen Inhalt gegen
Einbruchdiebstahl schützt und dessen Innenseitenlängen
im geschlossenen Zustand mehr als jeweils 1 m betragen.
Anmerkung: Wertschutzräume
können in Massivbauart gefertigt sein, ganz aus vorgefertigten
Bauteilen (Modulbauweise) oder aus
einer Kombination beider Varianten (Mischbauweise) bestehen.
Wertschutzraum in
Massivbauart: Wertschutzraumwandungen
in Massivbauart werden durch Verguss
(Einbringen des Betons in die Schalung) vorgefertigter
Sicherheitselemente (Armierungsmodule) mit Beton vor Ort hergestellt. Den Abschluss des
Wertschutzraumes bildet die Wertschutzraumtür
nebst vorgefertigtem Rahmen.
Wertschutzraum in
Modulbauart: Wertschutzraumwandungen
in Modulbauart bestehen ganz aus
vorgefertigten Sicherheitselementen, die vor Ort zu einer selbständigen
Konstruktion zusammengefügt werden
(Raum-in-Raum-System). Den Abschluss des Wertschutzraumes bildet die Wertschutzraumtür einschließlich
vorgefertigtem Rahmen.
Wertschutzraum in
Mischbauart: Wertschutzraumwandungen
als Kombination aus Massiv- und Modulelementen.
Den Abschluss des Wertschutzraumes bildet die Wertschutzraumtür einschließlich vorgefertigtem Rahmen.

Wertschutzraumtür: Tür mit einem oder mehreren Schlössern, einem
Riegelwerk sowie einem Rahmen,
vorgesehen als Zugang zu einem Wertschutzraum.
Wertschutzschrank: Wertbehältnis, das seinen Inhalt gegen
Einbruchdiebstahl schützt und im geschlossenen
Zustand über mindestens eine Innenseitenlänge verfügt, die > 1m ist.
Wertschutzschrank für
Geldautomaten (Geldschrankeinheit): Schrank, der wesentlicher Bestandteil
eines Geldautomaten ist, welcher über vorgefertigte Öffnungen
verfügt, die für die Funktion
erforderlich sind und der in verschlossenem und versperrten Zustand
Schutz gegen Einbruchangriffe bietet.
Hinweis: Für
Wertschutzschränke für Geldautomaten (Geldschrankeinheiten) gibt es im
Gegensatz zu
Wertschutzschränken keine Größenbeschränkung.
Widerstandsgrad: Bezeichnung der Klassifizierung des Widerstandes
von Wertbehältnissen gegen
Einbruchdiebstahl.
Widerstandsklasse: Die Widerstandsklasse kennzeichnet den Grad der
Einbruchhemmung eines
einbruchhemmenden Fassadenelementes. Die Zuordnung einer bestimmten
Widerstandsklasse ergibt sich aus
statisch/dynamischer Belastbarkeit sowie dem Widerstand gegen Werkzeugeinwirkung bei manuellen Prüfungen.
X.25: Sammelbezeichnung für eine paketorientierte
Datenübertragung. Dabei werden die Daten in standardisierte Pakete
verpackt, nacheinander und voneinander unabhängig versendet, gelangen
auf eventuell unterschiedlichen Wegen durch
das Netz und werden beim Empfänger wieder
zur ursprünglichen Information zusammengesetzt.
Anmerkung: Unter dem
Begriff X.25 werden umgangssprachlich mehrere CCITT-Empfehlungen
zusammengefasst: u.a. X.3, X.25,
X.28, X.29, X.31, X.75. Eigentlich ist X.25 nur die Beschreibung
der Schnittstelle zu einem
paketorientierten Datennetz.
X.25 im D-Kanal: Alternativ zur Anbindung über separate
Datex-P10H-Anschlüsse bietet die Telekom
seit dem 01.09.1994 einen Übergang vom ISDN-Netz in das Datex-P Netz
oder andere (private) X.25 Netze an,
bei dem der Basisanschluss mit DSS1-Protokoll gleichzeitig eine Festverbindung zwischen dem Teilnehmer und dem
Netzübergang darstellt. Die Übertragungsrate beträgt 9600 bit/s.
Zeitgesteuerte
Schalteinrichtung: siehe Schalteinrichtung mit Zeitsteuerung
Zertifikat: Dokument, das nach
den Regeln eines Zertifizierungssystems ausgestellt wird, um Vertrauen zu schaffen, dass ein eindeutig
beschriebenes Produkt, ein eindeutig beschriebener Prozess oder eine eindeutig beschriebene
Dienstleistung mit einer bestimmten Norm oder anderen normativen Dokumenten (z.B. Richtlinien) konform
ist.
Zugangsebene (ZE): Zusammenfassung bestimmter Teile oder Funktionen
einer EMA, die nur für bestimmte
Personen zugänglich sind.
Zugriffsschutz: Schutz gegen den unberechtigten Zugriff auf
Funktionen, Bedienelemente, Datenbestände.
Zustandsmelder: Melder, der einen Zustand (z.B. den geschlossenen
Zustand von Fenstern, Türen/Toren)
überwacht.
Zustandsmeldung: Meldung des Ansprechens von Zustandsmeldern (z.B.
Schließblechkontakten).
Zutrittskontrollanlage (ZKA):
Anlage für die automatische
Überprüfung von Zutrittsberechtigungen, die Steuerung von Sperren sowie die Registrierung von
Vorgängen.
Zutrittskontrollsystem (ZKS):
Gesamtheit der Anlageteile, die
auf funktionsmäßiges Zusammenwirken abgestimmt
sind (z.B. ZKZ, IME, IM und SpE).
Zwangsläufigkeit: Maßnahme, die verhindert, dass eine nicht in
allen Teilen funktionsfähige EMA
scharfgeschaltet werden kann oder bei einer scharfgeschalteten EMA
versehentlich Externalarm durch den Betreiber ausgelöst wird (z.B.
Begehung der Räume ohne vorherige Unscharfschaltung).
-
Bauliche Zwangsläufigkeit: Alle baulichen Maßnahmen zur Einhaltung der
Zwangsläufigkeit, z.B.
Sperrschlösser, einseitige Schließbarkeit von Außentüren.
-
Elektrische Zwangsläufigkeit: Alle elektrischen Maßnahmen zur Einhaltung
der Zwangsläufigkeit, z.B.
Verschlussüberwachung von Außentüren, elektrische Verriegelung
von Sperrelementen bei
scharfgeschalteter EMA, Blockierung der als Blockschloss
ausgeführten Schalteinrichtung
bei nicht voll funktionsfähiger EMA.
-
Organisatorische
Zwangsläufigkeit: Alle
organisatorischen Maßnahmen zur Einhaltung der Zwangsläufigkeit, z.B. Zugangs-,
Anwesenheits- und Abgangsüberwachung von Personen.
Zwangsöffnung: Öffnung eines Wertbehältnis unter Zwang, z.B. im
Zusammenhang mit einem Überfall.
Quelle: VdS-Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen, Planung und Einbau
(VdS 2311)
|
Die gesamte Gefahrenmelde-
technik für Wiederverkäufer und Industrie aus einer Hand:
Einbruchmeldeanlagen
Brandmeldesysteme
Videoüberwachungen
Lichtrufanlagen
Fluchtwegsicherungen
Zugangskontrollen
Zeiterfassungssysteme
Übertragungsgeräte
Ihre direkten Kontakte zu uns:
Informationen anfordern
Unsere CD anfordern
Uns eine Preisanfrage zusenden
Unsere Anschrift und Rufnummer
Unsere Seiten wurden getestet mit Internet-Explorer, Opera, Firefox und Mozilla.
Gern nehmen wir Ihre Anregungen für Ergänzungen von Informationen entgegen.
Bitte nutzen Sie doch einfach unsere Kontakte,
die Ihnen hier zur Verfügung stehen. Vielen Dank.
|